30.08.13

Marmoriert und nicht gestreift | Rezept für Marmor-Cupcakes

Wenn ich Marmorkuchen sehe, muss ich immer an meine Kindheit denken. Sollte es  schnell gehen oder Gäste kündigten sich spontan an, griff meine Mutter gerne zu einem Marmorkuchen. Die Kombination aus Vanilleteig und Schokoteig ist auch heute einfach nicht zu schlagen. Ich liebe Marmorkuchen. Als Kastenkuchen oder Guglhupf ist er wunderbar, aber als Cupcake ist einfach ein Traum.


Marmor-Cupcake


Zutaten (für 6 Cupcakes)
175 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (getrennt)
90 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
15g Schokoladenraspel
30g Sauerrahm
150 ml Milch
15 g Speisestärke
25 g weiße Schokolade
40 g Puderzucker (gesiebt)
dunkle Schokolade
Mandelplättchen
2 EL Zucker
Zubereitung

Zunächst 75 g Butter mit 30 g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillezucker und dem Eigelb zu einer schaumigen Masse schlagen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steig schlagen. Mehl und Backpulver auf die Buttermasse sieben. Eiweiß und 2 EL Sauerrahm dazugeben und alles mit dem Mixer verrühren. Etwa die Hälfte des Teiges in Muffinförmchen füllen. Am besten stellt Ihr diese in ein Muffinblech, dann behalten sie am besten ihre Form. Nun zum restlichen Teig mit dem Kakaopulver, den Schokoraspeln und dem restlichen Sauerrahm mischen und verrühren. Diesen Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und eine Gabel durch den Teig durchziehen, dass er marmoriert. Bei 170 Grad (Umluft) den Teig etwa 25 Minuten backen. Am besten per Stäbchenprobe testen, ob er durch ist.
Für die Buttercreme 4 EL Milch mit 1/2 Päckchen Vanillezucker und der Speisestärke verrühren. Die restliche Milch zum kochen bringen, die angerührte Speisestärke unterühren und kräftig rühren. Etwa 1 Minute kochen lassen. Die weiße Schokolade hacken und unter den Pudding rühren, bis sie geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.  Die restliche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren, dass sich die Creme verbindet. Nun könnt Ihr sie mit einem Spritzbeutel auf die Cupcakes spritzen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Cupcakes damit verzieren. Ich habe zusätzlich Mandelplättchen mit Zucker karamelisiert und ebenfalls auf die Cupcakes gegeben. Fertig sind die kleinen Kunstwerke. Und schmecken einfach himmlisch. 



Das Rezept stammt im übrigen aus einem wunderbaren kleinen Buch, das ich Euch unbedingt empfehlen möchte. Die Firma Birkmann hat es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt und ich bin restlos begeistert. Nicht nur, dass die Cupcakes köstlich waren, auch das Büchlein ist unheimlich liebevoll und hübsch gemacht, mit einem tollen Layout, ganz feinen Fotos und einer Fülle an tollen Cupcakes-Rezepten. Als nächstes werde ich wohl die Cupcakes Frankfurter Kranz ausprobieren. Das klingt doch einfach schon toll? Oder wäre das nicht so Euer Fall?

♥♥♥ Lasst es Euch schmecken ♥♥♥


Cupcakes-Förmchen mit Punkten von Blueboxtree
Blaues Seidenpapier aus dem Papershop von Ikea
Masking Tape u.a. von Mizzies und EK Success Brands

27.08.13

Auf die Schnelle richtig gut | Rezept für Flammkuchen mit Camembert

Manchmal muss es zum Essen einfach und schnell gehen. Ich hab nicht immer Zeit (und Lust) für ausgedehnte Küchenorgien, sondern mag es pragmatisch und ohne viel Aufwand. Dieser Flammkuchen ist innerhalb von zehn Minuten gemacht und backt duftend im Backofen vor sich hin während ich meine Zeit mit einem guten Buch verbringe. 

