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05.06.18

Tarte mit Pudding und Erdbeeren: wir wohnen jetzt im Eigenheim

Einigen ist schon aufgefallen, dass es hier ziemlich ruhig war in letzter Zeit. Wer mir auf Instagram folgt, weiß schon Bescheid: wir sind kurz vor Ostern nach langer Bauzeit in unser Eigenheim gezogen. Die letzten Monate waren deshalb wirklich sehr stressig und mitunter nervenaufreibend, dass mir nicht der Sinn nach hübschem Kuchen stand. Nun haben wir uns aber langsam in den eigenen vier Wänden eingefunden, die meisten Kisten sind ausgepackt und so habe ich am Wochenende das erste Mal in meiner neuen Küche für meinen Blog gebacken und den Kuchen fotografiert. Früher - einige erinnern sich vielleicht - machte ich alle Bilder immer auf dem Gartentisch auf unserem Balkon, weil da das Licht einfach am besten war und ich kein Freund künstlicher Beleuchtung bin. Diesmal habe ich die Bilder im Anbau unseres Erdgeschosses gemacht, der durch viele große Fenster und Oberlichter die Anmutung eines Wintergartens hat. Ich bin ganz zufrieden mit den Bildern, mal sehen ob es bei diesem Fotoplatz bleibt. Das Rezept zu meinem Kuchen habe ich Euch natürlich mitgebracht. 

Tarte mit Pudding und Erdbeeren


Zutaten (für eine Form mit 26 cm Ø)
350 g Erdbeeren
150 g Vollkornmehl
150 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker + 5 EL
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 g weiche Butter
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
250 ml Milch
Puderzucker 


Zubereitung

Zunächst die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben und das Backpulver hinzu geben.  Nun 100 g Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter hinzugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 2/3 des Teiges in eine gefettete Tarteform geben und am Boden und dem Rand andrücken. Den Vanillepudding laut Packungsanleitung mit den 5 EL Zucker und der Milch zubereiten, mit einer Frischhaltefolie abdecken (so bildet sich keine Haut) und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, verlesen und vierteln. Den abgekühlten Pudding auf den Tarteboden streichen, mit den Erdbeeren belegen und den restlichen Teig als Streusel darauf geben. Diese wird nun bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten gebacken.
Man kann die Tarte auch mit anderem Obst belegen (hier habe ich sie einmal mit Kirschen gebacken), mit Erdbeeren passt sie jetzt besonders gut in die Jahreszeit. Meine Mädchen haben beim Backen fleißig mitgeholfen (und einige Streusel noch vor dem Backen weggenascht) und auch unsere Gäste waren sehr angetan von dieser Tarte.
Den Blumenstrauß mit weißen Rosen habe ich aus unserem eigenen Garten zusammen gesammelt, ist er nicht hübsch? Hach, ich habe schon als kleines Kind von einem großen Garten geträumt und habe nun das Glück, dass zu unserem Haus ein großes, eingewachsenes Grundstück gehört. Es ist zwar heillos verwildert und wird mich noch seehr viel Arbeit kosten, aber dieser kleine Strauß ist doch schon mal ein Vorgeschmack darauf, welche Blumen- und Blütenpracht er hoffentlich hervor bringt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr und hoffe, dass ich alsbald wieder mehr Raum finde, für meinen Blog zu fotografieren und zu schreiben (vielleicht ja auch mal über den Garten).

09.09.16

Johannisbeertarte mit Baiserhaube

Solange es noch so viele herrliche Beeren gibt, wird die Saison bei uns ausgiebig ausgekostet. Manchmal stehe ich in unserem Bauernladen, packe einfach ein, was mich gerade anlacht und daheim stehe ich dann vor den Schüsseln voll Obst und muss mir überlegen, wie ich sie verarbeite. Eine gute Wahl ist immer eine Tarte. Die schmeckt knusprig-lecker, man kann beinahe jedes Obst hinein geben und schnell gemacht ist sie auch noch. 


