Posts mit dem Label Deko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10.04.16

DIY Geschenk zur standesamtlichen Hochzeit | Tradition in der Kiste

In meinem Freundeskreis wurde die Hochzeitssaion dieses Jahr besonders früh eröffnet. Eine liebe Freundin, die ich mittlerweile über 15 Jahre kenne, heiratete ihren Christian vor einigen Tagen im Standesamt in Düsseldorf im ganz kleinen Kreis. Auch wenn die beiden nicht viel Aufhebens darum machten, eine Hochzeit ist eine Hochzeit und zu diesem Anlass habe ich eine kleine Kiste mit allerlei "Hochzeitstraditionen" gepackt. Die Idee dahinter war simpel, die Kiste sollte einige Kleinigkeiten enthalten, die traditionell zu einer Hochzeit gehören, wenn man sie im großen Rahmen nicht umsetzen möchte.


Geschenkkiste zur standesamtlichen Hochzeit


Ihr braucht:
verschieden große, naturfarbene Pappschachteln*  
weißes Seidenpapier*
1 Bogen Scrapbookingpapier mit Hochzeitsmotiv 
Schleifenband* in Weiß
Schere
Klebstoff
Buntstifte
Nudeln
Reis
Dekotaube
Mini-Schnuller in Rosa*und Hellblau*
Stroh
1. In asiatischen Ländern gilt Reis als Symbol von Fruchtbarkeit und Reichtum. Früher wurde das frischvermählte Brautpaar beim Auszug aus der Kirche gerne mit Reis beworfen, um eine segensreiche und fruchtbare Zukunft zu wünschen. Für meine Freundin füllte ich daher eine kleine Portion Reis in eine Herzschachtel.
2. Tauben gehören zu den symbolträchtigsten Tieren. Sie stehen für Liebe und Treue. Hat sich ein Taubenpaar einmal gefunden, bleibt es ein Leben lang beisammen. So wanderte  ein kleines Deko-Taubepaar in eine meiner kleinen Kisten.
3. Besonders in ländlichen Gegenden stellen Freunde und Verwandte vor dem Haus oder der Wohnung des Ehepaars einen Hochzeitsbaum auf. Er wird geschmückt mit Kränzen, Girlanden und Dingen, die auf den zu erwartenden Nachwuchs deuten sollen. Meinen "Hochzeitsbaum in der Kiste" habe ich mit Buntstiften auf eine längliche Kiste gemalt.
Im Inneren des Kistendeckels befestigte ich mithilfe von einem Schleifenband viele kleine Schnuller in Rosa und Hellblau, die beim Öffnen des Deckels sozusagen "am Baum" hängen.
4. Der Auftakt des Hochzeitsmenüs vieler Ehepaaren bildet eine sogenannte Hochzeitssuppe. Sie besteht aus Hühnerbrühe und wird in erster Linie mit Fleisch, Gemüse und Nudeln bestückt. Das Ehepaar ißt traditionell aus einem Teller und gibt sich damit das Versprechen auch zukünftig "jede Suppe gemeinsam auszulöffeln". In meine Kiste wanderte eine Schachtel mit Hochzeitsnudel.
5. Noch aus der Heimat meiner schwäbischen Verwandtschaft kenne ich den Brauch, am Tag vor der Hochzeit zwischen dem Elternhaus der Braut und dem Elternhaus des Bräutigams (früher wohnten die Eheleute ja nicht zusammen, ehe sie verheiratet waren) eine Spur aus Stroh zu streuen. Dieser Weg symbolisierte den künftigen Zusammenhalt der beiden Häuser und machte deutlich, wer nun zu wem gehört. Obwohl meine Freundin schon lange mit ihrem Mann zusammen wohnt, wanderte eine Portion Stroh in ihre Kiste.
6. Die Pappschachtel selber habe ich an den Außenseiten mit einem Stück Schleifenband verziert, das einfach mit etwas Klebestift aufgeklebt wurde.
7. Für den Deckel habe ich ein Stück aus dem Scrapbookingpapier zugeschnitten und aufgeklebt. Hier könnt Ihr jedes thematisch passende Papier verwenden und eine hübsche Ecke aufkleben. Zusätzlich platzierte ich in der oberen Ecke ein Stück des Schleifenbandes und einen kleinen Pompon aus weißem Seidenpapier. Wie Ihr den Pompon falten könnt, habe ich in dieser Anleitung verbloggt.
8. Die einzelnen Schachteln platzierte ich auf einer Lage zerknülltem Seidenpapier, mit dem ich die Kiste ausgeschlagen hatte. In den Deckel selber klebte ich eine kleine Erklärung zu den einzelnen Bräuchen, die ich am Computer mit einer schönen, altmodischen Schrift geschrieben und ausgedruckt hatte.
9. Die Tradition in der Kiste packte ich schön ein und übergab sie meiner Freundin im Restaurant, in dem nach der standesamtlichen Trauung die Familie zusammen kam. Sie freute sich sehr und ich hoffe, dass dieses kleine Geschenk das Ehepaar zukünftig immer an diesen ganz besonderen Tag erinnern wird.