Flammkuchen mit Camembert


Zutaten (für 1 Blech)
1 Packung Flammkuchenteig (TK)
400 g Camembert
1 Becher Creme fraiche
Salz
Pfeffer
300 g Johannisbeeren
4 EL Zucker
3 EL Wasser
Zubereitung

Den fertigen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech auslegen. Falls er zu dick ist, noch einige Male mit dem Nudelholz darüber rollen, dass er schön dünn wird. Das Creme fraiche mit Salz und Pfeffer würzen und cremig rühren. Auf den Boden streichen. Den Camembert in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.  Bei 180 Grad (Umluft) backt Ihr den Flammkuchen etwa 15 Minuten (oder bis der Käse verläuft). In der Zwischenzeit die Johannisbeeren verlesen und mit dem Zucker und dem Wasser in einen Topf geben. Auf niedriger Flamme einkochen, bis das Wasser verdampft. Kurz vor dem Servieren ein wenig von dem Jus auf den Flammkuchen geben. Habt Ihr auch so ein supereinfachundsuperschnell Rezept? Dann immer her damit.


26.08.13

Lust auf Selbstgebackenes? | Ich habe eine Brotbackmischung getestet

Vor einiger Zeit bekam ich eine sehr nette Email von Kathrin, die bei der Firma Dr. Haubrich - Brotbackmischungen arbeitet und fragte, ob ich Lust hätte, eine Brotbackmischung zu testen. Tja, eine Brotbackmischung? Ich esse sehr gerne Brot, backe es aber eigentlich nie selber. Das liegt ehrlich gesagt daran, dass ich die Vielfalt beim ortansässigen Bäcker sehr schätze, geschmacklich in Ordnung finde und meist zu faul bin mich selbst ans Kneten zu begeben. Auf der anderen Seite gibt es aber nichts Schöneres, als wenn der Duft von selbstgebackenem Brot durch die Wohnung zieht. Als Kathrin mir schrieb, dass die Brotmischungen von Haubrich zudem statt auf Weizen auf Dinkel setzen, war ich neugierig. Viele Menschen schränken mittlerweile den Verzehr von Weizen ja zugunsten besser verträglicher und leichter zu verstoffwechselnder Alternativen ein (und Weizen soll ja auch dick machen - uah), das wollte ich auch probieren.
So brachte der Postbote einige Tage später ein großes Päckchen mit allerlei Tüten und Formen aus Ton. Zwei Brote habe ich daraus für Euch getestet: das Dinkel-Toast und das Kosakenbrot.

Dinkel-Toast
Die Zubereitung ist einfach. Die Backmischung wird mit lauwarmem Wasser sowie weicher Butter (diese würde ich beim nächsten Mal in einem kleinen Topf schmelzen, es war sehr mühsam die Butterstücke per Maschine/Hand in den Teig zu kneten) gemischt. Dann löst man einen Beutel Trockenhefe in etwas Wasser auf und verknetet alles zu einem glatten Teig. Dieser muss 30 Minuten an einem warmem Ort gehen, wird nochmal zusammen geknetet und dann in einem runden, hohen Tontopf mit Deckel gebacken. Laut Internetseite dient die zylindrische Form dazu, dass das Toast überall gleich dick ist und sich so gut in Scheiben schneiden lässt, zudem wird die Kruste nicht zu hart, dass man das Brot noch gut in den Toaster geben kann. Der Teig war relativ feucht, so dass ich beim Befüllen ein wenig hantieren musste. Die ganze Backmischung kostet regulär 4,95€, damit kann man mindestens zwei Brote backen.

