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03.09.16

Eis mit Himbeeren und Joghurt: Summer Feeling

Während ich in den ersten beiden Trimestern dieser Schwangerschaft ziemlich verschont blieb von Essensgelüsten (lediglich für Getränke jeder Art mit Geschmack könnte ich sterben), habe ich aktuell - und es sind nun weniger als 2 Wochen bis zum Geburtstermin - große Lust auf Eis jeder Art. Da muss der Mann dann ab und an in die Eisdiele düsen, oder ich mache mir eine Portion einfach selber. Da ich seit einiger Zeit Besitzerin einer eigenen Eismaschine (ein Modell von Unold*)  bin, ist das zum Glück kein Problem. Besonders Sorten mit Joghurt haben es mir angetan, so dass ich zuletzt dieses herrliche Himbeereis kreiert habe. Und gerade an diesem warmen Wochenende passt das doch wunderbar.


Eis mit Himbeeren und Joghurt


Zutaten (für etwa 1 Liter)
250 g Himbeeren
300 g Naturjoghurt (1,5% oder 3% Fett)
200 ml Sahne
50 g Zucker

Zubereitung

Die Himbeeren  waschen und verlesen. Die Beeren in eine Schüssel geben und mit einem Zauberstab pürieren. Anschließend habe ich die Masse durch ein Sieb gestrichen, weil wir Kerne im Eis nicht so mögen. Wen das nicht stört, der kann die Himbeeren einfach so weiter verarbeiten. Den Joghurt mit dem Zucker glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Zuletzt die Früchte dazu geben und kurz unterrühren. Die Masse habe ich nun in meine Eismaschine gegeben und für etwa 45 Minuten frieren lassen. Man kann die Masse aber auch so im Eisfach für 4 Stunden gefrieren und immer wieder mit einer Gabel durchrühren.
Wer das Eis auf Vorrat zubereitet und in den Gefrierschrank gibt, sollte es vor dem Servieren einige Minuten antauen lassen, damit man es besser verarbeiten kann. Mein Mann und ich haben uns gestern eine Portion schmecken lassen, nachdem die kleine Motte endlich im Bett war. (Die hübschen Dessertlöffelchen aus Holz könnt Ihr im übrigen einfach selber machen: Dafür einfach einige Holzlöffel (z-. Bsp. aus der Metro) mit etwas Masking Tape bekleben - fertig.)
Wer Lust auf noch mehr Eis bekommen hat, dem empfehle ich einen Blick auf meine Rezepte für Klassisches Vanilleeis, Sesam-Eis oder Erdbeer-Eis. Welches ist Eure liebste Eissorte?


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08.04.16

Melonen-Sorbet | Nicht nur für werdende Mamis

Wie auch schon in meiner ersten Schwangerschaft könnte ich gerade jede Form von Sorbet in großen Mengen verputzen. Dieses Kalte und Frische hilft nicht nur gegen Übelkeit, es erfrischt und ist nicht so gehaltvoll wie Sahneeis. Ich bin nun im 5. Monat meiner Schwangerschaft angelangt und kann noch gar nicht glauben, dass wir bald Halbzeit haben. Der Bauch wächst, die normalen Hosen passen nicht mehr und so langsam aber sicher setzt sich der Gedanke, dass wir bald wieder ein Baby im Haus haben werden. Sorbet werde ich mir dann hoffentlich aber auch noch machen können trotz schlafloser Nächte, denn das geht ganz schnell.

02.12.15

Vanillequark-Dessert mit Quittenkompott

Vor einigen Tagen war ich zu Gast bei der lieben Indra von Photolixieous und brachte ihr für ihre Saisonkalender-Reihe ein lecker-leichtes Herbstdessert mit Quitten mit.  Bisher kannte ich die Früchte nur im Quitten-Gelee, aber verkocht zu einem Kompott schmecken sie genauso gut.

