05.06.18

Tarte mit Pudding und Erdbeeren: wir wohnen jetzt im Eigenheim

Einigen ist schon aufgefallen, dass es hier ziemlich ruhig war in letzter Zeit. Wer mir auf Instagram folgt, weiß schon Bescheid: wir sind kurz vor Ostern nach langer Bauzeit in unser Eigenheim gezogen. Die letzten Monate waren deshalb wirklich sehr stressig und mitunter nervenaufreibend, dass mir nicht der Sinn nach hübschem Kuchen stand. Nun haben wir uns aber langsam in den eigenen vier Wänden eingefunden, die meisten Kisten sind ausgepackt und so habe ich am Wochenende das erste Mal in meiner neuen Küche für meinen Blog gebacken und den Kuchen fotografiert. Früher - einige erinnern sich vielleicht - machte ich alle Bilder immer auf dem Gartentisch auf unserem Balkon, weil da das Licht einfach am besten war und ich kein Freund künstlicher Beleuchtung bin. Diesmal habe ich die Bilder im Anbau unseres Erdgeschosses gemacht, der durch viele große Fenster und Oberlichter die Anmutung eines Wintergartens hat. Ich bin ganz zufrieden mit den Bildern, mal sehen ob es bei diesem Fotoplatz bleibt. Das Rezept zu meinem Kuchen habe ich Euch natürlich mitgebracht. 

Tarte mit Pudding und Erdbeeren


Zutaten (für eine Form mit 26 cm Ø)
350 g Erdbeeren
150 g Vollkornmehl
150 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker + 5 EL
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 g weiche Butter
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
250 ml Milch
Puderzucker 


Zubereitung

Zunächst die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben und das Backpulver hinzu geben.  Nun 100 g Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter hinzugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 2/3 des Teiges in eine gefettete Tarteform geben und am Boden und dem Rand andrücken. Den Vanillepudding laut Packungsanleitung mit den 5 EL Zucker und der Milch zubereiten, mit einer Frischhaltefolie abdecken (so bildet sich keine Haut) und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, verlesen und vierteln. Den abgekühlten Pudding auf den Tarteboden streichen, mit den Erdbeeren belegen und den restlichen Teig als Streusel darauf geben. Diese wird nun bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten gebacken.
Man kann die Tarte auch mit anderem Obst belegen (hier habe ich sie einmal mit Kirschen gebacken), mit Erdbeeren passt sie jetzt besonders gut in die Jahreszeit. Meine Mädchen haben beim Backen fleißig mitgeholfen (und einige Streusel noch vor dem Backen weggenascht) und auch unsere Gäste waren sehr angetan von dieser Tarte.
Den Blumenstrauß mit weißen Rosen habe ich aus unserem eigenen Garten zusammen gesammelt, ist er nicht hübsch? Hach, ich habe schon als kleines Kind von einem großen Garten geträumt und habe nun das Glück, dass zu unserem Haus ein großes, eingewachsenes Grundstück gehört. Es ist zwar heillos verwildert und wird mich noch seehr viel Arbeit kosten, aber dieser kleine Strauß ist doch schon mal ein Vorgeschmack darauf, welche Blumen- und Blütenpracht er hoffentlich hervor bringt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr und hoffe, dass ich alsbald wieder mehr Raum finde, für meinen Blog zu fotografieren und zu schreiben (vielleicht ja auch mal über den Garten).

20.04.18

Cheesecake mit Blaubeeren: perfekt für warme Frühlingstage

Cheesecake ist bei uns gern gesehen auf der Kuchentafel. Dieser American Cheesecake war bisher unser Favorit, im Sommer backe ich auch gerne Käsekuchen mit Erdbeeren, nun aber hat mir eine liebe Freundin ein Rezept gegeben zu einem Käsekuchen mit Blaubeeren, den ich bei ihr probiert hatte. Soo lecker und durch die Früchte eine schöne Kombination. Der Kuchen war so toll, dass ich ihn direkt nachgebacken habe und Euch natürlich auch mitbringe. Bei diesen Temperaturen verbringen wir unsere Freizeit eh am liebsten draußen und was könnte da besser sein, als mit Picknickdecke und Kuchen im Schatten der Bäume zu sitzen?