Kosakenbrot
Das Kosakenbrot besteht aus einer Roggen-Dinkel-Mischung. Ich fand das sehr spannend, da ich Roggenbrot für mein Leben gern esse - je höher der Roggenanteil, umso besser. Die Zubereitung erfolgt analog dem Toastbrot, der Teig muss nur etwas länger gehen. Auch für dieses Brot gibt es eine passende Form, was durchaus sinnvoll ist, da der Teig sehr feucht ist und sonst zu einem Fladen "zerfließen" würde. Die ganze Backmischung kostet regulär 3,95€ und reicht für mindestens zwei Brote.
Da ein Brottest nicht ohne Verkostung auskommt, habe ich meine Mutter zu einer kleinen Stullenpause eingeladen. Das Toastbrot haben wir mit selbgekochter Erdbeermarmelade probiert, zum Kosakenbrot gab es Frischkäse und Radieschen. Insgesamt fand ich den Geschmack des Dinkelmehls bei beiden Broten eine Bereicherung. Sie schmeckten leicht nussig und unheimlich aromatisch - wirklich ein Unterschied zu herkömmlichen Brot mit hohem Weizenanteil. Das Toastbrot hatte außen eine dünne, knusprige Kruste und war von der Konsistenz eher fluffig, brach uns beim Anschneiden aber leider innen überall auseinander (deshalb konnten wir es auch nicht in den Toaster tun). Vielleicht habe ich es nicht gründlich genug geknetet. Es ist nicht zu vergleichen mit Supermarkt-Toastbrot, geschmacklich aber interessant. Das Kosakenbrot erhielt durch den Backvorgang eine herrliche dicke und wunderbar knusprige Kruste. Am liebsten hätten wir noch viel mehr davon gehabt. Geschmacklich fanden meine Mutter und ich es beide knapp besser als das Toastbrot, es war leicht und doch kompakt und wunderbar duftig. So, wie man sich den Geruch von Brot in Großmutters Küche vorstellt - herrlich.
Brot-Fazit
Top: Der nussige Geschmack von Dinkel ist eine tolle Alternative zu Weizen und gut bekömmlich. Das Kosakenbrot war toll knusprig und sehr lecker. Preislich sind beide Backmischungen in einem guten Verhältnis zum Endprodukt. Zudem ist die Zubereitung einfach und schnell, auch für den Brotbackautomaten geeignet.

Flop: Das Toastbrot brach innen leider auseinander und ließ sich so nicht toasten. Für die Zubereitung müssen außerdem separate Terrakotta-Formen angeschafft werden (7,95€ bzw. 10,95€), eine Investition die nur lohnt, wenn man häufig backt.(Und jetzt noch einen kleinen Blogger-Kommentar, der manchen vielleicht lächerlich erscheinen mag, mir aber die ganze Zeit durch den Kopf schwirrte: Die Optik spielt ja bekanntlich eine große Rolle dabei, ob man ein Produkt mag oder nicht. Während die Brote von Haubrich optisch eine glatte 1+ erhalten, sind die Verpackungen für meinen Geschmack styltechnisch eher Mittelfeld, besonders die Backhefe erinnerte mich an ein 70er Jahre-Design. Sollte also je über die Gestaltung der Verpackungen nachgedacht werden, ich bin dafür!)
Kaufempfehlung: Wer gerne selber Brot backt, dem kann ich die Backmischungen ans Herz legen. Besonders das Kosakenbrot hat meine Geschmacksnerven erobert und die wunderbare Brotkruste war ein Träumchen.    

*Alle Produkte wurden mir freundlicherweise von der Firma Dr. Haubrich - Feine Backmischungen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

25.08.13

Sonntagmorgen, Sonnenschein | Rezept für Blaubeer-Smoothie

Immer wieder sonntags - dumdidum - stehen auf dem Programm: ausschlafen, genüßlich in einem Buch schmökern und natürlich, an einem Smoothie nippen. Diesmal habe ich für Euch etwas mit Blaubeeren und Honig mitgebracht.  


Blaubeer-Smoothie


Zutaten (für zwei Gläser)
1 Banane
150 g Blaubeeren
250 g Naturjogurt (halbfett)
2 TL Honig
Zubereitung

Die Banane schälen und in der Mitte durchbrechen. Die Blaubeeren verlesen und mit der Banane in einen Mixer geben. Jogurt und Honig hinzufügen und fein pürieren. Fertig ist Euer Guten-Morgen-gute-Laune-auf-die-Schnelle-viele-Vitamine-Rezept. Lasst es Euch gutgehen!



♥♥♥ Lasst es Euch schmecken ♥♥♥







23.08.13

Frage-Foto-Freitag | Heute querbeet


Juchu, es ist wieder Freitag und damit bald Wochenende. Viele wunderbare Stunden der Muße und Ruhe liegen vor uns. Außerdem fragt Steffi von Ohhh... Mhhh... uns wie jeden Freitag Löcher in den Bauch. Die perfekte Wochenend-Einleitung, finde ich. 

1.) Was hast du gerade immer dabei?
... meinen Jahrespaner von Martha Stewart, der nicht nur meinen Tag strukturiert sondern auch viele wunderbare Blumendekotipps bereit hält.
 2.) Was hat dich berührt?
... Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei hat diese Woche einen ganz wunderbaren Post geschrieben zum Tod ihrer Schwiegermutter, die mit 56 Jahren an Krebs gestorben ist. Ihre schönen Worte haben mich sehr gerührt und ich habe einmal mehr wieder darüber nachgedacht, wofür ich alles dankbar bin. 

