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24.10.18

Klassischer Apfelkuchen: aus Omas Rezeptsammlung

An einem der warmen Herbsttage, die uns nochmal mit so viel Sonnenschein versorgt haben, kam bei uns ein klassicher Apfelkuchen auf den Tisch, den bereits meine Großmutter vor 20 Jahren backte. Beim Aufräumen fiel mir ihr Rezept in die Hände und ich fühlte mich zurückversetzt in meine Kindheit nach Bonn. Die Tage bei ihr im Garten waren mir wieder so nah, als seien sie gestern gewesen, ihr herzliches Wesen und ihre große Güte umfingen mich auch viele Jahre nach ihrem Tod mit einer schmerzlichen Erinnerung. Und ich vermisste sie schrecklich. Der Gedanke aber, einen ihrer Kuchen nachbacken zu können, tröstete mich ein wenig. Hier ist ihr Rezept. 



Klassischer Apfelkuchen


Zutaten (für eine Springform mit 28 cm Durchmesser)
250 g kalte Butter
180 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
450 g Dinkelmehl
2 TL Backpulver
Salz
1 kg Äpfel
1 Prise Zimt
1 EL Zitronensaft
Zubereitung

Für den Mürbteig 125 g Butter, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, das Ei und 250 g Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Klarsichtfolie einschlagen und für 60 Minuten in den Kühlschrank legen. Für die Füllung die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und klein würfeln. In einer Schüssel mit Zimt und Zitronensaft vermengen. Zur Herstellung der Streusel die restliche Butter, 200 g Mehl, den restlichen Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker sowie eine Prise Salz zu Streuseln verkneten. Ich mache das immer mit den Händen, das gelingt am besten. Den Teig aus der Kühlung holen und mit einem Nudelholz ausrollen und zwar etwas größer, als die Springform groß ist. Diese einfetten, den Teig vorsichtig hinein legen und den überstehenden Teig als etwa 3 cm hohen Rand am Rand der Springform andrücken. Die Apfelmischung darauf geben, zuletzt die Streusel auf den Kuchen streuen. Diesen nun bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 60 Minuten backen lassen. Wer sich unsicher ist, ob der Kuchen durch ist, macht eine Stäbchenprobe.
Vor dem Lösen der Springform sollte man den Kuchen etwas abkühlen lassen. Aber nicht ganz, denn lauwarm schmeckt er am allerbesten. Wer mag, kombiniert eine Kugel Vanilleeis zum Apfelkuchen, das Knusprige und das Cremige zusammen entführt jeden in den siebten Kuchenhimmel. Wir haben unser Stück auf unserer neuen Terrasse genossen, mit Blick ins Grüne. Auch wenn der Garten weit weit entfernt davon ist, "fertig" zu sein, so kann man doch den Blick in die Bäume genießen und sich an dem vielen Grün erfreuen. Das ist wie Balsam auf die Seele. Zusammen mit lauwarmem Apfelkuchen sowieso. Und irgendwo dort ist sicher auch meine Großmutter und schaut auf uns herab.

Seid Ihr auch so apfelverrückt? Dann schaut doch nach meinen anderen Apfel-Rezepten:

Apfelstreusel mit Zimtpudding
Apfelkuchen mit Streuseln
Russischer Apfel-Schokoladenkuchen
Apfelkuchen mit Marzipan
Apfel-Marmorgugl mit weißer Schokolade
 


13.09.18

Konfetti-Schokoladenkuchen: der perfekte Geburtstagkuchen

Gefühlt haben wir in den letzten Monaten beinahe wöchentlich Gäste bei uns im Haus. Helena hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, meine Brüder waren zu Besuch, Marlenchen wurde 2 Jahre alt, die Schwiegereltern kommen regelmäßig. Zu diesen Gelegenheiten habe ich auch den einen oder anderen Kuchen gebacken. Weil doch so ein Zusammentreffen viel schöner ist, wenn der Kaffeetisch hübsch gedeckt ist und eine kleine Leckerei auf der Tafel steht. Besonders gut an kam dieser Rührkuchen, den ich gemeinsam mit den Mädchen gebacken und dekoriert habe. Hübsch, oder nicht? Das Rezept ist auch ganz einfach, ich habe es Euch mitgebracht. 


