20.06.17

Rote Bete Salat mit Walnüssen und Schafskäse - Kraft aus der roten Rübe

In den letzten Wochen hatte ich immer wieder mit Erkältungen und sogar einer Bronchitis zu kämpfen. Ich stille meine zweite Tochter nun im 9. Monat, das zehrt an der Substanz und macht - mich zumindest - anfällig für Infekte, sogar bei diesen Temperaturen. Da ich nur im Notfall auf Medikamente zurückgreifen möchte, um meine Tochter zu schützen, versuche ich meine innere Mitte über eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu finden und so meinen Körper zu stärken. Dieser Salat ist von der ersten Gabel an eine Kraftquelle, also richtig für alle, die etwas für sich und ihre inneren Kräfte tun wollen. Oder denen einfach zu heiß ist dieser Tage für eine warme Mahlzeit.


Rote Bete Salat mit Walnüssen und Schafskäse


Zutaten (für 4 Personen)
500 g Rote Bete (roh)
2 kleine säuerliche Äpfel (z. Bsp. Elstar)
1 Zwiebel
Saft einer Bio-Zitrone
1 EL Creme fraiche
150 g Schafskäse
1 Handvoll Walnüsse
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zubereitung

Die Rote Bete schälen und in kleine Würfel schneiden. Ich nehme dafür immer puderfreie Küchenhandschuhe, dann färben die Hände nicht rot ein. Die Äpfel ebenfalls schälen, das Kerngehäuse entfernen und würfeln, ebenso die Zwiebel. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft vermengen. Die Creme fraiche unterrühren, mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Der Salat zieht nun am besten im Kühlschrank mindestens 2 Stunden. Kurz vor dem Anrichten die Walnüsse grob hacken, den Schafskäse zerbröseln und unter den Salat mischen.
Während  in vielen Rezepten die Rote Bete gekocht verarbeitet wird, ist das Besondere an diesem Salat die frische Zubereitung. Rote Bete schmeckt roh sehr aromatisch und "erdig", die Kraft der roten Rübe erreicht den Körper schon mit der ersten Gabel, spendet Kraft und Gesundheit. Mir hat der Salat sehr gut getan und gerade an heißen Sommertagen ist er frisch aus dem Kühlschrank sehr erfrischend.


14.06.17

Gesunder Schokoladenkuchen: Genuss ohne Reue

Vor einiger Zeit habe ich Euch das Buch Gesund backen auf meinem Blog vorgestellt, von dem ich ganz begeistert bin. Nun backe ich mich nach und nach durch die Liste der Rezepte, die gesund sind und unserer Familie gut tun. Mitunter variiere ich die Zutaten etwas, tausche aus oder ersetze, - gerade wie es der Vorratsschrank hergibt. Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch und von diesem Blog.


Gesunder Schokoladenkuchen


Zutaten (für eine Form mit 24 cm Durchmesser)
90 g Dinkelvollkornmehl
90 g gemahlene Mandeln
5 EL echtes Kakakopulver
8 EL Ahornsirup
4 EL Kokosblütenzucker*
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
8 EL Milch
1 EL leicht erwärmtes Kokosöl
4 Eier
1 Prise Salz
150 g Sauerkischen (aus dem Glas)
Zubereitung

Alle Zutaten bis auf die Eier und das Salz in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät glatt rühren. Die Eier trennen, die Eigelbe unter den Teig mischen, das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und etwas hinein drücken. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen.
Wir fanden den Kuchen sehr sehr lecker und haben ihn noch lauwarm verspeist, zusammen mit einem Klecks Sahne. Geschmacklich ist er auf den ersten Biss nicht all zu süß (was man bei einem herkömmlichen Schokoladenkuchen ja gewöhnt ist), aber lässt man sich einmal auf die "gesunde" Variante ein, ist er wirklich eine schöne Alternative. Und da der Kuchen nur gesunde Zutaten enthält, kann man direkt ein zweite Stück naschen, das ist doch herrlich. Habt Ihr auch schonmal ohne raffinierten Zucker gebacken?


*Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!

03.06.17

Tomaten-Chutney mit Aprikosen - das perfekte Geschenk aus der Küche

Hach, was gibt es Schöneres als den Duft und den Geschmack des Sommers zu konservieren? Ich bin ein großer Freund davon Marmelade einzukochen, Tomatensauce selber herzustellen oder die Ernte des Gartens zu verwerten. Das liegt bei uns in der Familie; schon meine Großmutter und meine Großtanten verbrachten im Sommer Stunden in der Küche, um Gurken, Erdbeeren und Co haltbar zu machen. Damals war das aber keine reine Beschäftigung zum eigenen Vergnügen, sondern die Konserven und Weckgläser im Keller brachten die Familie über den Winter. Heutzutage kann man Dosentomaten für wenig Geld beim Discounter kaufen, dennoch mache ich mir die Mühe, einige Dinger selber herzustellen. Selbstgekochte Marmelade schmeckt einfach 100 Mal besser als fertig gekaufte und bei meiner Tomatensauce kann ich sicher sein, dass keine merkwürdigen Inhaltsstoffe enthalten sind. Ein Rezept, das ich ganz neu probiert habe, ist dieses Tomaten-Chutney, das sich als geschmackliches Träumchen heraus gestellt hat.


Tomaten-Chutney mit Aprikosen


Zutaten (für etwa 10 Gläser)
1,5 kg Tomaten
500 g Aprikosen
500 g rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen (kann man auch weglassen)
450 ml Branntweinessig
260 g Zucker
1 EL Paprikapulver
2 TL Senfkörner
1 EL getrockneter Thymian
Zubereitung

Die Tomaten und Aprikosen mit kochendem Wasser kurz überbrühen, dann lässt sich die Schale leicht abziehen. Fein würfeln. Zusammen mit den gehackten Zwiebeln und dem fein geriebenen Knoblauch in einen Topf geben und mit 160 ml Essig aufgießen. Alles etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nun den restlichen Essig, Zucker, Paprikapulver und Senfkörner azugeben und das Chutney etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis es eindickt. Immer wieder umrühren, dass es nicht anbrennt, zuletzt den Thymian unterrühren. Zum Haltbarmachen, das Chutney in sterilisierte Gläser abfüllen und den Deckel sofort verschließen. Ich verwende am liebsten Gläser unterschiedlicher Größe von Weck*, die sind sehr praktisch und sehen hübsch aus.
Mit einem Stück Papier und einer Kordel verziert, ist das Chutney auch ein wunderbares Mitbringsel und Geschenk aus der Küche. Ich nehme dafür im übrigen immer ausgerissene Seiten aus Zeitschriften, da findet man oft sehr schöne Muster und muss nicht extra Papier kaufen. Das Chutney hält sich etwa 2 Monate, nach dem Öffnen sollte es jedoch im Kühlschrank verwahrt werden.
Das erste Glas Chutney wurde hier keine drei Tage alt. Wir haben es einfach auf Brot gegessen, aber auch mit einem Stück Briekäse macht es sich wunderbar und erinnert an warme Sommertage. Die Kombination aus sonnengereiften Tomaten und der Süße der Aprikosen ist sehr lecker. 
Wer noch mehr Lust auf Chutney hat, der mag vielleicht einen Blick auf mein Mango-Chutney werfen, dass ich vor zwei Jahren auf meinen Blog gestellt habe. Wir essen es besonders gerne zu Grillwürstchen. Und die kann man bei den Temperaturen ja wirklich herrlich genießen.


*Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...