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14.06.14

Oh Baby, Baby - alle freuen sich so | Babyshower und Rezept für einen Erdbeer-Cheesecake

Mittlerweile bin ich tatsächlich im 10. Schwangerschaftsmonat angelangt und zähle schon die Tage, bis wir unser Murkelchen im Arm halten können. Während ich zu Beginn der Schwangerschaft ganz ungeduldig auf meinen Bauch starrte, dass sich etwas regte und die Zeit gar nicht schnell genug vorbei gehen konnte, sind nun die letzten Wochen nur so gerast. Dass ich in den Mutterschutz gegangen bin, wisst ihr ja schon und auch mein Babybauch lässt sich nicht mehr verstecken. Ich finde diese Tage wunderschön und genieße jede Sekunde. Zum Glück ging es mir seit Beginn der Schwangerschaft sehr gut, außer ein wenig Übelkeit und Rückenschmerzen hier und da habe ich eine wundervolle Zeit erlebt. Um diese und das heranwachsende Leben zu feiern, hat meine beste Freundin Sally (Ihr kennt sie vielleicht noch aus diesem Post) zusammen mit einigen lieben Freundinnen eine kleine Babyshower für mich organisiert. Unterstützt wurden wir dabei von dem tollen Shop Baby Belly Party, der uns einen Teil der Dekoration zur Verfügung gestellt hat. Die Tradition der "Babyshower" stammt ursprünglich aus Amerika und ich finde es wunderschön, eine kleine Feier zum Anlass zu nehmen, die werdende Mami und ihren Babybauch ganz in den Mittelpunkt zu rücken. Vielleicht habt Ihr Lust auf ein paar Eindrücke, was die Mädels sich Tolles für mich ausgedacht haben? 
Nicht fehlen durfte natürlich ein Sweettable, den ich mit vorbereitet habe. Während manch einer die Hände über dem Kopf zusammen schlagen würde ob der vielen Arbeit, hüpft das Herzchen eines Bloggers ja bekanntermaßen hoch, wenn es um Cupcakes und Co geht. Ihr kennt das vielleicht... Die Mädels überraschten mich mit einer zuckersüßen Babygirlande, die den Tisch perfekt machte. Sind die kleinen Schnuller und Bodys nicht niedlich? Neben den süßen Leckereien gab es noch viele salzige Köstlichkeiten (die waren in der Küche aufgebaut, aber leider nicht soo dekorativ, deshalb erspare ich Euch die Bilder) und wir verbrachten einen tollen Nachmittag bei Sonnenschein auf dem Balkon.
Sally und eine liebe Freundin aus Mannheim haben mir sogar eine Windeltorte gebastelt - ist die nicht hinreißend? Soo süß (und ich verstehe immer noch nicht, wie man es hinbekommt die ganzen Windeln einzubinden, ohne das alles auseinander fällt). 
Als ein Leckerchen auf dem Sweettable gab es einen cremig-fruchtigen Erdbeer-Cheesecake und das Rezept habe ich Euch natürlich mitgebracht (es stammt aus der Hummingbird Bakery).

Erdbeer-Cheesecake


Zutaten (für eine Springform mit 20 cm Ø)
220 g Haferkekse
100 g zerlassene Butter
400 g Erdbeeren 
180 g Zucker
600 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
2 Eier  
100 g Mascarpone
20 g Puderzucker
100 g Sahne