Konfetti-Schokoladenkuchen

 

Zutaten (für eine große Kastenform oder einen Guglhupf)
300 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
4 Eier
150 g Dinkelmehl
150 g gemahlene Haselnusskerne
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz
4 EL Kakao
100 g Vollmilchschokolade
Kuvertüre
Zuckerstreusel zur Dekoration
Zubereitung

Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Haselnusskerne und Backpulver mischen und mit dem Salz unter die Zuckermasse rühren, dass ein glatter Teig entsteht. Den Kakao dazu geben, die Schokolade grob hacken und ebenfalls unterheben. Den Teig nun in eine gut gefettete Backform geben (ich habe meine Lieblingsform* benutzt) und bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 50 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Vor dem Dekorieren sollte der Kuchen gut ausgekühlt sein, sonst wird die Kuvertüre nicht fest.
Diesen Kuchen habe ich zum 2. Geburtstag von Marlene gebacken. Da sie Schokolinsen und Gummibärchen liebt, war klar, dass diese auf jeden Fall auf den Kuchen müssen. Die Mädchen haben beim Dekorieren fleißig geholfen und der Kuchen ist gut gelungen. Er ist durch die Haselnüsse schön fluffig und sehr schokoladig Dank der gehackten Vollmillschoki, die beim Backen im Kuchen schmilzt. Hmmm, lecker. Alle Gäste waren begeistert und die Kinder sowieso. 
Noch mehr Ideen für Kindergeburtstage findet Ihr hier:

Regenbogen-Muffins
Kitkat-Torte
Fanta-Kuchen
Prinzessinnen-Kuchen
Rainbow-Cake
 
 

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27.08.18

DIY Schmuckkästchen: ein einfaches Projekt für Kinder ab 2 Jahre

Vor einigen Tagen fragte meine Tochter Helena am Frühstückstisch: "Mama, können wir heute ein Schmuckkästchen basteln?" Wie genau sie darauf kam, das weiß ich nicht, aber sie hatte leuchtende Augen und erzählte mir direkt, was sie alles in das fertige Kästchen legen wolle. Also suchte ich in meiner Bastelkiste und überlegte, wie wir mit einfachen Mitteln (denn Zeit für einen Einkauf hatte ich nicht) ein solches Kästchen basteln könnten. Alles was man dafür braucht, ist in den meisten Haushalten vorhanden - denn so mag ich meine Bastelprojekte am liebsten. Die Anleitung habe ich euch heute mitgebracht. 


