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20.10.18

DIY Upcycling Konservendosen: wunderschöne Dosen für Besteck

Viele haben mich auf Instagram darum gebeten, einen Teil der Dekoration der Tauffeier von Marlene zu zeigen und heute kommt ein Post dazu. Während wir für die Kaffeetafel die Tische für 25 Personen eingedeckt haben, gab es das Abendessen in Form eines Buffets. Um das Besteck nicht wahllos rumliegen zu haben, bastelte ich aus ausgedienten Konservendosen hübsche kleine Behälter, um Löffel, Gabel und Messer darin aufzustellen. Die Dosen gefallen mir so gut, dass ich sie auch weiterhin verwende, zum Beispiel um Kerzen darin aufzubewahren oder Stifte. 


DIY Dosen für Besteck


Ihr braucht:
Alte, ausgewaschene Konservendosen
Masking Tape
Naturfarbenen Bast
Juteband
Spitzenband
Schere
1. Ich habe für meine Besteckdosen Konservendosen mittlerer Größe verwendet, ausgewaschen und gut trocknen lassen. Bei der Handhabung solltet ihr darauf achten, dass die Dosen innen noch eine scharfe Kante haben, an der Stelle an der der Dosenöffner geschnitten hat. Wer mag, kann diese scharfe Kante mit einer Feile einkürzen.
2. Da unser Farbschema bei der Taufe blau/pink war, entschied ich mich bei der Dekoration der Dosen für blaues Masking Tape. Das könnt ihr natürlich beliebig anpassen. Einen Streifen des Bandes rundum oben und unten an der Dosen aufkleben.
3. Für den mittleren Teil der Dose ein entsprechend langes Stück Juteband zuschneiden. Ich habe ein Produkt verwendet, bei dem das Spitzenband  schon aufgenäht war. Das kann man aber auch selber machen, beziehungsweise die Bänder einfach übereinander legen und um die Dose wickeln. 
4. Zuletzt ein Stück Bast zuschneiden, ich hatte mich für naturfarbenen Bast entschieden, und mit diesem das Juteband und die Spitze festbinden. Eine kleine Schleife binden und zurecht zupfen. Die Dosen sind sehr dekorativ und passten perfekt in unser Farbschema mit Blau, Weiß und Naturfarben.




18.10.18

Zebra-Cheesecake: cremiger Kuchen blitzschnell gemacht

Dieser Kuchen ist so einfach und schnell gemacht, da war ich selber überrascht, denn von der Optik macht er doch einiges her und sieht eher aufwändig aus. Ist er aber gar nicht. Na gut, die Füllung sollte man mit etwas Fingerspitzengefühl einfüllen, um einen richtig schönen Zebraeffekt zu erhalten, aber sonst ist der Kuchen wirklich von der schnellen Sorte. Und lässt sich super einfrieren. Das ist nämlich mein Geheimtipp für spontanen Besuch: immer ein paar Stücke Kuchen im Tiefkühler, die können bei Bedarf ruck zuck aufgetaut werden. 


Zebra-Cheesecake


Zutaten (für eine Springform mit 28 cm Durchmesser)
250 g Dinkelmehl
370 g Zucker
120 kalte Butter/125 g weiche Butter
6 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Backpulver
900 g Magerquark
2 EL Kakaopulver
Zubereitung