3.) Was schmeckt dir gerade besonders gut?
... manchmal muss es gar nicht kompliziert sein und für das Wochenende habe ich mir mal kein stundenlanges Backprojekt vorgenommen, sondern mache es mir mit einem einfachen Schokokuchen gemütlich.

4.) Möchtest du allen empfehlen?
... die französische Designerin Martine Rupert. Sie macht wunderbar leichte, filigrane Zeichnungen - oft mit Tusche und in reiner Handarbeit - die sie auf Kissen, Taschen und Papeterieprodukte druckt.

5.) Worauf freust du dich dieses Wochenende besonders?

... am Donnerstag schon war ein großes Päckchen von Lillested bei den Nachbarn abgegeben worden und ich freue mich darauf, am Wochenende all die schönen Kleinigkeiten zu begutachten. 
PS. Noch schnell rein in den Lostopf. Bis Sonntag könnt Ihr bei mir tolle Backsachen von Brinkmann gewinnen.

21.08.13

GlückSEEligkeits kulinarische Weltreise | Rezept für Japanischen Glasnudelsalat

Das heutige Rezept habe ich mir für die liebe Anja von glückSEEligkeit ausgedacht, die aktuell in ihrem wohlverdienten Urlaub weilt und sich hoffentlich wunderbar erholt. So findet Ihr dieses Rezept heute bei mir und gleichzeitig auch auf Anjas Blog. Anja hat zu einer kulinarischen Weltreise aufgerufen und da bin ich natürlich dabei. Es geht nach: Japan. Ich interessiere mich schon länger für asiatische Küche und seitdem mein Mann und ich im Herbst 2012 einige Tage in Japan waren, habe ich mein Herz an dieses Land verloren.  All die niedlichen Comics und Mangas, das frische Essen, die exotischen Gewürze und natürlich all die Katzis – I like! Deshalb nehme ich Euch heute mit in das traditionsreiche Kyoto. Schließt die Augen, hört auf das Klingen von hölzernen Gebetstafeln in Wind, atmet den Duft von Kirschblüten und lasst Euren Blick schweifen über Pavillons und Tempel, deren goldene Dächer im Sonnenlicht glitzern. Falls Euch die Würze von frischem Koriander in die Nase steigt: der kommt von dem feinen Salat, den ich Euch zeigen möchte.

Glasnudelsalat japanischer Art


Zutaten (für 2 Personen)
50 g Glasnudeln
70 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
1 Handvoll Erdnüsse (geröstet)
1 Knoblauchzehe
Rote Paprika
1 EL Palmzucker
Limettensaft von 1 Limette
1 EL Mirin (süße Reisweinwürze)
1 EL Sesamöl
1 EL Reisessig
Chili, gemahlen
Salz
Pfeffer
Frischer Koriander

Zubereitung 

Zunächst die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch im Wok (eine beschichtete Pfanne geht auch) ohne Öl anbraten, dass es trocken und krümelig wird.  Die Nudeln abgießen und so lange wässern, bis das Wasser klar wird. Die Zwiebel fein hacken. Zusammen mit den Erdnüssen in eine Schüssel geben. Den Knoblauch pressen und zusammen mit der fein gewürfelten Paprika dazugeben.  Aus Palmzucker, Limettensaft und Mirin eine Vinaigrette anrühren, Sesamöl und Reisessig hinzugeben. Hackfleisch und Glasnudeln unter das Gemüse heben und das Dressing hinzugeben, gut unterheben. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Der Salat sollte nun mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen. Kurz vor dem Servieren den Koriander fein hacken und unter den Salat heben. Und nun, lasst es Euch schmecken. Oder wie man in Japan sagt: Itadakimasu.

PS. Wenn Euch auf unserem Streifzug durch das bunte Kyoto eine kleine bunte Katze begegnet, wie die auf meinem Bild, dann freut Euch: sie bringt Glück und Reichtum ins Haus für den, der sie in die Nähe seiner Eingangstür stellt. Das wäre doch was, oder nicht?
 