Johannisbeertarte mit Baiserhaube


Zutaten (für eine Form mit etwa 24 cm Durchmesser)
200 g Mehl
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
120 g Butter
1 Ei
165 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eiweiß
250 g Johannisbeeren

Zubereitung


Für den Mürbteig das Mehl, Salz, Butter, Ei und 65 g Zucker sowie den Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. In der Zwischenzeit die Johannisbeeren waschen und verlesen. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 davon rund ausrollen und in eine gefettet Tarteform legen. Aus dem restlichen Teig eine Rolle formen, diese an den Rand der Form legen und flach drücken (ich habe den Teig auf zwei kleinere Tarteformen verteilt, wundert Euch nicht über die Bilder.) Nun die Beeren auf dem Boden verteilen.  Das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen, dabei den restlichen Zucker einrieseln lassen. Die Baisermasse auf die Tarte geben und diese bei 180 Grad (Umluft) im Backofen etwa 30 bis 40 Minuten backen. Sollte das Baiser zwischenzeitlich zu dunkel werden, deckt man es einfach mit einem Stück Alufolie ab.
Wer Lust auf mehr Tarte-Rezepte hat, der kann einen Blick werfen auf meine Aprikosen-Marzipan-Tarte, Kirsch-Tarte oder auch meine Beeren-Tarte mit Vanilleschmand. Habt Ihr ein liebstes Tarte-Rezept?


16.08.16

Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen

Hmmm, ich habe tatsächlich die ersten Pflaumen des Jahres entdeckt in unserem kleinen Bauernladen. Herrlich! Sie wurden direkt verbacken in einer einfachen Tarte, deren Rezept ich noch von meinen Großtanten kenne. 


Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen


Zutaten (für eine Form mit 26 cm ø)
200 g Mehl
25 g Puderzucker
100 g weiche Butter
1 Ei
300 g Pflaumen
300 g Pfirsiche (ich habe Weinbergpfirsiche genommen)
etwas Paniermehl

Zubereitung

Aus Mehl, Puderzucker, Butter und dem Ei mit den Händen einen glatten Teig kneten und diesen 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Pflaumen putzen, den Kern entfernen und vierteln, die Pfirsiche ebenfalls. Etwa 3/4 des Teiges rasch rund ausrollen und in eine gefettete Tarteform legen (ich nehme immer diese Form mit Hebeboden*). Mit etwas Paniermehl ausstreuen, das Obst schichtwe4ise darauf verteilen. Aus dem restlichen Teig eine Platte rollen und mit einem Teigrad dünne Streifen davon schneiden, diese über das Obst legen. Bei 150 Grad im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen. 
Die Tarte etwas auskühlen lassen. Hier wurde sie mit frisch geschlagener Sahne serviert und sogar meine kleine Tochter hat eifrig mitgegessen. Man kann das Rezept sehr gut variieren und nur Pflaumen nehmen, aber auch Äpfel oder Birnen verwenden. Die Tarte gelingt immer und ist doch so einfach zu machen.
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, für den habe ich noch mehr Pflaumenrezepte in meinem Archiv. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Pflaumentarte mit Zimtstreusel oder einem Pflaumeneis?
Nun sind es noch wenige Wochen bis zum errechneten Geburtsttermin unserer zweiten Tochter. Es kann gut sein, dass bis dahin nicht mehr all zu viele Rezepte online gehen hier auf dem Blog. Es wird alles beschwerlicher und manches Mal lege ich mich  lieber auf die Couch, als dass ich mich in die Küche stelle um zu backen oder kochen :-).


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29.07.16

Aprikosen-Marzipan-Tarte

Manche Rezeptideen fliegen einem einfach so zu. So wie der Boden zu dieser Tarte, den ich in einem Heft der Zeitschrift LandGenuss gefunden habe. Dort wurde die Tarte mit Rhabarber zubereitet, da die Saison dafür nun aber doch vorbei ist, habe ich das Rezept abgewandelt und mit Aprikosen gebacken. Für die Optik sind noch einige schwarze Johannisbeeren auf dem Boden gelandet. Die Kombination aus Mürbteig und Marzipandecke ist wirklich genial.


