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29.08.15

Post aus meiner Küche | Ein Päckchen geht auf Reisen

Dieser Tage heißt es in vielen Küchen: "Sommer im Glas". Eine neue Runde von Post aus meiner Küche findet statt und in ganz Deutschland (und sogar europaweit) machen sich liebevoll gepackte Pakete auf den Weg, ihren Besitzer zu wechseln. Auch wenn meine letzte Tauschrunde zu Weihnachten leider nicht so schön verlief (hier findet Ihr meine alten Beiträge: Zusammen schmeckt's besser, Knuspern unterm Weihnachtsbaum), mache ich auch diesmal mit und bekam die liebe Anja von Anjas Küchenzaubereien zugelost. Darüber freute ich mich sehr.
Dreierlei Leckereien habe ich ihr und ihrer kleinen Familie ins Glas gepackt - denn das war ja schließlich das Motto: feine Blaubeer-Guglchen, Haferflocken-Birnen-Cookies mit dunkler Schokolade und ein Glas frisch eingekochte Marmelade aus schwarzen Johannisbeeren. Die Rezepte dazu lade ich nach und nach hoch, heute gibt es erst mal einige Impressionen.  


Mini-Gugl machen zwar immer ein wenig Arbeit und das Einfüllen der richtigen Teigmenge in die passende Form habe ich erst im Lauf der Zeit perfektioniert, aber sie sehen soo süß aus, oder? Die Marmelade aus schwarzen Johannisbeeren habe ich heuer das erste Mal gemacht. Soo lecker.
Für mich spielt die Verpackung meiner selbstgebackenen Geschenke aus der Küche auch immer eine Rolle. Diesmal habe ich mich für die Farbe Lila entschieden. Die Marmelade bekam ein Häubchen aus doppelt gelegtem Seidenpapier in Lila und wurde mit einer Paketkordel umschnürt. 
Die Birnen-Cookies wanderten in ein großes Einweckglas und bleiben darin bis zu drei Wochen frisch. Perfekt, um immer mal wieder zu naschen, wenn einen der Knusper-Hunger packt. Das Glas habe ich einfach mit einem weißen Spitzenband umwickelt und einen Anhänger daran befestigt. So weiß die liebe Anja sofort, was sich Leckeres im Glas befindet.
Die diesjährige PAMK-Runde hat mir wieder viel viel Spaß gemacht. Es gibt doch nichts Schöneres als anderen Menschen eine Freude zu bereiten mit selbstgebackenen Dingen aus der Küche. Habt Ihr auch den Sommer im Glas verschickt?


26.10.14

Mit Kuss und Gruß | Rezept für Apfel-Guglchen

Der eine oder andere hat vielleicht davon gehört, dass es wieder eine Päckchen-Tauschrunde à la Post aus meiner Küche gab. Die liebe Christine und die liebe Melina haben sie in die Welt gerufen unter dem Namen Schokokuss & Zuckergruß. Das Prinzip ist einfach: man bewirbt sich um einen Tauschplatz, bekommt einen Partner zugelost und innerhalb eines festgelegten Zeitraums schickt man sich gegenseitig ein Päckchen mit selbstgemachten Köstlichkeiten (meine alten PAMK-Beiträge könnt Ihr hier und hier nochmal sehen). Ich finde diese Idee ganz wunderbar und hatte viel Freude, ein Päckchen für meine Tauschpartnerin Sophie zusammen zu stellen. Unter anderem gab es für sie diese kleinen Apfelgugl nach einem (leicht abgewandelten) Rezept von Joanna von Liebesbotschaft. Sie schmecken supersaftig und toll nach Apfel und Ahorn - ein Traum. 

Ahorn-Apfel-Gugl 


Zutaten (für etwa 50 Gugl)
375 g Mehl
1  TL Backpulver
1 TL gemahlener Zimt
250 g Butter, geschmolzen
175 g braunen Zucker
125 ml Ahornsirup
3 Eier
4 Äpfel, geschält

 Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen. Dann die flüssige, etwas abgekühlte Butter und den Ahornsirup zusammen mit Zucker und Eiern unterrühren. Die Äpfel reiben und unter den Teig heben. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft vorheizen) und eine Mini-Guglform fetten. Den Teig vorsichtig einfüllen (aber nicht zu voll, sonst backen die Guglchen über den Rand). Nun etwa 20 Minuten backen, bis die Gugl gar sind.