20.08.13

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckts besser | Eisparty

Heute folgt der dritte und letzte Teil meiner PAMK-Posts. Ich schulde Euch nämlich noch die Rezepte zu meiner Eisparty, die meine Tauschpartnerin Britta und ihr Freund mir bereitet haben. Sieht das nicht toll aus? I am in love mit dem Papier (sagte ich das schonmal??). Sieht doch wirklich aus wie aus einem kleinen Cafe in Bella Italia, oder nicht? Britta und Lars waren so lieb und haben mir ihre Rezepte aufgeschrieben, da sie keinen eigenen Blog haben. Vorhang auf für die beiden.

Gestatten, Ed von Schleck oder Push-up Cake Pops (Freestyle)


Ihr braucht dafür:
Biskuitboden
Himbeermus
Frischkäse-Frosting
Push-up-Förmchen (z.B. über meincupcake)

Für den Biskuitboden haben wir ein ganz klassisches Rezept verwendet. Den Backofen auf 180°C vorheizen. 3 Eier, 150 g Zucker, 1/2 Pkt. Vanillezucker und 1/2 Prise Salz schaumig schlagen. 150 g Mehl mit 1/2 Msp. Backpulver mischen, in die Schaummasse sieben und locker unterheben. Springform 26-28 cm mit Backpapier auslegen oder einfetten. Teig einfüllen. Ca. 20-30 min. bei 180 Grad backen.

Für das Frosting haben wir ein Rezept aus Juniors’ New-York-Cheesecake-Rezeptbuch zweckentfremdet. Das Buch kann ich sehr empfehlen: Die amerikanische Art Cheesecake zu machen ist nicht einfach – ich sag nur „Wasserbad“ - , aber das Ergebnis sooo viel leckerer als die deutsche Version! Leider liegen die Maßangaben im Original nur in amerikanischen Ounces und Sticks vor, wir haben sie umgerechnet. 85 g Butter (Raumtemperatur!) mit 1 Paket Frischkäse (Vollfett) auf höchster Stufe cremig schlagen. Dann 240 g Puderzucker unterrühren. Als nächstes 1 TL Vanilleextrakt dazugeben. Zum Schluss unter Rühren 1,5 EL Sahne hinzugeben und so lange schlagen bis die Creme locker und cremig aussieht. Es empfiehlt sich die Creme gut kalt zu stellen. Dann lässt sie sich anschließend besser verarbeiten.
Das Rezept für das Himbeermus ist wirklich ganz einfach. 250 g Himbeeren pürieren und anschließend Saft einer halben Zitrone und 50 g Puderzucker unterrühren. Jetzt noch das Mus durch ein Sieb drücken, um die Kerne herauszusieben. Fertig. Um das Mus etwas fester zu bekommen (damit es in der Form nicht so doll verläuft), kann man noch etwas Gelatine hinzugeben.
Jetzt wird es spannend: Um die Push-up Cake Pops zu befüllen, zunächst den Biskuitboden horizontal einmal durchschneiden, so dass ihr am Ende zwei Biskuitböden von ca. 1 cm Höhe habt. Daraus dann kleine runde Küchlein ausstechen (wir haben dazu den Zylinder der Push-up-Form verwendet, dann passt es sicher). Die Creme und das Himbeermus am besten in zwei Spritzbeutel füllen. Für die Creme haben wir eine größere Stern- und für das Mus eine schmale Lochtülle verwendet. Jetzt darf nach Belieben geschichtet werden. Wir haben immer im Wechsel erst einen Boden, dann Creme und anschließend das Mus eingesetzt und pro Form dabei 2-3 Küchlein verwendet. Für den Ed-von-Schleck-Effekt als Abschluss das Mus nochmal spiralförmig aufbringen. Deckel aufsetzen und ab in den Kühlschrank (hohe, schmale Gläser eignen sich als Ständer) oder direkt genießen. Fertig! Dieses Rezept haben wir freestylemäßig selbst zusammengestellt. Es eignet sich auch jeder andere Kuchenboden, jede andere leckere Creme und jedes andere Fruchtmus. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! Die Menge ergibt etwa 10 Eds.

Schoko, Vanille & Erdbeer, bitte! oder Cake-Pops-“Eis“


Ihr braucht dafür:
Cake Pops mit Könnte-auch-als-Eis-durchgehen-Glasur
Hübsche Eisbecher (hier von Hema)
Eislöffel (von der lokalen Eisdiele gesponsert, gibt es aber aktuell auch bei Hema)
und nach Belieben weitere Deko (Schirmchen, Waffeln usw.)