Aprikosen-Marzipan-Tarte


Zutaten (für eine Tarteform mit 26 cm)
200 g Mehl
1 Prise Salz
120 g Butter
1 Ei
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Marzipanrohmasse
1 TL Zitronensaft
100 g Puderzucker
etwa 20 Aprikosen
1 Handvoll schwarze Johannisbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig das Mehl, Salz, Butter, Ei und 50 g Zucker sowie den Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Marzipan grob raspeln und mit dem Zitronensaft und dem Puderzucker zu einem glatten Teig verkneten. Die Aprikosen waschen, halbieren und den Stein entfernen. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 davon rund ausrollen und in eine gefettet Tarteform legen. Aus dem restlichen Teig eine Rolle formen, diese an den Rand der Form legen und flach drücken. Die Marzipanmasse rund ausrollen und auf den Mürbteig legen. Die Aprikosen auf dem Boden verteilen, einige schwarze Johannisbeeren in die Zeischenräume füllen, den restlichen Zucker aufstreuen und die Tarte bei 180 Grad (Umluft) im Backofen etwa 30 bis 40 Minuten backen.
Nach dem Backen die Tarte in der Form abkühlen lassen. Ich backe Tartes immer in einer Form mit Hebeboden*, aus dieser lässt sich der Kuchen sehr leicht herausheben und bricht nicht durch. Durch die dünne Marzipandecke weicht der Boden nicht durch und der Mürbteig backt besonders knusprig aus - wirklich ein Genuss.
Wer mag, bestäubt seine Tarte kurz vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker und richtet sie mit etwas Sahne an. Die Wahl des Obstest lässt sich zudem variieren. Wer keine Aprikosen zur Hand hat, kann das Rezept auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Pflaumen backen.
Ich werde in Kürze das Rezept einmal mit roten und schwarzen Johannisbeeren ausprobieren, die Kombination mit dem Marzipan stelle ich mir auch hier sehr sehr lecker vor.


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17.07.16

Marzipan-Tarte mit schwarzen Johannisbeeren

Hmmm, mein geheimer Favorit für Kuchen jeder Art ist dieses Jahr Marzipan. In einen Teig eingebacken oder als extra Lage zwischendrin gibt Marzipan einfach jedem Gebäck eine besondere Note. Eigentlich kam Marzipan bei mir bisher nur in der Weihnachtsbäckerei vor, aber diese Haltung hat sich gründlich geändert. Meine neueste Kreation zeige ich Euch heute.


Marzipan-Tarte mit schwarzen Johannisbeeren


Zutaten (für eine große Tarteform mit 26 cm oder vier kleine Formen)
200 g Mehl
1 Prise Salz
120 g Butter
1 Ei
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Marzipanrohmasse
1 TL Zitronensaft
100 g Puderzucker
etwa 300 g schwarze Johannisbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig das Mehl, Salz, Butter, Ei und 50 g Zucker sowie den Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Marzipan grob raspeln und mit dem Zitronensaft und dem Puderzucker zu einem glatten Teig verkneten. Die schwarzen Johannisbeeren verlesen und waschen. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 davon rund ausrollen und in eine gefettet Tarteform (oder in die vier kleinem Formen) legen. Aus dem restlichen Teig eine Rolle formen, diese an den Rand der Form legen und flach drücken. Die Marzipanmasse rund ausrollen und auf den Mürbteig (oder entsprechend in die kleinen Formen legen) legen. Die Johannisbeeren auf dem Boden verteilen, den restlichen Zucker aufstreuen und die Tarte bei 180 Grad (Umluft) im Backofen etwa 30 Minuten backen. Sie ist fertig, wenn der Teig beginn sich dunkler zu färben.
Die Tarte etwas abkühlen lassen, erst dann aus der Form lösen, sonst bricht sie durch. Gerade zu den etwas säuerlichen schwarzen Johannisbeeren passt der süße Marzipanboden besonders gut. Ich habe meine kleinen Tartelettes kurz vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäubt. 
Wer nun auf den Geschmack von Marzipan gekommen ist, dem empfehle ich einen Blick auf meine Marzipan-Kirsch-Kastenkuchen oder dieser Apfel-Marzipan-Kuchen. Backt Ihr auch so gerne mit Marzipan?

