20.09.18

(Werbung*) Apfelstreusel mit Zimtpudding: ich liebe den Herbst

Ach, ich bin ja so froh, dass die heißen Tagen nun wohl endgültig der Vergangenheit angehören. Mir ist der Herbst die liebste Jahreszeit. Ich mag es mit den Kindenr durchs Laub zu rascheln, Kastanien und Haselnüsse zu sammeln (wir haben zwei große Haselnussträucher im Garten, die Kinder sind seelig, die Eichhörnchen auch), in erntefrische Äpfel zu beißen und die Abende vor dem Kamin in eine Decke gekuschelt auf der Couch ausklingen zu lassen. Zum Herbst gehört natürlich auch Apfelkuchen in jeder Form. Diesmal habe ich mich von einem Rezept der lieben Sarah von Das Knusperstübchen inspirieren lassen und meine eigene Version des Kuchens gebacken. 


Apfelstreusel mit Zimtpudding



Zutaten (für eine Springform mit Durchmesser 26cm)
350 g Dinkelmehl
180 g brauner Zucker
250 g Butter 
4 EL Haferflocken 
Zimt
500 ml Milch
4 Eigelb 
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Speisestärke
5 Äpfel  
Zubereitung

Für die Zubereitung des Pudding 400 ml Milch in einen Topf geben und erhitzen. Die restliche Milch mit etwas Zimt, Eigelb, 70 g Zucker, Vanillezucker und Speisestärke gut verrühren, dass sich keine Klümpchen bilden. Sobald die Milch kocht, diese vom Herd nehmen, die Eimischung darunter rühren und kurz aufkochen, bis die Masse eindickt. Vom Herd nehmen, 50 g Butter darunter rühren, mit einer Klarsichtfolie bedecken, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet und abkühlen lassen. 
Für den Teig Mehl, restliche Butter, 100 g Zucker und etwas Zimt in eine Schüssel geben und zu einem Teiog verkneten. 3/4 des Teiges in eine gefettet Springform geben und gut andrücken, auch am Rand. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel mit 1 TL Zimt und dem restlichen Zucker gut vermischen. Zimtcreme auf den Boden geben, die Äpfel darauf verteilen und letzt die übrigen Streusel darauf geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 40 bis 50 Minuten backen, auskühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.


Wir hatten ein Stück dieses leckeren Apfelkuchens zum Kaffeetisch für den zweiten Geburtstag meiner Tochter. Die Kombination aus cremigem Zimtpudding und aromatischen Äpfeln unter Streuselkruste ist traumhaft lecker! Wir waren ganz begeistert. Seid ihr nun auf den Geschmack gekommen? Noch mehr Apfelkuchen findet Ihr hier:

Einfacher Apfelkuchen mit Marzipan
Apfelkuchen vom Blech
Gesunde Apfelmuffins ohne Zucker und Butter



*Aufgrund aktueller Rechtsprechung müssen Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden, auch wenn keine bezahlte Partnerschaft dahinter steht, sondern ich lediglich auf eine liebe Bloggerkollegin verweise.


13.09.18

Konfetti-Schokoladenkuchen: der perfekte Geburtstagkuchen

Gefühlt haben wir in den letzten Monaten beinahe wöchentlich Gäste bei uns im Haus. Helena hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, meine Brüder waren zu Besuch, Marlenchen wurde 2 Jahre alt, die Schwiegereltern kommen regelmäßig. Zu diesen Gelegenheiten habe ich auch den einen oder anderen Kuchen gebacken. Weil doch so ein Zusammentreffen viel schöner ist, wenn der Kaffeetisch hübsch gedeckt ist und eine kleine Leckerei auf der Tafel steht. Besonders gut an kam dieser Rührkuchen, den ich gemeinsam mit den Mädchen gebacken und dekoriert habe. Hübsch, oder nicht? Das Rezept ist auch ganz einfach, ich habe es Euch mitgebracht. 