14.12.15

Weihnachtliches Windlicht mit Tannenzapfen | Bloggeradventskalender 2015

Dieses Jahr hatte ich Lust bei einem Bloggeradventskalender mitzumachen, der sich nicht in erster Linie um Food dreht, sondern Blogs aus ganz unterschiedlichen Richtungen vereint. Mir macht es viel Freude, mich durch Lifestyle- oder Mamablogs zu klicken und mich mit ganz anderen als kulinarischen Themen zu befassen. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich Teil des It's all about Xmas. Der Blogger-Adventskalender sein darf. Jeden Tag gibt es nicht nur einen tollen Blogpost sondern auch ein Give Away zu gewinnen. Gestern hat die liebe Nicole ein leckeres Carpaccio von der roten Beete verbloggt und ich bringe Euch heute eine schnelle Weihnachtsdeko mit, für die Ihr wenige Utensilien benötigt. 

04.07.15

DIY für Tischkarten im Shabby-Look

Ende Juni haben wir in unserer Familie ein großes Fest gefeiert: unsere Tochter Helena wurde getauft. Der Tag war für meinen Mann und mich sehr wichtig, wollen wir unserem Kind so ermöglichen, in Nähe zur Kirche und in Glauben an Gott aufzuwachsen. Was sie später einmal mit diesen Erfahrungen anfängt, bleibt ihr überlassen. Wir haben beide aber sehr positive Erinnerung an die Kirche (stellt Euch vor, ich war auf einem katholischen Mädchengymnasium) und hoffen, dass es Helena damit ähnlich geht. 

02.06.15

Weiße Spitze und pinke Details | DIY Taufeinladung für ein Mädchen

Heute zeige ich Euch, wie man mit ein wenig Geschick und Liebe zum Detail selber eine wunderschöne Taufeinladung basteln kann. Als ich auf der Suche nach einem Einladungs-Muster für die Taufe unserer Tochter war, stieß ich nur auf Modelle, die entweder sehr standadisiert waren, einfaltslos, völlig überkitscht oder mir farblich nicht gefielen. Also beschloss ich - DIYs mit Papier sind meine große Leidenschaft - die Einladungen einfach selber zu basteln. Ich baute zunächst einen "Prototyp", auf dem ich die Position der einzelnen Elemente ausprobierte und zeigte ihn auf Instagram. Dort bekam ich viele hilfreiche Tipps, so dass zuletzt diese Karte dabei heraus kam. Wie Ihr sie ganz einfach nachbasteln könnt, seht Ihr nun. 