Welche anderen Köstlichkeiten in mein Päckchen wanderten, zeige ich Euch noch. Habt Ihr vielleicht auch bei dieser Tauschaktion mitgemacht? Falls nicht, könnt Ihr in der zugehörigen Facebook-Gruppe
immer auf dem neuesten Stand bleiben - die nächste Runde kommt bestimmt. Freut Euch noch auf Rezepte zu einem tollen Apfel-Gelee, kleinen Walnuss-Apfelküchlein und einem easy-peasy Milchreis im Glas mit Kaminzucker. 








19.12.13

Manchmal kommt es anders.... | Rezept für Mohn-Mandelkuchen und Nusstangen

Eigentlich sollte dies ein Post zur aktuellen PAMK-Runde werden, aber irgendwie kam alles anders. Post aus meiner Küche (kurz PAMK) ist eine Aktion, die Clara, Jeanny und Rieke ins Leben gerufen haben, drei wunderbare Bloggerinnen, deren Posts ich schon lange verfolge. Die Idee hinter PAMK ist einfach: man bewirbt sich per Formular um einen Platz in der jeweils aktuellen Runde, bekommt einen Tauschpartner zugewiesen und innerhalb einer bestimmten Zeit macht man sich gegenseitig eine kleine Freude per Post. Das kann Selbstgebackenes oder Selbstgekochtes sein - alles was das Herzchen warm macht.
Leider hatte ich bei dieser Runde ein wenig Pech. Mein liebevoll gepacktes Paket zum Thema "Lasst uns froh und lecker sein" wurde von meiner Tauschpartnerin Judith bei der Post nicht abgeholt und kam nach über einer Woche etwas verknautscht wieder bei mir an. Da hab ich ganz schön traurige Augen gemacht. Judith war sehr im Stress, das merkte man ihren Mails an und hat es irgendwie nicht geschafft. Schade. Die Rezepte zu meinem Paket möchte ich Euch aber dennoch zeigen, so habt wenigstens Ihr etwas davon. 

Nusstangen 


Zutaten (für etwa 25 Stück)
25 g Walnusskerne
25 g Zartbitter-Schokolade
100 g Mehl
50 g brauner Rohrzucker 

1/4 TL Zimt (gemahlen)
1/2 Prise Salz
1/2 Eigelb
65 g Butter (kalt)

1  EL Schlagsahne
25 gButter
65 g Honig
50 g Walnusskerne
75 g Mandelblättchen

Zubereitung

Für den Teig Walnusskerne und Schokolade grob hacken. Walnusskerne, Schokolade, Mehl, Zucker, Zimt, Salz, Eigelb und Butterflöckchen zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech etwa 2-3 mm dick ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Teigplatte mit Frischhaltefolie abdecken und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Für den Belag die Sahne mit der Butter und dem Honig in einem kleinen Topf etwa 2-3 Minuten kochen lassen. Walnusskerne grob hacken und mit den Mandelblättchen zu der Butter-Honig-Mischung geben. Den Belag etwas abkühlen lassen und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Die Teigplatte mit dem Belag auf der untersten Schiene im Ofen 15-20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und vorsichtig in Stangen schneiden, auskühlen lassen. Wer mag, kann de Stangen noch mit etwas dunkler Schokolade verzieren. Das Rezept stammt von hier.  

Ebenfalls in mein Päckchen wanderte ein saftiger Mohnkuchen, den ich mit einer kleinen Wimpelkette verziert habe. Er hält sich bei kühler Lagerung einige Tage und hätte so den Transport gut überstehen können. 