Zunächst wird der Knetteig vorbereitet. Dafür das Dinkelmehl mit 120 g Zucker in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stücken dazu geben, das Ei hineinschlagen und zusammen mit dem Vanillezucker und dem Backpulver zu einem Teig verkneten. Das gelingt mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder auch mit den Händen. Den Teig nun mit einem Nudelholz rund ausrollen und zwar soweit, dass er um etwa zehn Zentimeter größer ist als die Springform. Nun kann der Teig gut dort hinein gelegt und auch der Rand angedrückt werden. Für die Füllung den Quark mit dem restlichen Zucker verrühren, bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Die Eier und die weiche Butter hinzugeben und verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel umfüllen und mit dem Kakaopulver vermischen. Nun kann die Füllung in die Form gegeben werden. Für einen schönen Zebraeffekt gibt man einen Eßlöffel der hellen Füllung in die Mitte auf den Teig. Darauf setzt man einen Eßlöffel der dunklen Füllung. Und dann wieder einen Klecks der hellen Füllung. Immer abwechselnd, bis die Masse aufgebraucht ist. Den Kuchen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 60 Minuten backen.
Nach dem Backen den Kuchen bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen, so bekommt er keine Risse. Und nun ist er fertig, der Zebrakuchen. Wir haben die eine Hälfte direkt zum Kaffee vernascht, die andere Hälfte schlummert noch im Tiefkühlfach und wartet darauf, zu einer besonderen Gelegenheit aufgetaut zu werden.



27.08.18

DIY Schmuckkästchen: ein einfaches Projekt für Kinder ab 2 Jahre

Vor einigen Tagen fragte meine Tochter Helena am Frühstückstisch: "Mama, können wir heute ein Schmuckkästchen basteln?" Wie genau sie darauf kam, das weiß ich nicht, aber sie hatte leuchtende Augen und erzählte mir direkt, was sie alles in das fertige Kästchen legen wolle. Also suchte ich in meiner Bastelkiste und überlegte, wie wir mit einfachen Mitteln (denn Zeit für einen Einkauf hatte ich nicht) ein solches Kästchen basteln könnten. Alles was man dafür braucht, ist in den meisten Haushalten vorhanden - denn so mag ich meine Bastelprojekte am liebsten. Die Anleitung habe ich euch heute mitgebracht. 


DIY Schmuckkästchen


Ihr braucht:
2 Eierkartons (helle Kartons eignen sich am besten)
Fingerfarbe
Pinsel
Klebstoff
Dekoration (z. Bsp. Aufkleber, Glitzersteine, Papierblumen, Streuglitzer)
1. Zunächst haben die Kinder die beiden Eierkartons mit Farbe angemalt. Wir haben dafür diese klassische Fingerfarbe* verwendet, da sie zum einen stark deckt und sich zudem aus Pullover oder Hose leicht auswaschen lässt. Gerade bei meiner kleinen Tochter Marlene landet schnell mal ein Klecks auf dem Shirt. Die Mädchen haben die Farbe mit Pinseln aufgetragen, was beide gut bewätligen konnten, nur in den Ecken und Rundungen musste Mama ein wenig helfen.
2. Bevor die Schmuckkästchen beklebt werden können, sollten sie gut trocknen, das hat bei uns etwa 2 Stunden gedauert. Ich habe die Kinder in der Zeit anderweitig beschäftigt und immer wieder gemeinsam geschaut, ob die Farbe getrocknet ist. Der Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn ihr die Eierkartons in einen gut durchlüfteten Raum stellt.
3. Für die Dekoration der Kästchen habe ich den Mädchen eine Auswahl an selbstklebenden Glitzersteinen, Pailetten, Federn, Papierblumen und Streuglitzer zur Verfügung gestellt. Diese gibt es sehr günstig in 1-Euro-Läden oder der Bastelabteilung mancher Kaufhäuser. Immer, wenn ich dort bin, nehme ich den einen oder anderen Stickerbogen mit, so dass wir immer einen kleinen Vorrat daheim haben für unsere Bastelprojekte.
 4. Meine Große hat ihr Kästchen mit viel Geduld und Akribie beklebt, die kleine Maus war nach ein paar Klebeherzchen fertig. Da beide recht viel Streuglitzer auf ihren Schmuckkästchen verteilt hatten, musste ich den einen oder anderen Edelstein nochmal mit Klebstoff befestigen, ebenso die rosafarbenen Papierrosen.
Die Mäuse bespielen ihre Schatzkästchen nun seit Tagen eifrig, sammeln darin Haarspangen, getrocknete Knetestücke, Puzzleteile, Barbiekleider und Teile aus ihrer Kinderküche. So haben wir mit ganz einfachen Mitteln zwei schöne Schmuckkästchen gebastelt, die für leuchtende Kinderaugen sorgen. Die Mäuse sind sehr stolz, dass sie beinahe alles selber gemacht haben. So eignet sich das Projekt für große wie für kleine Kinder ab 2 Jahre als schönes Projekt zum Beispiel für einen regnerischen Nachmittag.