14.08.15

Joghurteis mit schwarzen Johannisbeeren: das beste Eis des Jahres (sagt mein Mann)

Ach ich liebe den Sommer! Überall herrlich reife Früchte jeder Farbschattierung. Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren - was das Herz begehrt. Am Wochenende lachte mir ein Schälchen schwarze Johannisbeeren entgegen. Und weil es so warm war, hat meine Eismaschine* daraus superleckeres Joghurteis gerührt. Mein Mann und ich waren beide überrascht, WIE lecker das war. Ist doch schön, wenn man sich auch mal selber überraschen kann. 

30.06.15

Rezept für Erdbeereis

Der Sommer ist da!! Die kommenden Tage sollen es bis zu 35 Grad werden - juchu. Seid Ihr bereit? Wir sind es: der Babypool ist aufgepustet und voller Wasser, die Verabredung zur Poolparty steht, genügend Getränke sind im Kühlschrank und die Sommerkleider und kurzen Hosen ausgepackt. Was noch fehlt ist eine ordentliche Portion Eis.

06.06.15

Vitamin C im Becher | Rezept für Kiwi-Sorbet (vegan)

Und weil es mit dem Wetter gar so herrlich ist und ich ausschließlich Lust auf Eis und Sorbet habe, geht es weiter mit diesem tollen Rezept. Meine liebste Errungenschaft in der Küche ist aktuell bekanntlich meine neue Eismaschine*. Herrlich, wenn man bei dem schönen Wetter einfach ein paar Zutaten in die Schüssel werfen und nach einiger Zeit ein cremiges Eis oder erfrischendes Sorbet servieren kann. So wie dieses Kiwi-Sorbet, das ich nach dem Rezept aus dem Buch Lomelinos Eis** gemacht habe. 



Kiwi-Sorbet


Zutaten (für etwa 0,7 Liter)
150 ml Wasser
120 g Zucker
500 g Kiwi (etwa 7 Früchte)
Saft von 1/2 Zitrone
2 TL Wodka
Zubereitung

Wasser und Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen, bis der Zucker gelöst ist. Die Mischung abkühlen lassen. Die Kiwis schälen und würeln, in die Zuckerlösung geben und zusammen mit Zitronensaft und Wodka (ich habe ihn weggelassen, da ich noch stille - das schmeckt auch gut) pürieren. Die Mischung im Kühlschrank vorkühlen, dann in die Eismaschine geben. 
Die Kiwikerne geben dem Sorbet eine schöne Textur, wer sie nicht mag, kann die Masse auch einmal durch ein Sieb passieren und die Kerne entfernen. Ich fand es herrlich erfrischend und für einen lauen Frühlingsabend genau richtig. Da esse ich eh gerne Sorbets, die haben viel weniger Kalorien als Sahneeis und versorgen auch noch mit viel Vitamin C. Wie sieht es bei Euch aus, Sorbet-Fan oder Eis-Liebhaber?




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** Das Buch wurde mir vom AT Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke dafür!



03.06.15

Black and white | Rezept für Sesam-Eis

Seitdem ich meine Unold Eismaschine* habe, experimentiere ich häufiger spontan mit verschiedenen Zutaten, um eine Portion Eis herzustellen. Auch wenn die Anschaffung etwas teurer war, es hat sich gelohnt darauf zu sparen. Selbstgemachtes Eis ist immer frisch und man weiß, welche Zutaten dafür verwendet wurden. Keine Stabilisatoren, keine Konservierungsstoffe (die häufig auch im Eis aus der Eisdiele drin sind), sondern reine und leckere Zutaten. Diesmal habe ich mich an einem Sesam-Eis versucht, denn das Wetter soll am Wochenende ja sagenhafte 30 Grad betragen. Ich hatte das in einem mongolischen Restaurant gegessen und fand den Geschmack soo lecker. Zubereitet habe ich es mit schwarzen Sesamkörnern, die einen ganz eigenen Geschmack haben - soo lecker! Wer mag, verwendet weißen Sesam, der ist etwas milder. Die Zubereitung war gar nicht schwer und es war köstlich.