Taufeinladung für ein Mädchen


Ihr braucht:
Kartenrohling weiß (Din A6)
Umschlag in Pink (oder der Farbe Eurer Wahl)
Stempelmotiv passend zur Taufe
schwarze Stempelfarbe
weißes Kopierpapier
Naturpapier (80 g)
pinker Tonkarton
Scrapbookpapier mit Buchseitenoptik 
weiße Spitzenbordüre auf der Rolle
Schleifenband pink
Klebeperlen in unterschiedlichen Größen in Creme
Satinband Pink und Weiß 
Cutter
Schere
Klebstoff
1. Begonnen habe ich mit meinem Stempelmotiv. Da ich ihn noch im Fundus hatte, habe ich einen Kinderwagen-Stempel gewählt. Das Motiv ist nicht auf den ersten Blick als Taufmotiv erkennbar, passt aber natürlich zum Thema Baby (und ich musste keinen neuen Stempel kaufen). Wer mag, kann auch ein Kreuz wählen oder eine Taube - Motive, die bei der Taufe eine Rolle spielen. Mit schwarzer Stempelfarbe habe ich nun auf das Kopierpapier so viele Wagen gestempelt, wie ich Karten basteln wollte (in meinem Fall waren es 20) und mit etwas Rand ausgeschnitten.
2. Da ich für unsere Taufe das Farbkonzept Weiß/Pink gewählt habe, klebte ich die Kinderwagen jeweils auf ein pinkes Stück Tonkarton und habe auch hier wieder mit kleinem Rand ausgeschnitten.
 3. Als weiteres Element für meine Karten wählte ich ein Doppelherz. Schneidet Euch aus dem Kopierpapier eine herzförmige Vorlage und übertragt diese in gewünschter Anzahl auf den pinken Tonkarton, sowie auf Euer Scrapbookpapier. Wer mag, könnte hier auch einfach dickere Seiten aus einem alten Buch nehmen. Wichtig ist, dass das Papier ein wenig "shabby" aussieht. Jeweils ein pinkes und ein Scrapbook-Herz zusammen kleben und trocknen lassen.
4. Schneidet aus dem Naturpapier ein passendes Stück zu. Dafür messt Ihr das Format Din A6 ab und zieht auf jeder Seite 0,4 cm ab. Das Naturpapier wird in den Maßen also etwas kleiner als Eure Karte, so dass umlaufend ein hübscher weißer Rand stehen bleibt. Klebt das Naturpapier auf Euren Kartenrohling und bringt im unteren Drittel ein Stück der Spitzenbordüre an.
5. Oben links in der Ecke platzierte ich mein Doppelherz. Um es ein wenig aufzulockern, habe ich darunter zwei Stückchen eines pinken Schleifenbandes geklebt. Diese verleihen den Herzchen einen 3D-Effekt.
 6. Mein Stempelmotiv positionierte ich rechts unten auf der Karte auf der Bordüre. So sieht es aus, als wenn diese dem Wagen den Weg weist. Hier habe ich kleine Abstandshalter verwendet, damit der Kinderwagen nicht platt auf der Karte klebt, sondern wie in einer 3D-Struktur etwas erhaben ist.
7. Zuletzt habe ich die Karte mit zwei kleinen cremefarbenen Perlmutt-Perlen versehen. Die kann man fertig selbstklebend kaufen und muss sie einfach nur aufsetzen.
8. Den Schriftzug "Einladung zur Taufe" habe ich dann einfach auf die fertige Karte aufgestempelt. Zunächst hatte ich überlegt, den Schriftzug separat zu stempeln, mit Tonkarton zu hinterlegen und aufzukleben, aber das war mir zu überladen.
9. Und so sah die fertige Karte dann aus. Innen habe ich auf rosafarbenes Einlegeblatt den Einladungstext mit dem Drucker gedruckt und und dieses mit zwei Satinbänder in Pink und Weiß (seht Ihr auf dem Bild ganz oben) festgebunden.
Die Karten kamen jeweils in einen pinken Umschlag und gingen dann auf Reise durch die ganze Nation. Auch wenn ich einige Nächte daran gesessen habe, selbstgebastelte Karten gefallen mir am besten und lassen sich gut an das Farbkonzept der Feier anpassen.Wie gefällt Euch meine Karte? Habt Ihr zu einer Feier auch schon mal selber gebastelt oder kauft Ihr Eure Karten lieber fertig?



09.08.14

Flieg, kleiner Vogel, flieg... | DIY für ein Babymobile

Wer ein Baby erwartet, beschäftigt sich über kurz oder lang mit der Einrichtung und Ausstattung des Kinderzimmers. Mein Mann und ich sind durch Babymärkte und Möbelhäuser gezogen, haben uns Bettchen und Wiegen angeschaut, über Tapete nachgedacht und Wandfarben verglichen - herrlich. Inspiriert wurde ich auch über verschiedene Blogs und habe im Internet gestöbert. Alles, was mir irgendwann begegnete und gefiel, wanderte auf meine Pinterestwand - die perfekte Möglichkeit, sich ein Moodboard anzulegen. Und wenn ich so in unser fertiges Kinderzimmer schaue, haben es auch sehr viele Sachen von meiner Pinnwand in unsere Wohnung geschafft. Neben den "großen" Einrichtungsgegenständen hatte ich besonders viel Spaß an den vielen kleinen "Gemütlichmach-Sachen": eine flauschige Babydecke, eine niedliche Kinderlampe oder ein kuscheliges Nestchen. Es gibt soo viele zuckersüße Babysachen - hach. Was mich aber nicht überzeugte, war die herkömmliche Auswahl an Babymobiles. Irgendwie alle zu kitschig, so banal oder schon hundertmal gesehen. Also habe ich mir einfach ein eigenes Babymobile gebastelt und Euch die Anleitung mitgebracht. Die Farben lassen sich variieren, je nachdem ob das Mobile für ein Mädchen oder einen Jungen sein soll. 