DIY Schmuckkästchen


Ihr braucht:
2 Eierkartons (helle Kartons eignen sich am besten)
Fingerfarbe
Pinsel
Klebstoff
Dekoration (z. Bsp. Aufkleber, Glitzersteine, Papierblumen, Streuglitzer)
1. Zunächst haben die Kinder die beiden Eierkartons mit Farbe angemalt. Wir haben dafür diese klassische Fingerfarbe* verwendet, da sie zum einen stark deckt und sich zudem aus Pullover oder Hose leicht auswaschen lässt. Gerade bei meiner kleinen Tochter Marlene landet schnell mal ein Klecks auf dem Shirt. Die Mädchen haben die Farbe mit Pinseln aufgetragen, was beide gut bewätligen konnten, nur in den Ecken und Rundungen musste Mama ein wenig helfen.
2. Bevor die Schmuckkästchen beklebt werden können, sollten sie gut trocknen, das hat bei uns etwa 2 Stunden gedauert. Ich habe die Kinder in der Zeit anderweitig beschäftigt und immer wieder gemeinsam geschaut, ob die Farbe getrocknet ist. Der Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn ihr die Eierkartons in einen gut durchlüfteten Raum stellt.
3. Für die Dekoration der Kästchen habe ich den Mädchen eine Auswahl an selbstklebenden Glitzersteinen, Pailetten, Federn, Papierblumen und Streuglitzer zur Verfügung gestellt. Diese gibt es sehr günstig in 1-Euro-Läden oder der Bastelabteilung mancher Kaufhäuser. Immer, wenn ich dort bin, nehme ich den einen oder anderen Stickerbogen mit, so dass wir immer einen kleinen Vorrat daheim haben für unsere Bastelprojekte.
 4. Meine Große hat ihr Kästchen mit viel Geduld und Akribie beklebt, die kleine Maus war nach ein paar Klebeherzchen fertig. Da beide recht viel Streuglitzer auf ihren Schmuckkästchen verteilt hatten, musste ich den einen oder anderen Edelstein nochmal mit Klebstoff befestigen, ebenso die rosafarbenen Papierrosen.
Die Mäuse bespielen ihre Schatzkästchen nun seit Tagen eifrig, sammeln darin Haarspangen, getrocknete Knetestücke, Puzzleteile, Barbiekleider und Teile aus ihrer Kinderküche. So haben wir mit ganz einfachen Mitteln zwei schöne Schmuckkästchen gebastelt, die für leuchtende Kinderaugen sorgen. Die Mäuse sind sehr stolz, dass sie beinahe alles selber gemacht haben. So eignet sich das Projekt für große wie für kleine Kinder ab 2 Jahre als schönes Projekt zum Beispiel für einen regnerischen Nachmittag.




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17.08.18

Fantakuchen: alle lieben ihn!

(Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links) 

Es gibt manche Klassiker, die hat man schon sehr oft gegessen, aber nie selbst gebacken. So ging es mir mit diesem Fantakuchen. Ich kenne ihn als Variante mit Schmandcreme und Pfirsichen oder einfach mit Puderzuckerguss, hatte ihn bisher aber immer woanders probieren dürfen.Vor einiger Zeit wurde unsere Tochter Helena 4 Jahre alt und neben der Familienfeier (hier habe ich euch gezeigt, was auf der Kuchentafel stand) gab es in diesem Jahr auch das erste Mal einen Kindergeburtstag. Um 15.00 kamen 8 große und kleine Prinzessinnen und Ritter zu uns nach Hause inklusive der entsprechenden Mamas. Gut, dass wir nun in einem großen Haus wohnen, hihi. Für den Geburtstagstisch habe ich diesen Fantakuchen gebacken, natürlich mit rosa Schokolinsen, ganz wie meine kleine Prinzessin sich das gewünscht hat.


Fantakuchen


Zutaten (für ein Blech)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
350 g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl nehmen)
1 Päckchen Backpulver
130g Speiseöl
175 ml Orangenlimonade
250 g Puderzucker
4 EL Orangensaft
Schokolinsen nach Geschmack
Zubereitung

Den Zucker mit Vanillezucker und den Eiern in einer Rührschüssel mit der Küchenmaschine (dies ist mein Modell*) schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Öl zu der Eimischung geben und unterrühren. Die Orangenlimonade kurz unterrühren und den Teig auf ein Backblech streichen. Am besten legt man dieses vorher mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen nach dem Backen besser lösen. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Abkühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker mit so viel Orangensaft glattrühren, dass die Masse cremig aber noch streichfest ist, auf dem Kuchen verteilen und mit Schokolinsen verzieren.
Für den Kindergeburtstag habe ich den Kuchen in recht kleine Stücke geschnitten, aller Erfahrung nach essen die Kinder bei der ganzen Aufregung nur häppchenweise und stürzen sich dann wieder zum Stopptanz (hoch im Kurs), auf die Puppenecke oder die Luftballons. Der Prinzessinnengeburtstag war im übrigen ein voller Erfolg, das Highlight war die Schatzsuche meines Mannes, bei der wir alle Kinder einmal quer durch unseren Garten gelotst haben auf der Suche nach dem Schatz der kleinen Prinzessin. Ich war am Abend zwar völlig ko und urlaubsreif, aber die leuchtenden Kinderaugen waren es wert.