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17.08.18

Fantakuchen: alle lieben ihn!

(Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links) 

Es gibt manche Klassiker, die hat man schon sehr oft gegessen, aber nie selbst gebacken. So ging es mir mit diesem Fantakuchen. Ich kenne ihn als Variante mit Schmandcreme und Pfirsichen oder einfach mit Puderzuckerguss, hatte ihn bisher aber immer woanders probieren dürfen.Vor einiger Zeit wurde unsere Tochter Helena 4 Jahre alt und neben der Familienfeier (hier habe ich euch gezeigt, was auf der Kuchentafel stand) gab es in diesem Jahr auch das erste Mal einen Kindergeburtstag. Um 15.00 kamen 8 große und kleine Prinzessinnen und Ritter zu uns nach Hause inklusive der entsprechenden Mamas. Gut, dass wir nun in einem großen Haus wohnen, hihi. Für den Geburtstagstisch habe ich diesen Fantakuchen gebacken, natürlich mit rosa Schokolinsen, ganz wie meine kleine Prinzessin sich das gewünscht hat.


Fantakuchen


Zutaten (für ein Blech)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
350 g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl nehmen)
1 Päckchen Backpulver
130g Speiseöl
175 ml Orangenlimonade
250 g Puderzucker
4 EL Orangensaft
Schokolinsen nach Geschmack
Zubereitung

Den Zucker mit Vanillezucker und den Eiern in einer Rührschüssel mit der Küchenmaschine (dies ist mein Modell*) schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Öl zu der Eimischung geben und unterrühren. Die Orangenlimonade kurz unterrühren und den Teig auf ein Backblech streichen. Am besten legt man dieses vorher mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen nach dem Backen besser lösen. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Abkühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker mit so viel Orangensaft glattrühren, dass die Masse cremig aber noch streichfest ist, auf dem Kuchen verteilen und mit Schokolinsen verzieren.
Für den Kindergeburtstag habe ich den Kuchen in recht kleine Stücke geschnitten, aller Erfahrung nach essen die Kinder bei der ganzen Aufregung nur häppchenweise und stürzen sich dann wieder zum Stopptanz (hoch im Kurs), auf die Puppenecke oder die Luftballons. Der Prinzessinnengeburtstag war im übrigen ein voller Erfolg, das Highlight war die Schatzsuche meines Mannes, bei der wir alle Kinder einmal quer durch unseren Garten gelotst haben auf der Suche nach dem Schatz der kleinen Prinzessin. Ich war am Abend zwar völlig ko und urlaubsreif, aber die leuchtenden Kinderaugen waren es wert.


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17.07.18

Prinzessinnenkuchen: Helena ist jetzt 4 Jahre alt

Da war die letzten Wochen ganz schön was los bei uns. Wir haben immer noch jede Menge "Baustellen" in und um unser Haus, in meinem Job beginnt nun langsam die Arbeit am Programm für 2020 und da gibt es einiges zu tun, und unsere Tochter Helena ist 4 Jahre geworden. Ich kann es kaum glauben, dass die Maus nun schon so groß ist, dabei weiß ich doch noch genau, wie ich mit dickem Babybauch im heißen Sommer rumgelaufen bin, das Babyzimmer eingerichtet habe oder wie es war, sie das erste Mal im Arm zu halten. Mit 4 Jahren ist unser Mädchen eine richtige kleine Persönlichkeit, und hatte natürlich auch zu ihrem Geburtstag recht genaue Vorstellungen. Unter anderem wünschte sie sich einen "Prinzessinnenkuchen mit Glitzer, rosa und Perlen". Nun ja, das Ergebnis könnt Ihr oben sehen und ich denke, das ist doch ganz gut gelungen? Helena war zumindest sehr glücklich. 