Mohn-Mandelkuchen  


Zutaten (für einen kleinen Kuchen)
 1 Ei
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
60 ml Rapsöl
50 g Mehl
50 g abgezogene Mandeln
1/2 TL Backpulver
40 g Mohn


 
Zubereitung

Das Ei mit dem Zucker und Vanilelzucker schaumig schlagen. Langsam das Öl einlaufen lassen. Mehl und Mandeln mit Backpulver mischen und mi dem Mohn in den Teig mischen. Die Masse in eine kleine Form füllen und bei 160 Grad (Umluft) etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen gar ist.
So kam es bei dieser PAMK-Runde also anders, als ich erwartet hatte und mein Päckchen fand den Weg zu mir zurück. Ein wenig schade, aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass sich Nusstange und Co einfach so wohl bei mir gefühlt haben, dass sie einfach nicht weg wollten. :-) Außerdem habe ich ein paar Sachen aus dem Paket für das Weihnachtswichteln bei Ina wiederverwendet, sagt ja keiner, dass Seidenpapier schlecht würde, oder? 

02.08.13

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckts besser | Rezept für Tiramisu-Cupcakes und Walnuss-Gugl

Auf Facebook stieß mein Tiramisu-Cupcake auf einige Begeisterung, so dass ich Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten möchte. Da ich auf Familienfeiern sehr häufig Tiramisu mitbringe, die typisch italienische Nachspeise, passte ein Cupcake in gleicher Form für mich supergut zum Thema der Runde. 

Tiramisu-Cupcake


Zutaten (für 16 Stück)
80 g weiche Butter
280 g Zucker
1/2 Pck. Vanillezucker
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1/4 TL Salz
2 Eier
240 ml Vollmilch
250 ml starker Kaffee
125 ml Kaffeelikör (z.B. Kahlua)
3 Essl. Zucker
400 g Mascarpone 
300 g Sahne
30 g Puderzucker
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Mixer bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist. Eier und Milch verquirlen. Die Eiermilch nach und nach unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig füllen. Die Cupcakes im Backofen 18-20 Minuten backen, auskühlen lassen. Für den Sirup Kaffee, 75 ml Likör und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist. Abkühlen lassen. Für das Frosting Mascarpone und den restlichen Likör in einer Schüssel glatt rühren. In einer anderen Schüssel die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Die Schlagsahne behutsam unter die Mascarpone heben. Bei jedem Cupcake mit einem scharfen Messer ein etwa 2 cm breites und 2 cm tiefes Stück aus der Mitte schneiden. Die Kuchenstücke mit je 1 EL Sirup beträufeln. Auch in die Vertiefung je 1 EL Sirup träufeln. Die Vertiefungen etwa zur Hälfte mit Mascarponecreme füllen und die Kuchenstücke als Deckel auflegen. Diese bei Bedarf passend schneiden. Die restliche Mascarponecreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Mit Kakaopulver bestäuben. Damit Britta und ihr Freund die Cupcakes sicher transportieren konnten, habe ich sie in eine kleine gebastelte Schachtel gestellt, die Anleitung reiche ich noch nach. Das Rezept stammt im übrigen von der berühmten Hummingbird Bakery.
Neben den Cupcakes gab es für meine PAMK-Tauschpartner noch kleine Walnuss-Gugl. Diese süßen Happen bringe ich gerne mit auf die Arbeit oder zu Freunden, denn sie sehen so niedlich aus und sind schnell weggehapst. Mit Walnüssen habe ich sie noch nie gemacht, aber da Brittas Freund Lars gegen andere Nüsse allergisch ist, habe ich diese Variante für die Runde probiert und fand: superlecker.

Mini Gugelhupf mit Walnüssen



Zutaten (für etwa 15 Stück)
7 EL Öl
40 g Zucker
1 Ei
25 g Mehl
25 g Speisestärke
1 Messerspitze Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
25 g gemahlene Walnuss

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem Teig vermengen. Die Silikonform mit etwas Öl einpinseln. Teig in die Form füllen und die Gugels bei 180° (Umluft) ca. 15 - 20 Minuten backen. Da die Küchlein so klein sind, sind sie schnell durchgebacken. Damit sie nichz zu trocken werden, lieber etwas kürzer backen und per Stäbchenprobe testen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. Hübsch sieht es aus, wenn man die Gugl in ein kleines Weckglas füllt; so halten sie sich länger und sind bruchsicher für den Transport bereit. 
In meinem nächsten Post habe ich noch das Rezept für den russischen Zupfkuchen im Glas (Lieblingskuchen von meinen Mann) und vielleicht auch noch die Rezepte von Britta und Lars, damit Ihr auch wisst, was denn tolles in meiner Eisparty-Box war. Yummi. 