Für die Cake Pops den Backofen auf 180°C vorheizen. 250 g weiche Butter und 200 g Zucker mit einem Handrührgerät 5 Min. auf höchster Stufe cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen unter Rühren hinzufügen, insgesamt 4 Stück. 250 g Mehl mit 1 TL Backpulber, 1 TL Vanilleextrakt und 1 Prise Salz vermengen und in die Buttermasse sieben. Alles noch mal gut durchrühren. Eine kleine Kastenform gut einfetten, den Teig einfüllen und für 35-45 Min. backen. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, kurz in der Form abkühlen lassen. Dann kann er auf ein Kuchengitter gestürzt werden und vollständig auskühlen.
75 Butter und 125 g Frischkäse für das Frosting mit einem Handrührgerät cremig schlagen. 150 g Puderzucker, 3 TL Zitronensaft und 3 EL Zitronenschale hinzufügen und glatt rühren.
Jetzt geht es an die Kugeln: Zunächst alle harten und dunklen Stellen von dem vorgebackenen Kuchen mit einem Messer abschneiden. Dann eine große Schüssel nehmen und den Kuchen zerbröseln. Anschließend mit den Händen die Krümel gut mit dem Frosting vermengen. Aus der Kuchenmasse 3-4 cm große Kugeln formen (Teif ergibt etwa 15 Kugeln) und auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller (o.ä.) stellen und für eine Stunde in den Kühlschrank geben.
Als Glasur haben wir Vollmilch („Schokoeis“)-, weiße („Vanilleeis“) und rosa eingefärbte Schokolade („Erdbeereis“) gewählt. Hierzu nacheinander 100 g Vollmilch-Kuvertüren und 100 g weiße Schokolade einfach im Wasserbad schmelzen (sollte die Kuvertüre nicht schön flüssig und geschmeidig werden, könnt ihr 1 TL Kokosfett hinzufügen) und die Cake Pops durch die flüssige Schokolade ziehen. Anschließend auf einem Rost abtropfen und –kühlen lassen. Für die "Erdbeer"-Glasur haben wir 100 g weiße Schokolade eingefärbt. Vorsicht hierbei: flüssige oder gelartige Farbe wird bei Schokoglasur nicht funktionieren. Wir haben es getestet. Z. B. die Dr. Oetker Speisefarbe aus der Tube (gelartige Konsistenz) hat zwar einen super Erdbeereiston gezaubert, aber die Konsistenz der Glasur war dahin. Also besser mit Pulverfarbe arbeiten. Wir hatten zum Glück extra die „RGM Natürlicher Lebensmittelfarbstoff Erdbeer Rosa" bestellt (gibt es über meincupcake.de), die den Vorteil hat, ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe, künstliche Aromen und Geschmacksverstärker auszukommen und einen leckeren Erdbeergeschmack zu haben, aber den Nachteil, nur dezent und sprenkelig zu färben (zumindest in Kuvertüre). Die fertigen Cake-Pops am besten über Nacht im Kühlschrank aufbewahren, dann ist die Schokoglasur schön fest. Zum Schluss einfach nach Belieben wie Eiskugeln in den Eisförmchen anrichten und dekorieren. Et voila!

Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund oder Erdbeersirup


Ihr braucht dafür (und das ist gleich schon das Rezept):
500 g Erdbeeren
625 g Zucker
300 ml Wasser
1/2 Zitrone
2 hübsche Fläschchen mit ca. 250 ml Füllmenge (in unserem Fall haben wir Sylter-Salatsoßen-Fläschchen zweckentfremdet)

Den Zucker mit dem Wasser im Kochtopf zum Kochen bringen, dann die gewaschenen, geviertelten Erdbeeren und den Saft einer Zitrone dazugeben. 5 Minuten kochen lassen. Anschließend Masse in ein Tuch geben und den Saft herauspressen. Zum Schluss nur noch die Fläschchen auskochen und den heißen Sirup einfüllen. Fertig!

Na, was sagt Ihr dazu? Ist das nicht eine grandiose Eisparty? Nochmal 1000 Danke an Euch, Britta und Lars. Es war mir eine Freude Euch als Tauschpartner zu haben. Auf die nächste Runde PAMK. 
 
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