Prinzessinnenkuchen mit Glitzer und Feenstaub


Zutaten (für einen Guglhupf)
4 Eier
300 g Zucker
175 g weiche Butter
350 g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
160 ml Orangenlimonade
Lebensmittelfarbe
helle Kuvertüre
Streusel nach Wahl

Zubereitung
 
Für den Rührteig die Butter in einer Schüssel zusammen mit den Eiern, dem Zucker und Vanillezucker geschmeidig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und daruntergeben, so dass ich ein glatter Teig entsteht. Zuletzt die Limonade unterrrühren. Sie gibt dem fertigen Kuchen eine fluffige Konsistenz. Den Teig zu gleichen Teilen in 5 Schüsseln geben und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Ich nehme dafür immer diese Lebensmittelfarben*, die richtig gut färben, keinen komische Nachgeschmack hinterlassen oder die Konsistenz des Teiges verändern (mit anderen Farben habe ich schon schlechte Erfahrung gemacht). Für meinen Prinzessinnenkuchen habe ich mich für die Farben lila, blau, grün, rosa und pink entschieden. Es reicht jeweils eine Zahnstocherspitze der gewünschten Farbe, um den Teig einzufärben. Wie genau das Innen aussah, müsst Ihr Euch vorstellen, ich hatte keine Zeit ein einzelnes Kuchenstück zu fotografieren, er war so schnell aufgegessen. Nun eine Guglhupfform ausbuttern, mit Paniermehl ausstreuen (dann bleibt der Kuchen nicht darin kleben und lässt sich nach dem Backen leicht lösen) und den Teig schichtweise einfüllen. Bei 170 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 60 Minuten backen und auskühlen lassen. Aus der Form stürzen und auf einen Kuchenrost setzen. Die Kuvertüre habe ich im Wasserbad auf dem Herd geschmolzen und dann vorsichtig auf den Gugl gegeben und mit Streuseln, Mini-Marshmallows und Perlen verziert.
Helena war ganz begeistert und auch unsere Geburtstagsgäste haben den hübschen Gugl bewundert. Der ist einfach gemacht und sieht durch die üppige Verzierung und Dekoration auf jedem festlichen Tisch toll aus. Gewusst wie, sag ich da nur :-).


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26.01.18

Saftige Möhren-Muffins: schnell gemacht und nicht nur für Kinder


Im Moment stehen bei mir beim Backen nicht die großen Torten oder aufwändigen Cupcakes auf der Liste, sondern kleine, feine Gebäcke, die besonders auch die Kinder naschen können. Das bedeutet nicht, dass unbedingt alles total zuckerfrei sein muss, aber wenn ich wie in diesen Möhren-Muffins ein bisschen Gemüse hineinschmuggeln kann, kommt mir das sehr gelegen, hihi. 


Möhren-Muffins


Zutaten (für 12 Muffins)
100 g Möhren
125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
100 g Dinkelmehl
1 El Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
150 g Sahne

Zubereitung

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Eier hinzugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver sieben, mischen und unter den Teig rühren, dass eine glatte Masse entsteht. Die Möhren schälen und fein raspeln. Zusammen mit den Mandeln unter den Teig heben. Sie geben den Muffins später eine herrlich lockere Textur. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen und jeweils einen gehäuften Eßlöffel Teig hinein geben. Bei 175 Grad (Umluft) nun im vorgeheizten Backofen etwa 20 - 25 Minuten backen.
Die Sahne steif schlagen und nach dem Auskühlen jeweils einen Tupf auf jeden Muffin spritzen. Ich habe zusätzlich noch ein wenig Zimt darauf gestreut. Die Kombination aus Zimt, Sahne und Möhre ist super lecker. Meine Mäuse haben jeweils einen großen Muffin allein verputzt und die eingebackenen Möhrenstückchen hat niemand bemerkt. Das nenn' ich doch mal ein gelungenes Rezept.