Sesam-Eis


Zutaten (für etwa 1/2 Liter)
85 g Sesamkörner (schwarz oder weiß)
5 Eigelb
100 g Zucker
250 ml Milch
200 g Sahne
Zubereitung

Zunächst die Sesamkörner in einer beschichteten Pfanne so lange rösten, bis sie zu duften beginnen. Sobald der Sesam ausgekühlt ist, muss er zu einer Paste verarbeitet werden. Ich habe das in so einem Mörser* aus Porzellan gemacht. Eigelb und Zucker mit dem Schneebesen dick schaumig aufschlagen. Milch und Sahne in einen Topf geben und erwärmen (nicht kochen). Einige Esslöffel der Mischung zu dem Zucker-Ei-Gemisch geben und unterrühren. So gleichen sich die Temperaturen an. Nun kann man die Zucker-Ei-Mischung unter die Milch-Sahne-Mischung rühren, bis eine dickliche Creme enstanden ist (immer vorsicht, dass die Masse nicht zu warm wird, sonst stockt das Ei). Zuletzt die Sesampaste unterrühren und das Eis für 30 Minuten kalt stellen, dann in der Eismaschine fertig gefrieren.
Das Eis hat eine wunderbar nussige Note, ist dabei cremig aber nicht zu süß. Vor dem Servieren habe ich meine Portionen mit einigen schwarzen Sesamkörnern garniert. Wer keine Eismaschine besitzt, kann die Masse auch in ein flaches Gefäß füllen und in das Tiefkühlfach geben. Ab und an sollte man sie durchrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.  Seid Ihr nun auf den Geschmack gekommen? Empfehlen kann ich Euch auch mein Rhabarbereis, Pflaumen-Eis oder Vanilleeis. Oder womit kühlt Ihr Euch ab, wenn es so schön warm wird?





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12.03.15

Ab in den Urlaub | Rezept für Vanilleeis

Achtung, jetzt kommen hier richtige Frühlingsgefühle auf. Ich habe nämlich das erste Eis des Jahres gegessen. Nicht von der Eisdiele nebenan, sondern selbst gemacht. Ich bin nämlich seit einigen Tagen Besitzerin einer tollen Unold Eismaschine*(danke Ela!!). Juchu! Seit über einem Jahr schwanke ich: Eismaschine oder Nudelmaschine? Eismaschine oder Nudelmaschine? Da man aber mit Baby so wenig Zeit hat und Nudelteig herstellen, Nudeln trocknen und so weiter doch lange dauert, wurde es diese Eismaschine. Sie steht nun in der Küche und surrt in regelmäßigen Abständen vor sich hin. Herrlich. Eingeweiht habe ich sie mit einem einfachen Vanilleeis-Rezept aus Linda Lomelinos neuem Buch Lomelinos Eis**.


Schnelles Vanilleeis


Zutaten (für etwa 1/2 Liter)
80 g Zucker
150 ml Milch
250 ml Schlagsahne
1/2 TL Vanillepulver 
1 TL Vanilleextrakt


Zubereitung

Die Milch in eine Schüssel geben und den Zucker darin auflösen unter Rühren. Sahne, Vanillepulver und Vanilleextrakt unterrühren. Die Masse habe ich nun für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt, dass sie schön kühl ist und dann in meine Eismaschine gegeben. Diese kühlt die Masse dann unter Rühren auf Minusgrade herunter. Nach etwa 20 Minuten war sie bereits schnittfest, ich habe sie in einen Behälter umgefüllt und im Tiefkühlfach noch etwa 2 Stunden frieren lassen. Vor dem Servieren sollte man das Eis etwa zehn Minuten antauen lassen, damit es sich gut portionieren lässt. 
Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Durch das ständige Rühren waren keine Eiskristalle in der Eismasse, nur ganz soo cremig war mein Vanilleeis nicht. Vielleicht lag das aber auch am Rezept, das werde ich noch ausprobieren. Auf jeden Fall war diese kleine Eismahlzeit bei Sonnenschein auf dem Balkon (jaa, es waren 20 Grad am Wochenende in Düsseldorf) genau die richtige Einstimmung auf unseren Urlaub. Ich werde mit meiner kleinen Tochter Helena am Wochenende für 3 Wochen nach Teneriffa fliegen (erster Flug mit Baby, uah) und in dieser Zeit auch eine kleine Blogpause machen. Euch wünsche ich ebenfalls viele schöne Sonnenstunden. Lasst es Euch gut gehen!