Cupcake-Wrapper, lila gestreift über MeinCupcake
Stempel "Taste me" von Kukuwaja
Drahtbügelglas von Flaschengroßhandel Bauer

30.07.13

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckts besser | Rezept für Amarettini-Cakepops und Snickerdoodle



Oh, war das alles schön. Anfang des Monats riefen nämlich die Mädels von Post aus meiner Küche zu einer neuen Runde PAMK auf, diesmal unter dem Motto: “Zusammen schmeckts besser – ich schenke Dir ein Stück vom leckeren Glück”. Es war das erste Mal, dass ich bei dieser Aktion mitmachte und ich war ganz schön gespannt und aufgeregt. Mir wurde eine Tauschpartnerin zugelost, die nicht nur in der gleichen Stadt wohnt sondern auch noch im selben Ort und in der gleichen Branche arbeitet (und dieser Ort ist wahrlich nicht groß). Wirklich lustig. Britta eröffnete mir in ihrer Begrüßungsmail, dass sie nicht alleine an der Tauschrunde mitmache, sondern zusammen mit ihrem Freund Lars. Zwei sind besser als einer, dachte ich mir und freute mich.
Gestern Abend kamen die beiden zu mir zu Besuch, wir plauderten sehr nett und tauschten unsere Päckchen. Bevor ich Euch zeige, was Britta und Lars von mir geschenkt bekamen, muss ich Euch unbedingt mein Päckchen zeigen. Die beiden haben mich nämlich zu einer wunderbaren Eisparty eingeladen. Hach, ich war ganz verzückt von dem tollen Papier und der niedlichen Deko. Die beiden haben sich wirklich ganz viel Mühe gemacht, tausend Danke Ihr Zwei!! Da das Licht schon sehr schwach war, gibt es erst Mal nur ein Bild von unserer Eisparty, die Details reiche ich nach, sobald ich die Rezepte habe (Britta hat nämlich keinen eigenen Blog, dann darf ich sie vielleicht veröffentlichen).  
Sieht das nicht entzückend aus? I am in love mit dem Papier. Zur Eisparty gab es  Erdbeersirup, Push Up Cakepops "Ed von Schleck" (haha, kennt Ihr das noch?!) und leckeres Cakepops-"Eis" mit Vanille, Schokolade und Erdbeere. Hihi, ich beiße jetzt genüßlich in eine Kugel "Eis" und berichte Euch von meinem Päckchen. Britta und Lars bekamen von mir fünf verschiedene Leckereien: Snickerdoodle, Amarettini-Cakepops, Zupfkuchen im Glas, Walnuss-Minigugl und Tiramisu-Cupcakes - alles in mindestens doppelter Ausführung, versteht sich. Gedacht sind die Leckereien als kleiner Sweettable, denn wie könnte man besser Zeit gemeinsam mit Freunden verbringen als bei süßen Leckereien?
Cakepops mache ich normalerweise nur einmal im Jahr im März, wenn mein Mann Geburtstag hat. Er nimmt dann eine ganze Ladung mit auf die Arbeit und erfreut seine Kollegen damit. Was könnte da besser zu unserem Thema passen, als für Britta und Lars auch kleine Kuchen am Stil zu machen? Ich entschied mich für eine Version mit Schokoladenteig und Amarettini-Bröseln.