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17.07.18

Prinzessinnenkuchen: Helena ist jetzt 4 Jahre alt

Da war die letzten Wochen ganz schön was los bei uns. Wir haben immer noch jede Menge "Baustellen" in und um unser Haus, in meinem Job beginnt nun langsam die Arbeit am Programm für 2020 und da gibt es einiges zu tun, und unsere Tochter Helena ist 4 Jahre geworden. Ich kann es kaum glauben, dass die Maus nun schon so groß ist, dabei weiß ich doch noch genau, wie ich mit dickem Babybauch im heißen Sommer rumgelaufen bin, das Babyzimmer eingerichtet habe oder wie es war, sie das erste Mal im Arm zu halten. Mit 4 Jahren ist unser Mädchen eine richtige kleine Persönlichkeit, und hatte natürlich auch zu ihrem Geburtstag recht genaue Vorstellungen. Unter anderem wünschte sie sich einen "Prinzessinnenkuchen mit Glitzer, rosa und Perlen". Nun ja, das Ergebnis könnt Ihr oben sehen und ich denke, das ist doch ganz gut gelungen? Helena war zumindest sehr glücklich. 


Prinzessinnenkuchen mit Glitzer und Feenstaub


Zutaten (für einen Guglhupf)
4 Eier
300 g Zucker
175 g weiche Butter
350 g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
160 ml Orangenlimonade
Lebensmittelfarbe
helle Kuvertüre
Streusel nach Wahl

Zubereitung
 
Für den Rührteig die Butter in einer Schüssel zusammen mit den Eiern, dem Zucker und Vanillezucker geschmeidig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und daruntergeben, so dass ich ein glatter Teig entsteht. Zuletzt die Limonade unterrrühren. Sie gibt dem fertigen Kuchen eine fluffige Konsistenz. Den Teig zu gleichen Teilen in 5 Schüsseln geben und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Ich nehme dafür immer diese Lebensmittelfarben*, die richtig gut färben, keinen komische Nachgeschmack hinterlassen oder die Konsistenz des Teiges verändern (mit anderen Farben habe ich schon schlechte Erfahrung gemacht). Für meinen Prinzessinnenkuchen habe ich mich für die Farben lila, blau, grün, rosa und pink entschieden. Es reicht jeweils eine Zahnstocherspitze der gewünschten Farbe, um den Teig einzufärben. Wie genau das Innen aussah, müsst Ihr Euch vorstellen, ich hatte keine Zeit ein einzelnes Kuchenstück zu fotografieren, er war so schnell aufgegessen. Nun eine Guglhupfform ausbuttern, mit Paniermehl ausstreuen (dann bleibt der Kuchen nicht darin kleben und lässt sich nach dem Backen leicht lösen) und den Teig schichtweise einfüllen. Bei 170 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 60 Minuten backen und auskühlen lassen. Aus der Form stürzen und auf einen Kuchenrost setzen. Die Kuvertüre habe ich im Wasserbad auf dem Herd geschmolzen und dann vorsichtig auf den Gugl gegeben und mit Streuseln, Mini-Marshmallows und Perlen verziert.
Helena war ganz begeistert und auch unsere Geburtstagsgäste haben den hübschen Gugl bewundert. Der ist einfach gemacht und sieht durch die üppige Verzierung und Dekoration auf jedem festlichen Tisch toll aus. Gewusst wie, sag ich da nur :-).