Mein Rezept wandert nun außerdem zur lieben Ina von Ina Is(s)t, die ein tolles Blogevent zum Thema Beeren veranstaltet und Rezepte sucht rund um Himbeere, Stachelbeere, Blaubeere und Co. Zu gewinnen gibt es viele tolle Preise, schaut also mal bei Ihr vorbei.
<a href="http://inaisst.blogspot.de/2016/07/der-sommer-ist-da-blogevent-beerenstark.html" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="328" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjVbPC7KU1kLlZbzyZ3E54ngd3rKBSwcbnHGRnWxuI5ECoHi2YluWG3H9QLrD3W87xe6Pts5pyvW_TCpuaokSeIOeVCd52WGQfgKrqz3AvPvLsuWCA1SO-8TX5wMp66JLp8JTiOVRmhD-U/s640/Banner+Beerenstark2kl.jpg" width="640" /></a>

31.05.16

Rhabarber-Pudding-Streuselkuchen

Schon im vergangenen Jahr habe ich einen Kuchen mit Puddingboden gebacken (diesen Kirschstreusel nämlich), der himmlisch geschmeckt und bei Euch grandios gut ankam. Jetzt in der Rhabarberzeit habe ich das Rezept etwas abgewandelt und den Kuchen in einer Tarteform gebacken sowie mit viel saftigem Rhabarber bestückt. Genauso lecker, sage ich Euch. 

08.04.15

Welcome Frühling | Rezept für Kirsch-Tartelettes

Seit Tagen scheint hier in Düsseldorf die Sonne, die Vögelchen zwitschern schon morgens ab 5.00 Uhr und überhaupt liegt Frühlingsduft in der Luft. Sogar die erste Hummel hat sich schon zu uns ins Wohnzimmer verirrt - herrlich. Habt Ihr auch solche Sehnsucht nach warmen Sonnenstrahlen, nackten Füßen in Ballerinas und Eis auf die Hand? Dann sind diese locker-leichten Tartelettes vielleicht auch nach Eurem Geschmack. Sie kommen daher wie eine sanfte Meeresbrise, zergehen auf der Zunge und auch nach dem zweiten Stück muss man noch keine Hose weiter schnallen *gnggnggg*.



Kirsch-Tartelettes


Zutaten (für 4 kleine Tartelettes oder 1 große)
125 g weiche Butter
90 g Puderzucker
Salz
1 Ei
230 g Mehl
20 g Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
1 Päckchen Rote Grütze

Zubereitung

Zunächst aus Butter, 80 g Puderzucker, Salz, dem Ei, Mehl und Kakao einen Mürbteig kneten. Diesen für 30 Minuten kühl stellen. Eine Tarteform fetten, 2/3 des Teigs rund ausrollen und hineinlegen. Am Rand den Teig etwas hochschieben, mit einer Gabel überall ein paar Mal einstechen und wieder kühl stellen. Die Schattenmorellen abgießen und den Saft auffangen. Die Grütze mit 300 ml Saft zubereiten (nach Anleitung müsste man 500 ml nehmen, dann wird die Masse aber zu feucht zum Backen), etwas abkühlen lassen und die Kirschen hineingeben. Die Masse auf dem Tarteboden verteilen. Den restlichen Teig ausrollen und mithilfe eines Teigrades in Streifen schneiden. Diese auf der Tarte verteilen und dann bei vorgeheizten 180 Grad (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Hierbei ist es wichtig, dass ihr die Tarteform auf einen Rost stellt, dass die Hitze auch von unten an den Boden kommt. Wenn ich sie auf dem Blech backe, wird bei mir der Boden nie richtig fest. Wenn die Tarte gar ist, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch mit dem restlichen Puderzucker bestreuen. 
Das Rezept ist einfach und überfrachtet nicht mit Sahne oder Pudding, erinnert durch den fruchtigen Geschmack der Kirschen an Frühling, reifendes Obst und viele Sonnenstrahlen. Und was ist Euer liebstes Frühlings-Gebäck?




22.11.14

Mit Tee und Tarte zum Knusperglück | Rezept für eine Schokoladen-Tarte



Mein heutiges Rezept kommt nicht einfach nur so auf den Tisch, sondern ist ein Geschenk für die liebe Sarah. Ihr Blog Das Knusperstübchen (vielleicht kennt Ihr ihn?) feiert seinen ersten Geburtstag und ich bin natürlich mit von der Partie. Sarah ist eine ganz außergewöhnlich nette und liebe Bloggerin, die mir schon manche Frage beantwortet hat (ihr habe ich mein schönes neues Logo zu verdanken weil sie einen tollen Tipp zu einer Grafikerin für mich hatte). Sie ist immer hilfbereit, zaubert manchen guten Rat aus der Jackentasche, macht Mut, muntert auf - einfach toll. Sarah feiert in ihrem Jubiläumsjahr eine winterliche Tea-Party und da passt dieses knusprige Schoko-Träumchen perfekt dazu.