Konfetti-Schokoladenkuchen

 

Zutaten (für eine große Kastenform oder einen Guglhupf)
300 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
4 Eier
150 g Dinkelmehl
150 g gemahlene Haselnusskerne
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz
4 EL Kakao
100 g Vollmilchschokolade
Kuvertüre
Zuckerstreusel zur Dekoration
Zubereitung

Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Haselnusskerne und Backpulver mischen und mit dem Salz unter die Zuckermasse rühren, dass ein glatter Teig entsteht. Den Kakao dazu geben, die Schokolade grob hacken und ebenfalls unterheben. Den Teig nun in eine gut gefettete Backform geben (ich habe meine Lieblingsform* benutzt) und bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 50 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Vor dem Dekorieren sollte der Kuchen gut ausgekühlt sein, sonst wird die Kuvertüre nicht fest.
Diesen Kuchen habe ich zum 2. Geburtstag von Marlene gebacken. Da sie Schokolinsen und Gummibärchen liebt, war klar, dass diese auf jeden Fall auf den Kuchen müssen. Die Mädchen haben beim Dekorieren fleißig geholfen und der Kuchen ist gut gelungen. Er ist durch die Haselnüsse schön fluffig und sehr schokoladig Dank der gehackten Vollmillschoki, die beim Backen im Kuchen schmilzt. Hmmm, lecker. Alle Gäste waren begeistert und die Kinder sowieso. 
Noch mehr Ideen für Kindergeburtstage findet Ihr hier:

Regenbogen-Muffins
Kitkat-Torte
Fanta-Kuchen
Prinzessinnen-Kuchen
Rainbow-Cake
 
 

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27.08.18

DIY Schmuckkästchen: ein einfaches Projekt für Kinder ab 2 Jahre

Vor einigen Tagen fragte meine Tochter Helena am Frühstückstisch: "Mama, können wir heute ein Schmuckkästchen basteln?" Wie genau sie darauf kam, das weiß ich nicht, aber sie hatte leuchtende Augen und erzählte mir direkt, was sie alles in das fertige Kästchen legen wolle. Also suchte ich in meiner Bastelkiste und überlegte, wie wir mit einfachen Mitteln (denn Zeit für einen Einkauf hatte ich nicht) ein solches Kästchen basteln könnten. Alles was man dafür braucht, ist in den meisten Haushalten vorhanden - denn so mag ich meine Bastelprojekte am liebsten. Die Anleitung habe ich euch heute mitgebracht. 


DIY Schmuckkästchen


Ihr braucht:
2 Eierkartons (helle Kartons eignen sich am besten)
Fingerfarbe
Pinsel
Klebstoff
Dekoration (z. Bsp. Aufkleber, Glitzersteine, Papierblumen, Streuglitzer)
1. Zunächst haben die Kinder die beiden Eierkartons mit Farbe angemalt. Wir haben dafür diese klassische Fingerfarbe* verwendet, da sie zum einen stark deckt und sich zudem aus Pullover oder Hose leicht auswaschen lässt. Gerade bei meiner kleinen Tochter Marlene landet schnell mal ein Klecks auf dem Shirt. Die Mädchen haben die Farbe mit Pinseln aufgetragen, was beide gut bewätligen konnten, nur in den Ecken und Rundungen musste Mama ein wenig helfen.
2. Bevor die Schmuckkästchen beklebt werden können, sollten sie gut trocknen, das hat bei uns etwa 2 Stunden gedauert. Ich habe die Kinder in der Zeit anderweitig beschäftigt und immer wieder gemeinsam geschaut, ob die Farbe getrocknet ist. Der Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn ihr die Eierkartons in einen gut durchlüfteten Raum stellt.
3. Für die Dekoration der Kästchen habe ich den Mädchen eine Auswahl an selbstklebenden Glitzersteinen, Pailetten, Federn, Papierblumen und Streuglitzer zur Verfügung gestellt. Diese gibt es sehr günstig in 1-Euro-Läden oder der Bastelabteilung mancher Kaufhäuser. Immer, wenn ich dort bin, nehme ich den einen oder anderen Stickerbogen mit, so dass wir immer einen kleinen Vorrat daheim haben für unsere Bastelprojekte.
 4. Meine Große hat ihr Kästchen mit viel Geduld und Akribie beklebt, die kleine Maus war nach ein paar Klebeherzchen fertig. Da beide recht viel Streuglitzer auf ihren Schmuckkästchen verteilt hatten, musste ich den einen oder anderen Edelstein nochmal mit Klebstoff befestigen, ebenso die rosafarbenen Papierrosen.
Die Mäuse bespielen ihre Schatzkästchen nun seit Tagen eifrig, sammeln darin Haarspangen, getrocknete Knetestücke, Puzzleteile, Barbiekleider und Teile aus ihrer Kinderküche. So haben wir mit ganz einfachen Mitteln zwei schöne Schmuckkästchen gebastelt, die für leuchtende Kinderaugen sorgen. Die Mäuse sind sehr stolz, dass sie beinahe alles selber gemacht haben. So eignet sich das Projekt für große wie für kleine Kinder ab 2 Jahre als schönes Projekt zum Beispiel für einen regnerischen Nachmittag.