03.12.17

(*Werbung) Spitzbuben: wie man seine Familie glücklich macht + Verlosung (geschlossen)

In die diesjährige Weihnachtsbäckerei bin ich schon im November mit diesen Haselnussmarkonen gestartet, den Lieblingskeksen meines Vater. Und obwohl es zwischen zwei kleinen Kindern, Hausbau, Arbeit und dem Rest des alltäglichen Lebens mitunter nicht so leicht fällt, mir Zeit freizuschaufeln, die Plätzchen für Weihnachten sind mir heilig. Nicht nur, weil ich selber gerne Zimtsterne, Vanillekipferl und Kokosmakronen nasche, sondern weil meine ganze Familie und einige liebe Freunde jedes Jahr auf "ihre" Plätzchendose warten. Der eine hat selber einfach gar keine Zeit, der andere kein Händchen fürs Backen und, auch ohne Grund, über selbstgebackene Plätzchen freut sich doch wirklich jeder. Deshalb backe ich Jahr für Jahr einen Großteil meiner Plätzchen nicht für mich selber, sondern um sie in Dosen und Tüten verpackt lieben Menschen zu schenken. Auch der Nachbar aus dem Erdgeschoss, der immer so nett meine Päckchen annimmt oder meine Kollegin auf der Arbeit bekommen ein kleines, zimtig, vanillig, weihnachtlich duftendes Plätzchengeschenk. In diesem Jahr wandern auch der eine oder andere Spitzbube hinein, das Rezept dazu habe ich heute für Euch mitgebracht. 


Spitzbuben (oder auch Linzer Augen)


Zutaten (für etwa 40 Stück)
300 g Mehl (gesiebt)
100 g Puderzucker (gesiebt)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200 g kalte Butter
rote Marmelade
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Mehl, Puderzucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben. Das Ei hineingeben, die Butter in kleine Stücke schneiden und ebenfalls zur Mehlmischung geben. Zunächst mit dem Knethaken der Küchenmaschine, dann mit den Händen alle Zutaten zu einem glatten Teit verkneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Den Teig dann in zwei oder drei Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Für die Spitzbuben verwende ich gerne eine Blumenform in zwei Größen. Die Unterseite der Spitzbuben mit der größeren Blumenform ausstechen, das Oberteil mit der größeren Form ausstechen und mit der kleineren Form ein Loch daraus ausstechen. Hier wird man später die Marmelade herausblitzen sehen. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen und die Plätzchen 10 bis 12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Zum Zusammensetzen der Plätzchen auf je ein Unterteil einen Klecks rote Marmelade geben, ein wenig verteilen (aber nicht bis ganz an den Rand, sonst quillt die Marmelade darüber hinaus), das Plätzchenoberteil darauf setzen, vorsichtig andrücken und trocknen lassen. Wer mag, bestäubt seine Spitzbuben noch mit Puderzucker.
Meine Plätzchen wandern dieses Jahr in verschiedene Keksdosen aus der wunderschönen Historischen Collection von Dr. Oetker, die mir für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurden. Danke dafür! In den Dosen lassen sich die Plätzchen frisch und knusprig aufbewahren, und auch als Geschenk sind sie ein Hingucker. Auf meinen Bildern seht Ihr die Dose "Silver Star", es gibt aber noch 5 weitere hübsche Designs. Ich stehe ja total auf solche Retromodelle, Ihr auch?
Dann habe ich zur Vorweihnachtszeit eine tolle Überraschung für Euch: drei dieser wunderschönen Dosen, randvoll mit tollen Produkten von Dr. Oetker darf ich an Euch verlosen. Ist das nicht grandios? So könnt Ihr entspannt in die Weihnachtsbäckerei starten und vielleicht sogar den einen oder anderen aus Eurem Umfeld glücklich machen mit Selbstgebackenem. 
So könnt Ihr gewinnen: Hinterlasst mir hier auf dem Blog oder auf meinem Instagram-Account unter dem entsprechenden Bild einen Kommentar und verratet mir, wen Ihr mit ein paar Plätzchen überraschen würdet. Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist (oder das Einverständnis seiner Eltern vorbringt). Hinterlasst mir auf dem Blog bitte Eure Emailadresse, damit ich Euch im Fall eines Gewinns kontaktieren kann. Auf Instagram solltet Ihr Euer Profil öffentlich setzen, damit ich Euch im Fall eines Gewinns schreiben kann. Am 9. Dezember werde ich die drei Gewinner auslosen und bekannt geben. 
Die drei Gewinner wurden ausgelost und per Mail benachrichtigt. Danke allen, fürs Mitmachen!