Schokoladen-Tarte


Zutaten (für eine runde Tarteform ø 26 cm)
135 g kalte Butter (plus etwas mehr für die Form) 185 g Mehl (Typ 405) 70 g Puderzucker 1 Eigelb 1 Prise Salz - See more at: http://schlaraffenwelt.de/2013/09/02/chocolate-cheesecake-rezept/#sthash.iYQorLVd.dpuf
135 g kalte Butter (plus etwas mehr für die Form) 185 g Mehl (Typ 405) 70 g Puderzucker 1 Eigelb 1 Prise Salz - See more at: http://schlaraffenwelt.de/2013/09/02/chocolate-cheesecake-rezept/#sthash.iYQorLVd.dpuf
125 g kalte Butter
250 g Mehl 
2 EL Puderzucker
Salz  
4 EL kaltes Wasser
270 g dunkle Schokolade
170 g Crème fraîche
55 g Butter
1/2 Tasse Espresso


Zubereitung

Zunächst wird der Mürbteig zubereitet. Dafür das Mehl in eine Schüssel geben und die kalte Butter in Flöckchen, Puderzucker und Salz darauf geben. Alles zusammen mit dem Wasser mit der Hand zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Minuten kühl stellen (wenn Ihr den Teig zu einem Fladen formt, kühlt er schneller ab als wenn Ihr eine Kugel macht). Den Teig ausrollen und in eine gefettete Tarteform legen, den Rand etwas hochdrücken und den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nun wird der Boden bei 200 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten gebacken (am besten backt man den Teig mithilfe von Hülsenfrüchten blind, so wird er schön dünn und gleichmäßig). Solange der Teig abkühlt, bereitet man die Füllung zu. Dafür die Schokolade grob hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Die Crème fraîche in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Schokolade und Butter dazugeben und verrühren. Zuletzt den Espresso zugeben und die Füllung auf den Tarteboden gießen. Dieser muss nun mindestens 2 Stunden kühl stehen, so dass die Masse fest wird.
Die Tarte bleibt relativ flach, sie ist aber sehr gehaltvoll und ein Stück reicht jedem Gast völlig. Zusätzlich kann man sie wunderbar einfrieren und bei Bedarf eine oder zwei Portionen auftauen. 


Liebe Sarah, zu Deinem Blog-Geburtstag ganz herzliche Glückwünsche. Danke für Deine tollen Rezepte, deine schönen Texte und all die Liebe, die Du in Deinen Blog steckst. Ich hoffe, es wird noch viele Geburtstage zu feiern geben. 






135 g kalte Butter

02.08.14

Rote Lippen, rote Rosen, rote Tarte | Rezept für Johannisbeer-Tarte

Einige Rezepte stehen länger auf meiner Liste, bevor ich dazu komme, sie nachzumachen. So ging es mir auch mit der tollen Tarte von Vera, die den Blog Nicest Things schreibt. Das Rezept veröffentlichte sie bereits vor etwa einem Jahr und seit dem schlummerte es auf meiner "To-Do-Backen-und-Kochen-Liste. Veras Blog ist - das kann man glaube ich sagen - in der Spitzenklasse der Blogs anzusiedeln. Ihre Bilder sind immer wunderschön und nahezu perfekt, ihre DIYs sind raffiniert und soo kreativ und ihre Beauty-Tipps eine Bereicherung und ganz oft einfach nachzumachen. Kurzum, ich bin ein großer Fan. Auch bei diesem Tarte-Rezept wurde ich nicht enttäuscht (ich habe es geringfügig abgeändert). Das Zusammenspiel von leckerem Knusperboden und süß-sauren Früchten ist toll und soo erfrischend. 