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12.10.17

American Cheesecake wie von Starbucks: unser Kuchen zum 1. Geburtstag

Meine Tochter Marlene wurde vor einiger Zeit 1 Jahr alt. Dieser Tag ist für alle Mamas (und natürlich auch Papas) sehr besonders, markiert er doch den Übergang vom Baby zum Kleinkind. Und wenn ich mir unsere Marlene so anschaue, wie sie krabbelt, sich hochzieht und überall hochklettert, da hat sie so gar nichts babymäßiges an sich (mit Ausnahme der großen Kulleraugen - die hat sie von Mama :-)). Zum ersten Geburtstag von Helena habe ich mich noch zu einer Erdbeer-Party hinreißen lassen, diesmal hatte ich einfach keine Zeit für eine Themenparty, aber gefeiert haben wir natürlich auch. Im Kreis der Familie und Paten, ganz unaufgeregt, aber nicht weniger schön. Als Geburtstagskuchen gab es  - auf Wunsch meines Manners - einen lecker-cremigen Cheesecake, der beinahe genauso schmeckt wie das Exemplar von Starbucks. Das Rezept habe ich mal von einer amerikanischen Kollegin bekommen.

28.07.17

Double-Chocolate-Muffins: soo schokoladig und dennoch gesund

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, backe ich aktuell gerne mit Dinkelmehl und versuche, so weit wie möglich auf raffinierten Zucker und Butter zu verzichten. Mir geht es damit besser und ich fühle mich gesünder, außerdem macht mir das experimentieren mit alternativen Lebensmitteln Freude. So stieß ich auch auf dieses Rezept für oberschokoladige Schoko-Muffins von der lieben Veronika. 

19.07.17

Kitkat-Torte: genau richtig für Schoki-Naschkatzen

Die Regenbogen-Muffins zum dritten Geburtstag meiner Tochter habe ich Euch ja schon gezeigt, nun möchte ich natürlich auch noch das Rezept für die Torte verraten. Sie war das Highlight auf meinem Kuchenbuffet und ist optisch doch wirklich ein Knaller, oder nicht?

 

14.07.17

Regenbogen-Muffins: Wo steigt hier die Einhornparty?

Vor einigen Tagen wurde meine Tochter drei Jahre alt. Wow, drei Jahre ist diese kleine Maus also schon bei uns. Hat unser Leben auf den Kopf gestellt und dabei um so viel reicher gemacht, beschert uns nach wie vor manche schlaflose Nacht, aber am Tag doppelt so viel Freude. Während wir zum 1. Geburtstag eine Erdbeerparty gefeiert haben und bei Geburtstag Nummer 2 eine Eisparty, war dieses Jahr das Motto "Einhörner und Regenbogen". Schon an Morgen galoppierten glitzernde Einhörner durch unsere Wohnung und überall hingen Regenbogen-Wolken, auf dem Kuchenbuffet ging es ebenfalls kunterbunt zu. 

10.09.16

Obsttorte mit Joghurtcreme wie vom Konditor

Heute zeige ich Euch eine Torte, auf die ich wirklich richtig stolz bin. Meine Tante hat sich zu ihrem Geburtstag statt großer Geschenke ein Mitbringsel für die Kaffeetafel gewünscht, da sie selber nicht so gerne am Backofen steht. "Irgendwas mit Obst" sagte sie und da fing mein Kopf an zu rattern. Ich liebe ja die klassischen Obsttorten, die man beim Konditor kaufen kann. Knuspriger Mürbteig, darauf ein dünner Biskuit und zuletzt herrlich viel frisches Obst. Was mich immer stört, ist die dicke Schicht Tortenguss, unter der sich das Obst häufig vollständig versteckt. Sie dient natürlich auch der Haltbarmachung, aber gerade wenn man nur ein Einzelstück backt und zeitlich flexibel ist, kann man das sparsamer handhaben. So habe ich mir nach einigem Überlegen dieses Rezept ausgedacht, das noch eine Schicht Joghurtcreme enthält. die dem Kuchen eine zusätzliche frische Note verleiht. Zugegeben, es war doch eine ganz schöne Tüftelei mit dem Rezept und hat mich einige Nerven gekostet, aber das Ergebnis war traumhaft. 