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Dr. Oetker entstanden. Danke für die schöne Kooperation.


31.05.17

Birnenquark mit Mandel-Crunch: ein feines Dessert für alle, die wenig Zeit haben

Eine der schönen Dinge an meiner Elternzeit sind die vielen "Mama"-Dates, die ich vereinbare. Irgendwie sitzen ja doch alle frisch gebackenen Mamis im selben Boot und es ergibt sich immer wieder, dass ich die eine oder andere Mama zu Hause besuche oder mich auf dem Spielplatz verabrede.

06.05.17

Birnentarte: lecker, gesund und ohne Reue

Von dieser Tarte kann man mehr als ein Stück essen, denn sie kommt ganz ohne raffinierten Zucker oder Weißmehl aus. Die Rezeptidee gefunden habe ich in dem neuen Buch von Veronika Pachala, das ich hier für Euch rezensiert habe. Die Tarte ist schnell gemacht und lässt sich wunderbar auch mit anderen Obstsorten zubereiten.

15.12.16

Weihnachtsbäckerei | Nutellakekse

Die letzte Plätzchensorte, die ich Euch dieses Jahr zeigen möchte, sind diese schnellen und einfachen Nutellakekse. Die Zutaten habt Ihr sicher alle daheim (oder habt Ihr etwa kein Nutella da?? Bei uns gibt es das nicht, hihi) und könnt sofort loslegen.

13.12.16

Zimtjoghurt mit Walnusskrokant und karamellisierten Orangenfilets + Verlosung Mason Ball (Werbung)

Nur noch wenige Tage sind es bis Heilig Abend, da wird es Zeit sich über das Weihnachtsmenü Gedanken zu machen. Wir feiern seit wir Kinder haben bei uns daheim. Weniger Fahrerei, weniger Stress für alle. Meine Schwiegerelten kommen dieses Jahr und auch mein Bruder mit seiner Freundin. Gegessen wird - so hat es Tradition in der Familie meines Mannes - leckeres Raclette. Das kann man gut vorbereiten und es ist schön gesellig. Zum leckeren Abschluss des Abends habe ich mir für dieses Jahr ein fruchtig-frisches Dessert mit Joghurt und Orangen ausgedacht und letztes Wochenende einmal "probezubereitet". Soll ja nichts schief gehen am Feiertag. 

Zimtjoghurt mit Walnusskrokant und karamellisierten Orangenfilets


Zutaten (für 4 Personen)
8 Saftorangen
2 EL Butter
200 g Walnüsse
100 g Zucker
600 g griechischer Joghurt
1 TL Zimt
Zubereitung

Zunächst die Orangen filetieren, einige Filtes beiseite legen zur Dekoration und die restlichen Stücke in einer beschichteten Pfanne mit der Butter bei großer Hitze kurz anbraten, 2 gehäufte Eßlöffel Zucker darauf geben und karamellisieren lassen. Achtet darauf, dass der Zucker nicht zu dunkel wird, sonst schmecken die Orangen bitter. Die Pfanne beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Walnüsse grob hacken, in eine Pfanne geben und mit dem restlichen Zucker unter Rühren so lange erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist und die Walnüsse fein damit überzogen sind. Ebenfalls abkühlen lassen. Den Joghurt in eine Schüssel geben und mit dem Zimt glatt rühren. Nun kann das Dessert geschichtet werden: zunächst ein wenig Walnusskrokant in die Schüssel oder ein Glas geben, dann einige Löffel Joghurt, ein paar karamellisierte Orangen und zuletzt nochmal ein wenig Krokant. 