Johannisbeer-Tarte


Zutaten (für eine Form ø 26 cm)
250 g Mehl
90 g Zucker
1TL Vanilleextrakt
120 g weiche Butter 
2 Eier
50 g gemahlene Mandeln
1 EL Speisestärke
 2 El frisch gepresster Zitronensaft
400 g Johannisbeeren
3 EL Johannisbeergelee
Zubereitung

Zunächst aus dem Mehl, 40 g Zucker, dem Vanilleextrakt und der Butter mit den Händen einen glatten Teig kneten. Es ist wichtig, dass die Butter zimmerwarm ist, sonst entsteht nur ein Krümelhaufen. Den Teig für etwa 30 Minuten kühl stellen. In der Zwischenzeit die Johannisbeeren vom Grün abzupfen und waschen. Eine Tarteform einfetten, den Teig auf einer bemehlten Fläche kreisrund ausrollen und in die Tarteform legen. Den Rand festdrücken und den Boden mit einer Gabel einige Mal einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 10 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit aus den Eiern und dem restlichen Zucker mit dem Handrührgerät eine schaumige Masse schlagen, bis sie weiß und cremig ist. Nun die Mandeln, die Stärke und den Zitronensaft hinzugeben. Die Masse auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und weitere 10 Minuten backen. Zuletzt werden die Beeren auf der Tarte verteilt und weitere 10 Minuten mitgebacken. Die noch warme Tarte aus dem Ofen holen und mit dem Johannisbeergelee bestreichen (ich habe dieses genommen)
und auskühlen lassen. 

Die Tarte eignet sich im übrigen auch wunderbar, um das eine oder andere Stück einzufrieren. Die ganze Tarte haben mein Mann und ich nämlich nicht essen können, so dass ich sie kurzerhand in Portionen zu zwei Stück eingefroren haben. Vor einigen Tagen hatten wir dann einen herrlich leckeren Nachtisch - und das ganz ohne Backen (mit neuem Babyalltag, der sich erst noch finden muss, Gold wert :-)). (So, und wer sich nun noch über die Überschrift meines Posts wundert; mir fiel einfach nichts besseres ein, da hab ich ein paar Begriffe zusammen gefügt, die in ihrer Kombination überhaupt keinen Sinn machen für mein Rezept. Manchmal finde ich es soo schwer, mir einen klugen (oder auch nicht so klugen) Titel für mein Posting zu überlegen - kennt Ihr das?)

03.07.14

Nicht aus Nachbars Garten | Rezept für Kirsch-Tartelettes

Manchmal hat man Glück und ergattert einen richtigen Schnapper. So ging es mir mit diesen Kirschen. Die musste ich nicht aus Nachbars Garten klauen (nicht, dass ich sowas je tun würde ;-)), sondern erstand sie im Supermarkt meines Vertrauens zu einem Superpreis. Yes! Zwei Kilo feinste Süßkirschen - alle knackig und rot und zuckersüß.  Nachdem mein Mann und ich uns ordentlich an den frischen Früchten so satt schnabuliert hatten, backte ich uns auf die Schnelle noch ein paar Kirsch-Tartelettes.


Kirsch-Tartelettes


Zutaten (für 8 kleine Förmchen)
250 g Mehl
40 g Zucker
Mark einer Vanilleschote 
100 g Butter (zimmerwarm)
400 g Schmand
1 Päckchen Vanillezucker
500 g Süßkirschen
Zubereitung

Zunächst aus dem Mehl, dem Zucker, dem Mark der Vamilleschote und der Butter einen Mürbteig zubereiten. Am besten klappt das, wenn man den Teig mit der Hand knetet. Es ist wichtig, dass die Butter zimmerwarm ist, nur so entsteht ein glatter Teig. Diesen für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Kirschen verlesen, waschen und jeweils halbieren, um den Kern zu entfernen. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft vorheizen). Die Tartelettes-Förmchen (am besten nehmt Ihr solche, die einen herasutrennbaren Boden haben, dann könnt Ihr die Tartelettes heraus nehmen. Ich besitze leider keine solchen Förmchen und hab mir behelfen müssen.) mit Butter austreichen, jeweils eine kleine Menge Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen. Den Rand festdrücken und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Den Boden nun in etwa 30 Minuten goldgelb backen. In der Zwischenzeit den Schmand mit dem Vanillezucker glatt rühren. Wenn die Tartelettes ausgekühlt sind, diese mit der Schmandcreme auffüllen und mit Kirschen belegen.
Wer mag, kann die Tartelettes noch mit etwas Puderzucker bestreuen, ich fand sie allerdings so schon süß genug. Die kleinen Törtchen lassen sich gut vorbereiten. Wenn man sie erst später verzehren möchte, sollte man sie  im Kühlschrank zwischenparken, so bleiben sie schön knackig und frisch. Und nun kommt noch eine kleiner Bilderflut für Euch - irgendwie hatte ich einen Lauf :-).