Obsttorte mit Joghurtcreme


Zutaten (für eine Form mit 26 cm Durchmesser)
Für den Mürbteig:
60 g Butter
30 g Puderzucker, gesiebt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
100 g Mehl (oder mehr nach Bedarf)
100 g Zartbitterschokolade

Für den Biskuit:
3 Eier
3 Eßlöffel heißes Wasser
80 g Zucker
1 Prise Salz
120 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Joghurtcreme:
500 g Joghurt
250 g Frischkäse (Philadelphia)
100 g Zucker
2 Päckchen Gelatine fix

Für die Dekoration:
mindestens 500 g Früchte (z. Bsp. Sternfrucht, Erdbeeren, Johannisbeeren, Banane, Trauben, Blaubeeren, Physalis)
150 g Mandelblättchen
50 g Zucker
1 Päckchen hellen Tortenguß (nach Bedarf)

Zubereitung

Für den Mürbteig die Butter mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Eigelb verkneten, zuletzt das Mehl dazu geben. Es sollte ein feiner, gleichmäßiger Teig entstehen, der nicht all zu sehr klebt, sonst noch etwas Mehl beimengen. Den Teig für 30 Minuten kühl stellen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig darin rund ausrollen und bei 180 Grad (Umluft) etwa 10 Minuten backen, dass er schön knusprig wird. Auskühlen lassen. Nun kann der Biskuit gebacken werden. Normalerweise halte ich mich beim Biskuit an ein Rezept, das mit getrennten Eiern zubereitet wird (wie zum Beispiel bei meiner Prinzregententorte), diesmal allerding habe ich nach dieser Anleitung gebacken, weil bei der Verwendung von ganzen Eiern der Biskuit insgesamt etwas lockerer wird. Da ich für meine Obsttorte nur eine dünne Schicht Biskuit verwendet habe, war das kein Problem, bei hohen Torten empfehle ich immer, den Biskuit etwas kompakter zu backen, damit er standfest genug ist. Für die Obsttorte also die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe mit der Küchenmaschine (ich backe immer mit meiner geliebten Kitchen Aid*) mindestens 10 Minuten schaumig rühren, dabei langsam Zucker und Salz einrieseln lassen. Je länger man die Masse schlägt, desto fluffiger wird am Ende der Biskuit. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Ich achte darauf, dass beim Unterrühren nicht wieder alle Luft aus der Masse heraus geschlagen wird. Den Teig nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gießen und bei 190 Grad (Ober- und Unterhitze) 20 bis 25 Minuten backen, bis er goldgelb ist.
Wenn auch der Biskuit ausgekühlt ist, kann die Torte zusammen gesetzt werden. Dafür den Mürbteigboden in die Springform legen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, auf dem Boden verteilen und den Biskuit darauf setzen (die liebe Anna hatte mir den Tipp gegeben, die Böden mit etwas Marmelade aufeinander zu befestigen - das schmeckt sicher auch sehr gut). Die Zutaten für die Joghurtcreme kräftig verrühren, zuletzt das Gelatine fix einrieseln lassen und noch 1 Minute schlagen, dann die Creme auf dem Biskuit verteilen (5 Eßlöffel zurück behalten für die Dekoration). Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne mit dem Zucker leicht karamellisieren und abkühlen lassen. Den Rand der Torte mit der restlichen Creme einstreichen und die Mandeln leicht darauf drücken.
Nun das Obst nach Herzenlust auf der Torte dekorieren und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wer mag, kann Erdbeeren, Johannisbeeren und Co mit etwas Tortenguß überziehen, so hält alles etwas länger frisch und das aufgeschnittene Obst trocknet nicht aus. Im besten Fall wird die Kaffeetafel noch am selben Tag gedeckt, dann schmeckt die Torte am leckersten.
Auch wenn die Torte etwas aufwändiger war in der Herstellung, hat es sich in jedem Fall gelohnt. Meine Tante war happy, alle anderen Geburtstagsgäste auch und geschmacklich stand die Torte der, die man beim Konditor kaufen kann, in nichts nach. Was sagt Ihr, gefällt sie Euch? Mit diesem Rezept verabschiede ich mich im übrigen in eine Babypause. Der Geburtsttermin unserer zweite Tochter ist am kommenden Montag und ich freue mich sehr, wenn die kleine Motte endlich da ist. Statt Kuchen und Co widme ich mich dann einem neuen kleinen Wunder, schlaflosen Nächten und unserem wachsenden Familienglück. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht. Macht es Euch fein, auf bald.