Fertig ist ein wunderbar fruchtig-leckeres Dessert, das durch den Zimt dennoch eine weihnachtlich Note hat. Uns hat es wunderbar geschmeckt und somit die Generalprobe für Heilig Abend bestanden. 
Und weil ich Euch zum Weihnachtsfest nicht nur kulinarisch inspirieren möchte, sondern auch handfest beschenken, habe ich heute eine tolle Verlosung für Euch im Gepäck. Sind dem einen oder anderen vielleicht die hübschen Gläser aufgefallen, in denen ich mein Dessert angerichtet habe? Jaaaa, es handelt sich um Original Ball Mason Jars, denen ich schon seit Jahren verfallen bin. Sie stammen aus dem Onlineshop LIEBLINGSGLAS von der lieben Nadine und als sie mich fragte, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Ich meine, Mason Jars, Hallo??

Und so verlose ich heute dieses Dreierset der beliebten Ball Mason Jars, quilted mit Füllmenge 120 ml, 240 ml und 350 ml. Um ins Lostöpfchen zu hüpfen, müsst Ihr 18 Jahre alt sein und über eine Adresse in Deutschland verfügen. Hinterlasst mir bitte unter diesem Post einen Kommentar bis zum 18.12 (20.00 Uhr). Der Gewinner wird mit random.org ermittelt und hier auf dem Blog veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
Hinterlasst mir also einen Kommentar und mit ein wenig Glück haltet Ihr noch vor Weihnachten diese drei tollen Gläser in der Hand. Ich lasse es in den kommenden Tagen ruhig angehen, werde viel Zeit mit der Familie und meinen beiden Mäusen verbringen, ein Glas Tee vor dem Kamin trinken und das eine oder andere Plätzchen naschen. Lasst es Euch gut gehen und habt eine wundervolle Weihnachtszeit. 

Nachtrag: Gewonnen hat Tanja Jakovljevic - herzlichen Glückwunsch!

03.09.16

Eis mit Himbeeren und Joghurt: Summer Feeling

Während ich in den ersten beiden Trimestern dieser Schwangerschaft ziemlich verschont blieb von Essensgelüsten (lediglich für Getränke jeder Art mit Geschmack könnte ich sterben), habe ich aktuell - und es sind nun weniger als 2 Wochen bis zum Geburtstermin - große Lust auf Eis jeder Art. Da muss der Mann dann ab und an in die Eisdiele düsen, oder ich mache mir eine Portion einfach selber. Da ich seit einiger Zeit Besitzerin einer eigenen Eismaschine (ein Modell von Unold*)  bin, ist das zum Glück kein Problem. Besonders Sorten mit Joghurt haben es mir angetan, so dass ich zuletzt dieses herrliche Himbeereis kreiert habe. Und gerade an diesem warmen Wochenende passt das doch wunderbar.


Eis mit Himbeeren und Joghurt


Zutaten (für etwa 1 Liter)
250 g Himbeeren
300 g Naturjoghurt (1,5% oder 3% Fett)
200 ml Sahne
50 g Zucker