DIY für ein Babymobile


Ihr braucht:
Stickrahmen aus Holz (15 cm Ø)
Satin- oder Chiffonband in einer Farbe nach Wahl
Bleistift
Schere
Cutter
Klebstoff
Nylonfaden transparent (0,80 mm)
Nadel
Weißes Druckerpapier
Glasperlen in verschiedenen Farben (insgesamt 50 Stück)
Tonkarton in verschiedenen Farben (weiß + 3 Farben nach Wahl)
Scrapbookingpapier in verschiedenen Farben (6 Bögen, beidseitig bedruckt)
1. Zunächst schneidet man aus dem weißen Druckerpapier die Vorlagen für die Blüten aus. Ich habe dafür je eine fünfblättrige Blüte mit Bleistift vorgezeichnet und ausgeschnitten. Die große Blüte hat einen Radius von 8 cm, die mittlere Blüte von 6,5 cm und die kleine Blüte von 5 cm. Für die ganz kleinen Blüten benötigt man später noch eine Vorlage mit Radius 4 cm.
 2. Nun überträgt man die Umrisse der großen Blüte (8 cm) viermal auf einen Bogen Scrapbookingpapier und schneidet sie aus. Ich habe das Papier in zueinander passenden Farben gekauft und darauf geachtet, dass jeweils Vorder- und auch Rückseite in mein Farbschema passten.
3. Von den mittleren Blüten (6,5 cm) benötigt man insgesamt 8 ausgeschnittene Exemplare, ebenso von den kleinen Blüten (5 cm). Bei letzteren ist die Rückseite des Scrapbookingpapiers nicht ganz so wichtig, weil man es im fertigen Mobile im Grunde nicht sieht. Ihr könnt Euch sogar für ein einseitig bedrucktes Papier entscheiden, das fällt später nicht auf. Wie Ihr auf dem Bild seht, habe ich mich entschieden, für die kleinen Blüten  zwei verschiedene Designs zu verwenden (und jeweils 4 Blüten ausgeschnitten ), das ist Euch natürlich überlassen.
4. Bevor man die Blüten zusammen setzt, wird das Papier ein wenig geknickt. So erreicht man den 3D-Effekt im fertigen Mobile. Auf dem Bild könnt Ihr sehen, dass ich die mittleren und kleinen Blütenblätter jeweils in verschiedenen Diagonalen geknickt habe (keine harten Knicke), so dass sich das Papier etwas wölbt.
5. Nun kann man die Blüten zusammen setzen. Insgesamt habe ich 4 Blüten gemacht. Als Grundlage dient eine große Blüte, auf die auf der Vorder- wie Rückseite je eine mittlere und dann eine kleine Blüte geklebt wird. Zur Befestigung setzt man am besten immer nur einen kleinen Klebepunkt in die Blütenmitte und setzt die nächst kleinere Blüte auf, so erhält sich der 3D-Effekt.
6. Nach dem gleichen Prinzip habe ich 4 weitere, kleine Blüten gemacht. Ihre Grundlage ist 6,5 cm im Radius, dann folgt eine mittlere Blüte mit 5 cm und eine kleine Blüte mit 4 cm. Zusätzlich habe ich hier bei zwei Blüten die mittlere und bei zwei Blüten die kleine Blüte nicht aus Scrapbookingpapier ausgeschnitten sondern aus einfarbigem Tonkarton. Sie greifen so die Farben auf, aus denen später die Vögelchen ausgeschnitten werden. Mir hat das besser gefallen.
7. Für die Vögelchen habe ich eine Vorlage auf Druckerpapier gezeichnet und ausgeschnitten. Wichtig ist hierbei, dass der Schnabel und der kleine Flügel ausgetrennt werden können. Hier scheint später der Tonkarton durch. 
8. Für mein Mobile braucht man insgesamt 6 Vögelchen. Jeder Vogel besteht aus drei Einzelelementen. Das Mittelstück hat keine Aussparung für Schnabel und Flügel (der Karton scheint später durch), der Karton für Vorder- und Rückseite wird im Schnabel und Flügel ausgeschnitten.
9. Beim Zusammensetzen der Vögel fand ich es ganz hübsch, die Farbreihenfolgen zu variieren (also mal den pinken Tonkarton als Mittelstück, mal den grauen Karton als Mittelstück. Zusätzlich - das könnt Ihr hier ganz gut sehen - habe ich mich beim weißen Karton für ein Papier mit Struktur entschieden, weil ich es hübscher fand, wenn das weiß nicht ganz so "langweilig" daher kommt. Achtet darauf, dass Ihr den Schwanz des Vogels nicht festklebt, sondern etwas auffächert. So entsteht auch hier ein schöner 3D-Effekt. Das Flügelchen wird auf Vorder- sowie Rückseite etwas versetzt angeklebt und nach oben gebogen.