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23.07.16

Eisparty zum zweiten Geburtstag mit großem Sweettable

Die Frozen Yogurt Candybar zum Geburtstag unserer Tochter habe ich Euch ja schon gezeigt, nun sollen noch einige Bilder des Sweettable folgen, den ich für das Fest mit der Familie aufgebaut habe. Wie Ihr ja vielleicht wisst, bin ich großer Fan von Sweettables - da kann einfach jeder Gast nach Herzenslust zugreifen, sich aus den vielen leckeren Kleinigkeiten raussuchen, worauf er gerade Appetit hat.
Ich baue meine Sweettable immer auf einem großen Sideboard im Wohnzimmer auf. Seit Jahren können mein Mann und ich uns nicht für ein Bild an der Wand dahinter entscheiden, was mir für unsere Feste jedoch ermöglicht, immer wieder neu und anders zu dekorieren. Hat also alles auch sein Gutes. Dieses Jahr stand der Geburtstag unserer Tochter unter dem Motto "Eisparty". 
Die Dekoration war hauptsächlich in Pastelltönen gehalten wie Orange, Türkis, Rosa und Hellblau. Den unteren Teil meines Tisches schmückte eine Tasselgirlande, an der Wand befestigte ich zwei Schilder zum Thema Eis und eine weitere Girlande. Neben der Candybar zu meinem Frozen Yogurt habe ich einen No-bake Cheesecake mit Erdbeeren gemacht, der gerade bei dem warmen Wetter herrlich erfrischend war.
Einige Brombeer-Cupcakes (Rezept folgt noch) fanden Platz auf verschiedenen Etageren die in meinem Fundus sind, zudem haben wir auf weißen Tellern kleine Brownies verteilt, die meine Mama (DANKE!) herrlich bunt dekoriert hatte.
Neben den obligatorischen Getränken wie Kaffee, Wasser und Säfte habe ich auch selbstgemachte Erdbeermilch angeboten. Die mag besonders unsere Maus gerne und eisgekühlt ist sie eine herrliche Erfrischung. Außerdem sah sie in den Flaschen einfach so nett aus.
Damit war mein Sweettable zum Thema "Eisparty" eigentlich schon fertig. Die zauberhaften Printables, mit denen ich  Wand, Brownies oder meine Erdbeermilch verziert habe, stammen aus dem Shop Minidrops. Die liebe Besitzerin Kerstin hatte meine Vorbereitungen der Eisparty auf Pinterest verfolgt und gefragt, ob sie mir nicht das eine oder andere Stück aus ihrem Sortiment für meine Party zuschicken dürfe  - da musste ich sofort zusagen. Grafisch bin ich leider nicht besonders begabt und bekäme solche hübschen Schilder oder Wimpel niemals alleine hin, da sind individualisierbare Printables eine tolle Alternative. Zusammen mit farbig passenden Servietten, einigen Strohlhalmen und hübschem Geschirr erstrahlte der Sweettable und die Gäste konnten kommen. 
Und die Geburtstags-Maus? Die grinste den ganzen Tag über beide Ohren, packte eifrig Geschenke aus, spielte mit ihrem neuen Wasserspieltisch und aß so viele Gummibärchen, wie in ihr Schüsselchen passten. Ein wunderbarer Tag also, nicht nur für Mama und Papa.