Zubereitung

Den Springformboden mit Backpapier auslegen und die Form mit Alufolie umwickeln (der Kuchen wird später in einem Wasserbad gebacken, damit er schön fluffig wird. Die Alufolie muss wirklich fest umgewickelt werden, sonst läuft Wasser in den Boden - ist mir leider passiert). Nun die Kekse zerkleinern (ich habe sie in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz darüber gewalzt), mit der flüssigen Butter mischen,  als Boden in die Springform geben und festdrücken. Die Masse sollte 30 Minuten im Kühlschrank fest werden. In der Zwischenzeit 200 g Erdbeeren waschen und würfeln. Zusammen mit 80 g Zucker und 30 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Erdbeeren weich sind und die Flüssigkeit etwas reduziert ist. Die Masse muss nun vollständig abkühlen. Den Frischkäse und den restlichen Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Nach und nach die Eier hinzugeben und zuletzt das Erdbeerkompott unterheben. Die Creme nun auf den Keksboden geben. Die Form sollte etwa zu 2/3 befüllt sein. Nun stellt man sie auf ein tiefes Backblech und füllt dieses mit Wasser auf, so dass die Form in Flüssigkeit steht. Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei 150 Grad (Umluft) etwa 30 bis 40 Minuten gebacken, bis er sich an den Rändern leicht einfärbt. In der Mitte sollte die Masse aber noch etwas wackelig sein. Wenn der Cheesecake auf Raumtemperatur abgekühlt ist, kommt er für 2 Stunden in den Kühlschrank. So wird die Crememasse fest. Zuletzt schlägt man die Sahne steif, verrührt die Mascarpone mit dem Puderzucker und hebt die Sahne unter. Die Masse kommt als dünne Schicht auf den Cheesecake und muss ebenfalls gekühlt werden. Am besten stellt man den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank. Die restlichen Erdbeeren zur Dekoration habe ich erst kurz vor dem Servieren auf den Kuchen gegeben, da sie sonst die Sahne unschön einfärben. 

Als Deko habe ich noch einen kleinen Cake-Topper gebastelt aus weißen Stanzkreisen, die ich bestempelt habe. Fertig war die Torte für die Babyshower und sie hat köstlich geschmeckt. Ein richtiger American Cheesecake, sahnig und fluffig - nichts um auf die Kalorien zu schauen ;-).
Lange nachdem die Sonne untergegangen war, gingen die letzten Gäste meiner Babyshower und ich fiel ganz beseelt ins Bettchen. Ich war so dankbar für meine Mädels, die sich so ins Zeug gelegt haben und mir einen wunderbaren Tag bereiteten. DANKE IHR HASEN! Und nun verratet mir noch: Was haltet Ihr von der Tradition einer Babyshower? Würdet Ihr diese auch feiern oder ist Euch der Brauch doch zu amerikanisch? Falls ich im übrigen in nächster Zeit nichts von mir hören lasse, liegt es vielleicht daran, dass unser Baby geboren wird. Für den 25.6. sind wir ausgerechnet, es bleibt also spannend. Wer auf dem Laufenden bleiben will, darf gerne ab und zu in meinen Instagram-Account schauen. Dort werde ich wohl eine kurze Info posten, wenn das Babymädchen das Licht der Welt erblickt hat. :-)


Folgende Produkte wurden mir netterweise zur Verfügung gestellt:
Seidenpapiergirlande pink
Eisbecher Little Bird
Süßigkeitenboxen Big Dots
Wabenaufsteller Babyfant
Servietten Oh Girl!
Strohhalme mit Punkten

Vielen Dank an Baby Belly Party!!

07.06.13

Am Freitag gibt es Bücher!!

Ich liebe es, in einem Verlag zu arbeiten. Man hat den besten und schnellsten Zugriff auf alle Bücher dieser Welt (naja fast) und wenn wieder Bestellungen mit Kollegenrabatt anstehen, fühlen sich alle, als sei gerade Weihnachten. (Wer es vielleicht nicht weiß: Verlagsmitarbeiter können durch eine Vereinbarung des Börsenvereins von anderen Verlagshäusern rabattierte Bücher bestellen.) Das ganze Haus tauscht Listen aus, wer hat was bestellt, wo gibt es Übereinstimmungen und wenn die Bücher dann alle abholbereit sind, fliegen die Gesprächsfetzen nur so durch den Flur: "Die Bücher sind da. Die Bücher sind da." Und nach und nach machen sich alle auf den Weg, ihre  Bücherstapel in Empfang zu nehmen und freuen sich wie Schneekönige (immer diese Winteranalogien und das an so einem herrlichen Sonnentag). 
Zu meiner Ausbeute gehören diesmal Cynthia, Holly, Hummingbird und Co. Ist das nicht toll? Iks iks. Ich verpflanze mich nun auf den Balkon mit einem Glas Soda mit Rhabarbersirup (Rezept gab es hier), ein paar Erdbeeren und wunderbaren neuen Büchern und läute das Wochenende ein. Wie ich die Schätzchen finde und was ich daraus nachbacke/nachkoche, erfahrt Ihr bald. 
Habt ein schönes Wochenende.

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