10. Insgesamt hat man am Ende 4 große Blüten, 4 kleine Blüten und 6 Vögelchen fertig gestellt. Dies können zunächst beiseite gelegt werden, wir benötigen sie später wieder.
11. Als Halterung für mein Mobile habe ich das Innere eines Stickrahmens gewählt (den Rahmen, auf dem nicht die Schraube sitzt), weil er noch in einer Kiste rumflog. Ihr könnt im Grunde aber jeden Reifen oder Kreis nehmen, der Eurem Mobile eine gewisse Stabilität verleiht.
12. Umwickelt wird der Rahmen nun mit dem Satin- oder Chiffonband. Ich habe mich für ein rosafarbenes Band entschieden und den Anfang mit etwas Klebstoff befestigt. Dann kann das Band einfach sehr eng um den Rahmen gewickelt werden. Achtet darauf, dass es sich beim Wickeln nicht verdreht und schön plan anliegt. 
13. Nachdem nun alle Einzelelemente des Mobiles vorhanden sind, geht es ans Zusammensetzen. Zunächst werden die Blüten und Vögelchen auf 6 Stränge aufgefädelt. Der Beginn eines jeden Strangs bildet eine dickere Perle. Ich habe dafür 6 graue Glasperlen gekauft mit einem Durchmesser von etwa 0,5 cm. Fädelt sie auf ein Stück Nylonfaden und macht einen festen Doppelknoten.
14. Nun können nach Belieben die einzelnen Tonkartonblüten und -vögel aufgefädelt werden. Das geht am Besten, wenn man den Karton vorsichtig mit einer Nadel durchsticht und den Faden durchzieht. Man sollte darauf achten, dass die Blüten und auch die Vögel später senkrecht hängen (also nicht ein Loch am Bauch und ein Loch am Kopf oder so). Jeweils ein kleiner Knoten im Nylonfaden weist der Blüte oder dem Vogel seinen Platz zu. Ich habe etwa 4 cm oberhalb der grauen Perle den ersten Knoten gemacht.
15. In meinem Mobile wechseln sich Blüte oder Vogel und Perlen ab. Oberhalb des ersten Vogels habe ich einen Knoten gesetzt (auch hier wieder im Abstand von 4 cm) und drei Perlen aufgefädelt. Hier sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hübsch ist es, wenn Ihr verschiedenfarbige Perlen kombiniert und je nach Strang variiert (bei mir: 6 x Glasperle geschliffen, 8 x Pink, 6 x Weiß, 6 x Violett, 18 x Glasperle einfach).
16. So werden alle 6 Stränge für das Mobile aufgefädelt und verknotet. Ich hatte zu Beginn das Problem, dass die Abstände zwischen Perlen und Papierelementen nicht gleichmäßig waren, achtet darauf besonders. Und nehmt auch nicht zu kurze Nylonfäden - abschneiden kann man sie später immer noch. In meinem Mobile sind zwei Stränge mit je 3 Papierelementen bestückt, vier Stränge mit je 2 Papierelementen. Wie Ihr es auch macht, achtet darauf, dass Ihr einem gewissen Prinzip beim Auffädeln folgt, damit das Mobile später im Gleichgewicht hängen kann.
17. Zuletzt werden die einzelnen Stränge an den Stickrahmen geknotet und dieser mit 4 Satin- oder Chiffonbändern nach oben befestigt. Eventuell muss das Mobile ein wenig austariert werden. Dafür schiebt man einfach den einen oder anderen Strang etwas hoch oder runter. Nun noch die abstehenden Enden des Nylonfadens abschneiden, wo nötig.
Wir haben das Mobile über dem Kinderbettchen befestigt und ich bin schon gespannt, wie unser Murkel darauf reagiert. Bisher schläft die kleine Helena nämlich noch im Beistellbettchen bei uns im Elternschlafzimmer, aber irgendwann soll sich das natürlich ändern - mal sehen, wann es soweit ist. Auch wenn es etwas Arbeit macht, so ein selbstgemachtes Mobile ist individuell und lässt sich ganz nach den eigenen Vorstellungen und Farbwünschen herstellen. Ich finde es wunderschön und fand es geradezu meditativ, mit dickem Bauch vor Schere und Klebstoff zu sitzen. Irgendwann werde ich meinem Kind sagen können: "Das hat Mama selber gemacht, als sie mit Dir schwanger war." Hach. Was sagt Ihr? Gefällt Euch mein Mobile? Würde Ihr sowas auch selber basteln oder ist Euch das dann doch zu viel Arbeit? 