Zubereitung

Die Himbeeren  waschen und verlesen. Die Beeren in eine Schüssel geben und mit einem Zauberstab pürieren. Anschließend habe ich die Masse durch ein Sieb gestrichen, weil wir Kerne im Eis nicht so mögen. Wen das nicht stört, der kann die Himbeeren einfach so weiter verarbeiten. Den Joghurt mit dem Zucker glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Zuletzt die Früchte dazu geben und kurz unterrühren. Die Masse habe ich nun in meine Eismaschine gegeben und für etwa 45 Minuten frieren lassen. Man kann die Masse aber auch so im Eisfach für 4 Stunden gefrieren und immer wieder mit einer Gabel durchrühren.
Wer das Eis auf Vorrat zubereitet und in den Gefrierschrank gibt, sollte es vor dem Servieren einige Minuten antauen lassen, damit man es besser verarbeiten kann. Mein Mann und ich haben uns gestern eine Portion schmecken lassen, nachdem die kleine Motte endlich im Bett war. (Die hübschen Dessertlöffelchen aus Holz könnt Ihr im übrigen einfach selber machen: Dafür einfach einige Holzlöffel (z-. Bsp. aus der Metro) mit etwas Masking Tape bekleben - fertig.)
Wer Lust auf noch mehr Eis bekommen hat, dem empfehle ich einen Blick auf meine Rezepte für Klassisches Vanilleeis, Sesam-Eis oder Erdbeer-Eis. Welches ist Eure liebste Eissorte?


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06.08.16

No-bake Torte mit Blaubeeren und Giotto-Boden (#SüssezaubereiensagtJA)

Eine ganze zauberhafte Bloggerin, die liebe Moni von Süße Zaubereien hat gestern ihrem liebsten Herrn F. das JA-Wort gegeben. Heute steigt die große Gartenparty inklusive Foodtruck und Candytable und da wollen einige Blogger (Danke, beste Marlene für die schöne Idee) und ich es uns doch nicht nehmen lassen, ihr von ganzem Herzen zu gratulieren und auch virtuell eine tolle Kaffeetafel für sie aufzutischen mit allerhand Leckereien. Mein Beitrag ist diese leckere Torte, die natürlich ganz ihrem Farbmotto in Violett und Naturpapierfarben daher kommt.

No-bake Torte mit Blaubeeren und Giotto-Boden


Zutaten (für eine Form mit 24 cm Durchmesser)
100 g Butterkekse
30 g Giotto
50 g flüssige Butter
100 g Sahnequark
200 g Mascarpone
100 g Schlagsahne
80 Zucker
1 Päckchen Sahnesteif
300 g Blaubeeren


Zubereitung

Die Butterkekse grob zerbröseln. Das kann man mit der Hand machen, oder die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mithilfe eines Nudelholzes zerkleinern. Die Kekse in eine Schüssel füllen, die Giotto dazu geben und mit einer Gabel etwas zerdrücken und gut mischen. Die flüssige Butter dazugeben und gut unterrühren. Die Keksmasse nun in eine mit Backpapier ausgelegte Backform streichen, gut festdrücken und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Quark und Mascarpone in eine Schüssel geben und glatt rühren. Die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif so lange schlagen, bis sie fest geworden ist. Vorsichtig unter die Quarkmasse heben und diese auf den Giotto-Boden streichen. Einige Blaubeeren zur Seite legen für die Dekoration, de restlichen Beeren pürieren und die Masse auf die Torte streichen (das nächste Mal würde ich die Beeren einmal durch ein Sieb streichen, damit man keine Kernchen mehr im Fruchtmus hat - das sieht hübscher aus). Mit den übrigen Blaubeeren dekorieren und die Torte für mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Liebe Moni, ich wünsche dir alles Glück der Welt mit Herrn F., viele wunderschöne Jahre zu Zweit, ganz tolle gemeinsame Erlebnisse und viele glückliche Stunden. Hab heute eine tolle Party, lass es ordentlich krachen und mach dir einen wunderschönen Tag! Und wenn das letzte Lachen verklungen ist und alle Tortenstücke aufgefuttert, möchte ich bitte ein Bild von deinem Kleid sehen - ich bin soo neugierig, wie es denn am Ende ausgesehen hat :-) :-) :-).
Wenn Ihr sehen möchtet, wer noch etwas beisteuert zur virtuellen Kuchentafel für die liebe Moni, der schaut doch gerne mal bei den anderen Partygästen vorbei:






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