Folgende Produkte wurden mir von der lieben Kerstin von Minidrops unentgeltlich zur Verfügung gestellt (Tausend Dank dafür, ich liebe deinen Shop!):
Eiswagen Pastell
Tasselgirlande Malibu
Printables Eisparty vintage
Eisbecher Chevron Rosa
Papierstrohhalme Pastell



15.07.16

No-bake Cheesecake mit Erdbeeren

Bisher habe ich es tatsächlich noch nie geschafft, einen No-bake Cheesecake zu machen, einen Kuchen also, den man nicht backen muss, sondern der gewöhnlich aus kalten Zutaten zubereitet wird und im Kühlschrank zu seiner endgültig Form findet. Wer mir auf Instagram folgt, hat schon mitbekommen, dass wir den 2. Geburtstag unserer kleinen Tochter gefeiert haben. Die perfekte Gelegenheit, den Erdbeer Cheesecake von Fräulein Klein auszuprobieren. Ich habe ihn etwas abgewandelt, hier kommt das Rezept.


No-bake Cheesecake mit Erdbeeren


Zutaten (für eine Springform mit 18 cm)
100 g Vollkornkekse
50 g flüssige Butter
1 EL Puderzucker
400 g Erdbeeren (davon 200 g püriert)
120 g Zucker
1 EL Limettensaft
1 Päckchen Agaragar
200 g Frischkäse Doppelrahmstufe
250 g Mascarpone
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Limettenabrieb
 200 g Sahne
einige Erdbeeren, Blaubeeren und essbare Blüten für die Dekoration

Zubereitung

Die Kekse zu ganz feinen Bröseln verarbeiten. Dies kann man entweder mithilfe eines Gefrierbeutels und einem Nudelholz machen oder einfach mit einem Stabmixer (mein Modell ist dieser Stabmixer von Philips*). Die Butter in einem Topf zerlassen und mit den Bröseln und dem Puderzucker verrühren. Eine passende Springform am Boden mit Backpapier auslegen und die Keksmischung darauf verteilen und fest drücken. In den Kühlschrank geben. Die Erdbeeren waschen, die Hälfte davon mit dem Limettensaft und 2 Eßlöffel des Zuckers pürieren und nach Packungsanleitung mit dem Agaragar einmal aufkochen, etwas abkühlen lassen. Die andere Hälfte halbieren und beiseite legen. Den Frischkäse mit der Mascarpone und dem Vanillemark und dem Limettenabrieb cremig rühren. Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Creme heben, danach das Erdbeerpüree darunter mischen. Die halbierten Erdbeeren ganz an den Rand der Springform mit der Schnittfläche nach außen stellen. Vorsichtig die Creme einfüllen und glatt streichen. Der Kuchen sollte nun mindestens 4 Stunden, besser über Nach im Kühlschrank stehen. Vor dem Servieren den Springformrand langsam entfernen. Mit Erdbeeren, Blaubeeren und Rosen dekorieren.
Gerade an einem warmen Sommertag ist so ein Kuchen was Feines und frisch aus dem Kühlschrank herrlich erfrischend. Auch optisch macht der Cheesecake einiges her und war der Star auf meinem Geburtstags-Sweettable.


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16.06.16

DIY für eine Hochstuhlgirlande

Jetzt naht bald schon der zweite Geburtstag unserer kleinen Tochter, dabei liegt hier im Archiv noch ein Beitrag vom ersten Geburtstag herum - die Zeit rast... Ich habe letztes Jahr nicht nur hübsche Deko im Wohnzimmer aufgehängt und eine Erdbeer-Party veranstaltet, auch der Hochstuhl von der Maus kam eine Woche lang im Geburtstags-Outfit daher. Die Idee dazu hatte ich irgendwo auf Pinterest (schaut doch mal auf meinen Boards vorbei) gesehen und fand sie richtig süß. Wenn Ihr auch so eine Girlande basteln wollt, zeige ich Euch wie. 

01.05.16

Erdbeermarmelade | Rezept von meiner Großmutter

Hach, ich freue mich ja so, dass die Saison für Erdbeeren los geht. In unserem Bauernladen um die Ecke gibt es seit etwa 2 oder 3 Wochen Erdbeeren aus Deutschland, die herrlich süß und aromatisch sind. Also habe ich eine Portion Marmelade eingekocht nach einem ganz einfachen Rezept meiner Großmutter.

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