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** Das Buch wurde mir netterweise vom AT Verlag unentgeldlich zur Verfügung gestellt. Danke dafür!




20.08.13

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckts besser | Eisparty

Heute folgt der dritte und letzte Teil meiner PAMK-Posts. Ich schulde Euch nämlich noch die Rezepte zu meiner Eisparty, die meine Tauschpartnerin Britta und ihr Freund mir bereitet haben. Sieht das nicht toll aus? I am in love mit dem Papier (sagte ich das schonmal??). Sieht doch wirklich aus wie aus einem kleinen Cafe in Bella Italia, oder nicht? Britta und Lars waren so lieb und haben mir ihre Rezepte aufgeschrieben, da sie keinen eigenen Blog haben. Vorhang auf für die beiden.

Gestatten, Ed von Schleck oder Push-up Cake Pops (Freestyle)


Ihr braucht dafür:
Biskuitboden
Himbeermus
Frischkäse-Frosting
Push-up-Förmchen (z.B. über meincupcake)

Für den Biskuitboden haben wir ein ganz klassisches Rezept verwendet. Den Backofen auf 180°C vorheizen. 3 Eier, 150 g Zucker, 1/2 Pkt. Vanillezucker und 1/2 Prise Salz schaumig schlagen. 150 g Mehl mit 1/2 Msp. Backpulver mischen, in die Schaummasse sieben und locker unterheben. Springform 26-28 cm mit Backpapier auslegen oder einfetten. Teig einfüllen. Ca. 20-30 min. bei 180 Grad backen.

Für das Frosting haben wir ein Rezept aus Juniors’ New-York-Cheesecake-Rezeptbuch zweckentfremdet. Das Buch kann ich sehr empfehlen: Die amerikanische Art Cheesecake zu machen ist nicht einfach – ich sag nur „Wasserbad“ - , aber das Ergebnis sooo viel leckerer als die deutsche Version! Leider liegen die Maßangaben im Original nur in amerikanischen Ounces und Sticks vor, wir haben sie umgerechnet. 85 g Butter (Raumtemperatur!) mit 1 Paket Frischkäse (Vollfett) auf höchster Stufe cremig schlagen. Dann 240 g Puderzucker unterrühren. Als nächstes 1 TL Vanilleextrakt dazugeben. Zum Schluss unter Rühren 1,5 EL Sahne hinzugeben und so lange schlagen bis die Creme locker und cremig aussieht. Es empfiehlt sich die Creme gut kalt zu stellen. Dann lässt sie sich anschließend besser verarbeiten.
Das Rezept für das Himbeermus ist wirklich ganz einfach. 250 g Himbeeren pürieren und anschließend Saft einer halben Zitrone und 50 g Puderzucker unterrühren. Jetzt noch das Mus durch ein Sieb drücken, um die Kerne herauszusieben. Fertig. Um das Mus etwas fester zu bekommen (damit es in der Form nicht so doll verläuft), kann man noch etwas Gelatine hinzugeben.
Jetzt wird es spannend: Um die Push-up Cake Pops zu befüllen, zunächst den Biskuitboden horizontal einmal durchschneiden, so dass ihr am Ende zwei Biskuitböden von ca. 1 cm Höhe habt. Daraus dann kleine runde Küchlein ausstechen (wir haben dazu den Zylinder der Push-up-Form verwendet, dann passt es sicher). Die Creme und das Himbeermus am besten in zwei Spritzbeutel füllen. Für die Creme haben wir eine größere Stern- und für das Mus eine schmale Lochtülle verwendet. Jetzt darf nach Belieben geschichtet werden. Wir haben immer im Wechsel erst einen Boden, dann Creme und anschließend das Mus eingesetzt und pro Form dabei 2-3 Küchlein verwendet. Für den Ed-von-Schleck-Effekt als Abschluss das Mus nochmal spiralförmig aufbringen. Deckel aufsetzen und ab in den Kühlschrank (hohe, schmale Gläser eignen sich als Ständer) oder direkt genießen. Fertig! Dieses Rezept haben wir freestylemäßig selbst zusammengestellt. Es eignet sich auch jeder andere Kuchenboden, jede andere leckere Creme und jedes andere Fruchtmus. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! Die Menge ergibt etwa 10 Eds.