Schoko-Cakepops mit Amarettini


Zutaten (für etwa 35 Pops)
100 g Butter
40 g Zucker
2 Eier
Salz
½ Pck. Vanillezucker
180 g Mehl
20 g Kakao
2 gestr. TL Backpulver
Nutella
ca. 4 EL Milch
70 g Frischkäse
85 g Puderzucker
Vanillearoma
CandyMelts nach Wahl
Amarettini
Cakepop-Stile
Zubereitung

Den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen. 70 g Butter mit dem Zucker chaumig schlagen, dann Eier, Salz und Vanillezucker hinzugeben. Mehl und Kakao mit Backpulver vermengen und mit der Nutella und der Milch unterrühren. In eine Kastenform füllen und etwa 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, diesen mit den Fingern zerbröseln. Für das Frosting 30g zimmerwarme Butter mit 70g Frischkäse verrühren, bis sie sehr schaumig ist. Nach und nach 85 g Puderzucker hinzugeben und etwas Vanillearoma. Die Masse nun mit einem Löffel unter den Teig heben, dass eine homogene, feuchte Masse entsteht. Sie muss gut formbar sein. Nun jeweils aus 30 g Teig mit den Händen eine Kugel formen (da der feuchte Teig recht klebrig ist, nehme ich immer puderfreie Küchenhandschuhe dafür - ist auch hygienischer). Achtet darauf, dass die Kugeln außen eine glatte Oberfläche haben und keine Risse; diese sind später sonst Bruchstellen, wenn man den Stil einbringt. Die Kugeln über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag die Kuvertüre im Wasserbad auflösen. Mit jeweils einem Stil ein Loch in eine Kugel stechen, den Stil wieder herausziehen, die Spitze ein wenig in Kuvertüre tauchen und ihn dann endgültig in den Pop stecken. Zum Trocknen beiseite legen, mit den übrigen Pops ebenso verfahren. In der nächsten Runde werden nun die ganzen Pops mit Kuvertüre überzogen. Dafür zunächst die Amarettini fein zerbröseln, dann jeweils einen Pop in der Kuvertüre drehen, überschüssige Glasur vorsichti abstreifen und einige Amaretinibröseln überstreuen. Zum Trocknen beiseite stellen. (Wer keinen Cakepop-Halter besitzt wie ich, kann sich mit einem einfachen Trick behelfen. Einen Eierkarton innen mit geknülltem Papier ausstopfen und den Deckel schließen. Mit einem Schaschlikspieß in entsprechendem Abstand Löcher in den Deckel bohren; hier könnt Ihr dann Eure Pops zum Trocknen einstecken. 
Die Snickerdoodles wanderten eigentlich ungeplant in die PAMK-Kiste. Irgendwie fehlte mir in der Zusammenstellung ein Knusperstückchen und da fiel mir ein Backbuch von Cynthia Barcomi in die Hände. Die Snickerdoodles sprangen mir sofort ins Auge (auch weil ich dachte, sie hätten was mit Snickers zu tun - haben sie aber gar nicht) und schwupps, waren schnell noch ein paar Stück gemacht.

Snickerdoodles


Zutaten (für 50 Cookies)
385 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
250 g weiche Butter
300 g Zucker
2 Eier  
2 EL Zucker
1 TL Zimt 
Zubereitung


Den Ofen auf 190 Grad (Umluft)  vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel sieben. Zucker und Zimt vermischen. Mit dem Mixer die Butter in einer Rührschüssel weich und cremig schlagen. Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis die Masse leicht und fluffig wird. Eier und Vanillezucker hinzufügen und einige Minuten weiterschlagen. Mit einem Holzlöffel oder einem Gummispachtel die Mehl-Backpulver-Mischung untermischen, bis sich gerade so ein Teig ergibt. Den Teig teelöffelweise sanft zwischen den Handflächen rollen. Die kleinen Teigkugeln im Zimtzucker wenden, bis sie rundrum gleichmäßig bedeckt sind. Die Kugeln auf dem vorbereiteten Backblech platzieren. Darauf achten, dass zwischen den Cookies ein Abstand von 6 cm besteht. Die Kekse gehen beim Backen auf und etwas auseinander, sie müssen also nicht platt gedrückt werden.

Die Kekse schmecken herrlich zucker-zimtig und sind für das Knabbern in geselliger Runde genau richtig. Wie genau ich meinen Zupfkuchen im Glas und die anderen Leckerchen gemacht habe, erfahrt Ihr dann in Teil 2 meines Beitrags zur diesjährigen PAMK-Runde. Habt Ihr dieses Jahr auch bei Post aus meiner Küche mitgemacht?


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