16.04.14

Die Saison hat begonnen | Rezept für Rhabarber-Vanille-Tarte

Vor einigen Tagen hat mich schon die Lust auf Spargel gepackt, nun war auch der erste Rhabarber des Jahres in meinem Backofen. Früher konnte ich Rhabarber nicht austehen. Viel zu sauer und faserig. Mittlerweile geht er um diese Jahreszeit zu meinem Lieblingsobst. Unter Baiser oder in einer Tarte mit viel Zucker - ich kann mir nichts besseres vorstellen. Da bei diesem Rezept fertiger Blätterteig verwendet wird, steht die Tarte innerhalb einer Stunde lecker duftend auf dem Tisch.


Rhabarber-Vanille-Tarte


Zutaten (für eine Tarteform)
1 Rolle Blätterteig
400 g roter Rhabarber
1 Vanilleschote
3 Eier
100 g Zucker
150 g Creme fraiche
Zubereitung

Die Tarteform einfetten und den Blätterteig hineinlegen. Bei 160 Grad (Umluft) zehn Minuten vorbacken (so wird der Boden auch schön knusprig). Den Rhabarber gründliche waschen, die Enden entfernen und in kleine Stücke schneiden. Die Vanilleschote auschneiden und das Mark herauskratzen. Dieses zusammen mit den Eiern und dem Zucker mit einem Schneebesen zu einer fluffigen Masse verrühren. Zuletzt die Creme fraiche unterheben. Die Masse auf dem heißen Teig verteilen und den Rhabarber hinzugeben. Die Tarte nun etwa 45 bis 50 Minuten backen. Wer mag, kann sie vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Die Tarte schmeckt herrlich, wenn man sie noch etwas warm auf dem Teller hat, das letzte Stück nahm ich am nächsten Tag ins Büro mit und muss sagen, dass sie auch kalt sehr gut schmeckt. Gar nicht all zu süß, gerade richtig fand ich die Zusammenstellung. Das Rezept stammt im übrigen von den Küchengöttern. Habt Ihr auch ein schönes Rhabarber-Rezept? Dann bitte her damit, ich werde dieses Jahr sicher noch das eine ums andere Mal mit den roten Stangen backen. 


04.09.13

Heute wird es sauer (aber nur ein bißchen) | Rezept für Johannisbeer-Crumble

Bevor sich der Sommer dem Ende zuneigt und es bald keine roten Beeren mehr gibt, kaufe ich immer massenweise Früchte und Beeren, die dann am Wochenende verarbeitet werden. Besonders gerne und wenn es schnell gehen soll, mache ich einen Crumble. Die Kombination aus sauren Früchten wie Johannisbeeren und lecker, knusprigen Zimtstreuseln ist himmlisch. Oft macht man Crumble mit Haferflocken (so wie zum Beispiel meinen Crumble mit Erdbeeren), aber diesmal hatte ich keine da und ohne schmeckt auch.

Johannisbeer-Crumble


Zutaten (für eine Pieform)
500 g Johannisbeeren
200 g Mehl
80 g Zucker
120 g weiche Butter
2 EL Zimt
Zubereitung

Zunächst die Stile von den Johanissbeeren abzupfen und sie waschen. Aus den restlichen Zutaten einen krümeligen Teig kneten. Ich mache das am liebsten mit der Hand (es gibt sehr praktische Einweghandschuhe für die Küche, da bleiben die Hände ganz sauber und es ist auch hygienischer), man kann aber auch den Knethaken der Küchenmaschine nehmen. Wichtig ist, dass die Butter relativ weich ist, dass man sie gut verteilen kann. Nun die Früchte in die Form geben und den Teig darüber krümeln. Je krümeliger er ist, desto schöner sieht der Crumble am Ende aus. Bei 180 Grad (Umluft) im Backofen etwa 50 Minuten backen. Wenn die Streusel goldgelb gebacken sind, ist der Crumble fertig. Je nach Wasseranteil der Früchte kann dies auch 60 Minuten dauern. 
Wie ist das bei Euch? Mögt Ihr Crumble? Habt Ihr ein Lieblingsobst, mit dem Ihr am liebsten backt? Ich freue mich auf Eure Lieblingsrezepte und Ideen. 

♥♥♥ Lasst es Euch schmecken ♥♥♥


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