Schoko, Vanille & Erdbeer, bitte! oder Cake-Pops-“Eis“


Ihr braucht dafür:
Cake Pops mit Könnte-auch-als-Eis-durchgehen-Glasur
Hübsche Eisbecher (hier von Hema)
Eislöffel (von der lokalen Eisdiele gesponsert, gibt es aber aktuell auch bei Hema)
und nach Belieben weitere Deko (Schirmchen, Waffeln usw.)

Für die Cake Pops den Backofen auf 180°C vorheizen. 250 g weiche Butter und 200 g Zucker mit einem Handrührgerät 5 Min. auf höchster Stufe cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen unter Rühren hinzufügen, insgesamt 4 Stück. 250 g Mehl mit 1 TL Backpulber, 1 TL Vanilleextrakt und 1 Prise Salz vermengen und in die Buttermasse sieben. Alles noch mal gut durchrühren. Eine kleine Kastenform gut einfetten, den Teig einfüllen und für 35-45 Min. backen. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, kurz in der Form abkühlen lassen. Dann kann er auf ein Kuchengitter gestürzt werden und vollständig auskühlen.
75 Butter und 125 g Frischkäse für das Frosting mit einem Handrührgerät cremig schlagen. 150 g Puderzucker, 3 TL Zitronensaft und 3 EL Zitronenschale hinzufügen und glatt rühren.
Jetzt geht es an die Kugeln: Zunächst alle harten und dunklen Stellen von dem vorgebackenen Kuchen mit einem Messer abschneiden. Dann eine große Schüssel nehmen und den Kuchen zerbröseln. Anschließend mit den Händen die Krümel gut mit dem Frosting vermengen. Aus der Kuchenmasse 3-4 cm große Kugeln formen (Teif ergibt etwa 15 Kugeln) und auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller (o.ä.) stellen und für eine Stunde in den Kühlschrank geben.
Als Glasur haben wir Vollmilch („Schokoeis“)-, weiße („Vanilleeis“) und rosa eingefärbte Schokolade („Erdbeereis“) gewählt. Hierzu nacheinander 100 g Vollmilch-Kuvertüren und 100 g weiße Schokolade einfach im Wasserbad schmelzen (sollte die Kuvertüre nicht schön flüssig und geschmeidig werden, könnt ihr 1 TL Kokosfett hinzufügen) und die Cake Pops durch die flüssige Schokolade ziehen. Anschließend auf einem Rost abtropfen und –kühlen lassen. Für die "Erdbeer"-Glasur haben wir 100 g weiße Schokolade eingefärbt. Vorsicht hierbei: flüssige oder gelartige Farbe wird bei Schokoglasur nicht funktionieren. Wir haben es getestet. Z. B. die Dr. Oetker Speisefarbe aus der Tube (gelartige Konsistenz) hat zwar einen super Erdbeereiston gezaubert, aber die Konsistenz der Glasur war dahin. Also besser mit Pulverfarbe arbeiten. Wir hatten zum Glück extra die „RGM Natürlicher Lebensmittelfarbstoff Erdbeer Rosa" bestellt (gibt es über meincupcake.de), die den Vorteil hat, ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe, künstliche Aromen und Geschmacksverstärker auszukommen und einen leckeren Erdbeergeschmack zu haben, aber den Nachteil, nur dezent und sprenkelig zu färben (zumindest in Kuvertüre). Die fertigen Cake-Pops am besten über Nacht im Kühlschrank aufbewahren, dann ist die Schokoglasur schön fest. Zum Schluss einfach nach Belieben wie Eiskugeln in den Eisförmchen anrichten und dekorieren. Et voila!

Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund oder Erdbeersirup


Ihr braucht dafür (und das ist gleich schon das Rezept):
500 g Erdbeeren
625 g Zucker
300 ml Wasser
1/2 Zitrone
2 hübsche Fläschchen mit ca. 250 ml Füllmenge (in unserem Fall haben wir Sylter-Salatsoßen-Fläschchen zweckentfremdet)

Den Zucker mit dem Wasser im Kochtopf zum Kochen bringen, dann die gewaschenen, geviertelten Erdbeeren und den Saft einer Zitrone dazugeben. 5 Minuten kochen lassen. Anschließend Masse in ein Tuch geben und den Saft herauspressen. Zum Schluss nur noch die Fläschchen auskochen und den heißen Sirup einfüllen. Fertig!

Na, was sagt Ihr dazu? Ist das nicht eine grandiose Eisparty? Nochmal 1000 Danke an Euch, Britta und Lars. Es war mir eine Freude Euch als Tauschpartner zu haben. Auf die nächste Runde PAMK. 
 

17.08.13

Ein Traum in Pflaume | Rezept für Pflaumeneis mit karamellisierten Walnüssen


Aktuell gibt es so viele Pflaumen - einfach herrlich. Pflaumenkuchen mit Streuseln und einem Klacks Sahne ist der heißgeliebte Klassiker, aber habt Ihr schon mal Pflaumeneis probiert? Ich sage Euch: ein Träumchen. Diese Variante habe ich mit karamellisierten Walnüssen gemacht, die zwischen den Zähnen herrlich sanft knuspern, wenn man sein Eis schleckt. Und das Beste ist, das Eis lässt sich ganz ohne Zeitmaschine zubereiten. 

Pflaumeneis mit Walnüssen


Zutaten (für etwa 500 ml Eis)
400 g reife Pflaumen 
120 g Zucker 
1/2 Teelöffel Zimt 
1 Prise Salz 
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Zucker
400 g Sahne 


Zubereitung

Zunächst die Pflaumen entkernen und die Haut abziehen. Das Fruchfleisch in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker bedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Dann die Masse pürieren. Den Zimt und das Salz zum Pflaumenpüree geben und unterrühren. Die Walnüsse etwas zerkleinern und zusammen mit dem Zucker in eine Pfanne geben. Vorsichtig bei mittlerer Hitze karamellisieren und abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen und die Fruchtmasse darunter heben, zuletzt die Walnüsse. Die Eismasse in eine flache Schüssel geben und in das Gefrierfach stellen. Etwa einmal pro Stunde kräftig durchrühren, dass das Eis geschmeidig bleibt. Am besten lasst Ihr es gar nicht ganz durchfrieren, dann erhält das Eis am ehesten eine samtige Konsistenz. Sonst könnt Ihr die Eismasse etwa 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach holen und etwas antauen lassen. Ganz so cremig wie aus der Eismaschine wird dieses Eis zwar nicht, aber es ist nicht minder köstlich. 