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17.08.18

Fantakuchen: alle lieben ihn!

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Es gibt manche Klassiker, die hat man schon sehr oft gegessen, aber nie selbst gebacken. So ging es mir mit diesem Fantakuchen. Ich kenne ihn als Variante mit Schmandcreme und Pfirsichen oder einfach mit Puderzuckerguss, hatte ihn bisher aber immer woanders probieren dürfen.Vor einiger Zeit wurde unsere Tochter Helena 4 Jahre alt und neben der Familienfeier (hier habe ich euch gezeigt, was auf der Kuchentafel stand) gab es in diesem Jahr auch das erste Mal einen Kindergeburtstag. Um 15.00 kamen 8 große und kleine Prinzessinnen und Ritter zu uns nach Hause inklusive der entsprechenden Mamas. Gut, dass wir nun in einem großen Haus wohnen, hihi. Für den Geburtstagstisch habe ich diesen Fantakuchen gebacken, natürlich mit rosa Schokolinsen, ganz wie meine kleine Prinzessin sich das gewünscht hat.


Fantakuchen


Zutaten (für ein Blech)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
350 g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl nehmen)
1 Päckchen Backpulver
130g Speiseöl
175 ml Orangenlimonade
250 g Puderzucker
4 EL Orangensaft
Schokolinsen nach Geschmack
Zubereitung

Den Zucker mit Vanillezucker und den Eiern in einer Rührschüssel mit der Küchenmaschine (dies ist mein Modell*) schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Öl zu der Eimischung geben und unterrühren. Die Orangenlimonade kurz unterrühren und den Teig auf ein Backblech streichen. Am besten legt man dieses vorher mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen nach dem Backen besser lösen. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Abkühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker mit so viel Orangensaft glattrühren, dass die Masse cremig aber noch streichfest ist, auf dem Kuchen verteilen und mit Schokolinsen verzieren.
Für den Kindergeburtstag habe ich den Kuchen in recht kleine Stücke geschnitten, aller Erfahrung nach essen die Kinder bei der ganzen Aufregung nur häppchenweise und stürzen sich dann wieder zum Stopptanz (hoch im Kurs), auf die Puppenecke oder die Luftballons. Der Prinzessinnengeburtstag war im übrigen ein voller Erfolg, das Highlight war die Schatzsuche meines Mannes, bei der wir alle Kinder einmal quer durch unseren Garten gelotst haben auf der Suche nach dem Schatz der kleinen Prinzessin. Ich war am Abend zwar völlig ko und urlaubsreif, aber die leuchtenden Kinderaugen waren es wert.


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