15.03.14

Urlaubsmitbringseln einen Platz geben | DIY für einen Erinnerungsrahmen

Stapeln sich bei Euch auch Kisten und Kästchen mit wohlgehüteten Urlaubserinnerungen? Eine Muschel von der Nordsee, ein Stein aus Ägypten, Federn aus der Toskana, Sand vom Mittelmeer. Wenn mein Mann und ich aus dem Urlaub heimkehren, klappert und rieselt es in mindestens einer Jackentasche geheimnisvoll. Für den gewöhnlichen Betrachter mag der Stein bloß ein Stein sein, aber wir erinnern uns dabei an einen wunderschönen Sonnenuntergang oder einen Spaziergang am Strand unter klarem Sternenhimmel. Schade nur, dass diese Erinnerungsstücke meist irgendwo in einer Kiste deponiert werden und schnell einstauben, oder? Dabei kann man mit ein wenig Geschick wunderschöne Erinnerungsrahmen für sie basteln. Wie das geht, zeige ich Euch heute.

Erinnerungsrahmen


Ihr braucht:
Bilderrahmen mit besonders tiefem Rahmen (z. Bsp. Ribba von Ikea)
Farbiger Tonkarton
Scrapbooking-Papier mit verschiedenen Motiven
Glitzerkleber
Randstanzer (z. Bsp. von Martha Stewart) 
Schere
Kleber
Erinnerungsstücke wie Muscheln, Sand, Fotos
Trennt zunächst das Glas aus dem Rahmen - es wird nicht mehr benötigt. Der Aufsteller dient als Trägerplatte für Euer Erinnerungsbild. Schneidet aus einem farbigen Stück Tonkarton ein entsprechend großes Stück Papier zu, das ihr auf den Aufsteller aufklebt. Nun sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Klebt Eintrittskarten auf, kleine Elemente aus Scrapbooking-Papier oder ein flächiges Muster. Ich habe meinen Schmetterling mit Spiegelpapier hinterklebt, damit er ein wenig im Licht schimmert.


Den Sand habe ich mit etwas Kleber einfach auf den inneren Rahmen meines Bilderrahmens gegen und gut trocknen lassen. Die Muscheln könnt Ihr mit Heißkleber befestigen oder einfach einem großen Stück Tesafilm, das Ihr von innen in die Muschel drückt. 
Nun noch schnell den oberen Rand des Bildes mit einer Bordüre verzieren. Den Aufsteller setzt Ihr einfach wieder in den  Bilderrahmen ein und zwar von "vorne". So erhaltet Ihr den tiefen Rahmen. Diese kleinen schwarzen Befestigungspins habe ich einfach hinter dem Papier umgeklappt, so dass sie von vorne nicht zu sehen sind. 
Da mein Erinnerungsrahmen an einen ganz bestimmten Tag erinnern sollte und für einen ganz besonderen Menschen gedacht war, habe ich noch ein Foto integriert. 
Dafür dreht man zwei Ringösen rechts und links in den Bilderrahmen. Mit ein wenig Geschickt geht das recht gut. An diesen Ösen habe ich eine Bastschnur befestigt und mein Foto mithilfe einer kleinen Klammer in die Mitte des Bildes gehängt. Achtet darauf, dass die Ösen recht weit vorn im Rahmen befestigt sind, so erhaltet Ihr beim Betrachten einen schönen 3D-Effekt. 
Dieser Rahmen steht nun bei meiner lieben Freundin Nadine in Berlin (erinnert Ihr Euch noch an das Scrapbook-Album?) und erinnert an einen wunderschönen Mädelstag im kleinen Ort Vrouwenpolder in Holland, an dem wir uns wirklich großartig gefühlt haben. Na, wäre so ein Rahmen vielleicht auch etwas für Dich?


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...