 
Eisbecherchen und Löffel von Minidrops
Masking Tape "Love" von Ikea 
     

09.08.13

Wer möchte ein Eis? | Rezept für Erdbeer-Granité und Buchvorstellung

Hmm, ich könnte den ganzen Sommer lang Eis essen. Bei warmem Wetter an einem leckeren Vanilleeis lecken oder ein fruchtiges Sorbet löffeln - herrlich. Da traf es sich gut, dass ich über "Blogg Dein Buch" vom h.f. ullmann Verlag ausgewählt wurde, ein neues Buch zum Thema "Eiscreme. Köstliche Kreationen für jeden Geschmack" von Eliq Maranik zu rezensieren. "Blogg Dein Buch" ist eine Plattform, auf der man sich für Buchezensionen zu verschiedenen Themen bewerben kann. Wer gerne Bücher liest und Lust hat, diese auch zu besprechen, dem kann ich die Homepage wirklich empfehlen.
Das Eiscreme-Buch ist 160 Seiten stark und kostet 9,99€ - wirklich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Über 60 Rezepte präsentiert die schwedische Autorin, von Eiscreme, Sorbet und Gratiné bis Eis am Stil. Zunächst gibt sie eine kleine Einführung in die Geschichte des Eises und der Eisherstellung, was ich ganz unterhaltsam fand, darauf folgen allgemeine Erläuterungen zu Hygiene, der richtigen Aufbewahrung, Geräten und Zubehör und eine Warenkunde zu den wichtigste Bestandteilen von Eis. Dann geht es los mit den Rezepten. Von einfachem Vanille-Jogurt-Eis über Zimteis bis hin zu Himbeer-Champagner-Sorbet oder Kokoseis am Stil bietet die Autorin eine breite Palette ganz unterschiedlicher Rezepte an - von leicht bis etwas aufwändiger alles, was das Herz begehrt. 9 Rezepte sind für die Herstellung ohne Eismaschine vorgesehen, ich glaube 10 Rezepte sind für Eis am Stil gedacht. Der Großteil benötigt für die Herstellung also eine Eismaschine (auch wenn in der Anleitung eine alternative Herstellunsgart beschrieben wird, bei der man stündlich das Eis durchrührt, so habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass Eis nie so cremig wird wie wenn es in einer Maschine geschlagen wird), das sollte einem vor dem Kauf bewusst sein.
Die Bilder im Buch sind sehr modern und "clean", was mir persönlich gut gefallen hat. Es herrscht bei den Darstellungen ein einheitlicher Stil, das jeweilige Eis steht im Fokus ohne viel Chi Chi und aufwändige Deko-Inszenierung. Richtig hübsch und appetitlich. Bemängeln muss ich das lieblose Textlayout und der immergleiche Textaufbau. Die Beschreibungen folgen immer dem Schema "Vorbereitung - Zubereitung - Abkühlen - Gefrieren - Servieren". Nirgendwo ein persönliches Wort oder eine kleine Geschichte, sondern eine sehr sachliche Abhandlung der einzelnen Herstellungsschritte, zudem in einem sehr einfachen, wenig raffinierten Layout. Das erleichtert natürlich die Arbeit in der Küche, emotionalisiert aber überhaupt nicht - was ich bei dem tollen Thema Eis schade fand.
Da es aber bei einem Rezeptbuch ja in erster Linie um die Rezepte selber und nicht das Layout geht, habe ich natürlich auch ein Eis getestet, das mich verführerisch ansprang: das Erdbeer-Granité. Man kann es ganz einfach ohne Eismaschine herstellen (ich habe nämlich keine) und es gelingt superleicht.

Erdbeer-Gratiné


Zutaten (für etwa 1 Liter)
400 g frische Erdbeeren
500 ml Wasser
85 g Zucker

Zubereitung

Zunächst die Erdbeeren pürieren und das Mark kühl stellen. Wasser und Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Masse abkühlen lassen und dann mit dem Fruchtpüree vermischen. Nun den Gratinémix in eine Schüssel geben, luftdicht verschließen und ins Gefrierfach stellen. (Achtung, die Masse dehnt sich aus, deshalb die Schüssel nur etwa zur Hälfte befüllen.) Etwa einmal pro Stunde die Schüssel heraus holen und die Masse mit einer Gabel durchrühren. Dabei immer auch die Eiskristalle vom Schüsselrand abschaben. Das Gratiné sollte am Ende aus vielen kleinen Eiskristallen bestehen. Da es schnell schmilzt, verzehrt man es am besten schnell - bei dem tollen Geschmack ist das nicht schwer. Die Herstellung war wirklich einfach und die Angaben im Rezept stimmten genau. Herrlich erfrischend und fruchtig ist dieses Granité genau das Richtige für heiße Sommertage und kommt auf meine Favoritenliste. Wer nun auch Lust auf das Buch hat, kann es hier bestellen.

Buch-Fazit
Top: große Auswahl an Rezepten, sehr guter Preis, hochwertiges Erscheinungsbild, verständliche Anleitungen
Flop: nur wenige Rezepte ohne Eismaschine, liebloses Layout der Texte
Kaufempfehlung: absolut, man bekommt viel für sein Geld

 Eisförmchen und Löffelchen von Minidrops
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