Cheesecake mit Blaubeeren


Zutaten (für 25 Stück)
1 Zitrone
500 g Mehl

175 g + 2 El braunen Zucker
350 g kalte Butter + etwas Butter
200 g TK-Blaubeeren
4 Eier
75 g + 100 g Zucker
750 g Sahnequark
100 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
50 g Kokosraspel
Zubereitung

Zunächst bereitet man den Streuselteig zu. Dafür die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Mit dem Mehl, 175 g braunem Zucker und 350 g kalter Butter in  Stücken in eine Schüssel geben und mit der Hand zu Streuseln verkneten. Eine flache Backform (ca. 25 x 35 cm) einfetten und etwa 2/3 der Streusel darauf als Boden verteilen und festdrücken. Die restlichen Streusel kalt stellen. Blaubeeren etwa 10 Minuten antauen lassen. In der Zwischenzeit die Eier trennen und das Eiweoß steif schlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen. Eigelb, Quark, Milch und 100 g Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Puddingspulver cremig rühren. Den festen Eischnee unterheben und die Masse auf den Streuselteig geben, die Beeren darauf streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft) etwa 45 bis 50 Minuten backen. Die restlichen Streusel mit 2 Eßlöffel braunem Zucker und den Kokosraspeln mischen und nach 15 Minuten Backzeit auf den Kuchen geben und mitbacken. Nach dem Backen den Kuchen auskühlen lassen, erst dann in Stücke schneiden.
Am allerbesten schmeckt der Cheesecake, wenn ihr ihn erst kurz vor dem Anrichten aus dem Kühlschrank nehmt, dann ist er herrlich erfrischend und fruchtig lecker. Da es am Wochenende bis zu 28 Grad warm werden soll, ist das doch vielleicht eine Idee für Euch?




04.02.18

Blaubeer-Quark-Torte: so erfrischend und fruchtig

Sehnt Ihr Euch auch so sehr nach dem Frühling, den ersten Sonnenstrahlen und dem Ende dieser regnerischen, diesigen Tage? Ich versuche jede Trockenphase für einen kleinen Spaziergang mit den Mädchen auszunutzen, aber dennoch bekommen wir langsam alle einen Lagerkoller. Scheinbar, das erzählte mir eine Freundin, war dieser Winter der dunkelste seit 40 Jahren. Wenn man schon nicht die Sonne herbeizaubern kann, kann man zumindest die Erinnerung an den Sommer herbei backen, dachte ich mir. So entstand diese lecker-fruchtige, frische Blaubeer-Quark-Torte.

Blaubeer-Quark-Torte


Zutaten (für eine Torte mit 20 cm Durchmesser)

Für den Biskuit:
80 g Mehl
120 g Speisestärke
4 Eier
100 g brauner Zucker   
Salz

Für die Quarkmasse:
150 g Gelierzucker 
300 g Blaubeeren (frisch oder TK)
1 Beutel Agar Agar (entspricht 4 Blatt Gelatine)
250 g Sahnequark
50 g Zucker
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
250 ml Schlagsahne   

Außerdem:
Puderzucker
200 g frische Blaubeeren zur Garnitur 
Zubereitung

Für den Biskuitboden das Mehl mit der Speisestärke mischen und sieben. Die Eier mit dem braunen Zucker und dem Salz in der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten aufschlagen, dass eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Die Mehlmasse mit einem Schneebesen vorsichtig darunter heben. Eine Backform mit Backpapier auslegen (ich habe eine solche PushPan* verwendet und auf den Boden Backpapier gespannt), den Teig einfüllen und bei 160 Grad (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis der Biskuit goldgelb ist. Auskühlen lassen, aus der Form drücken und den Boden dann mit einem scharfen Messer einmal durchschneiden. 
Um die Quarkmasse später zu marmorieren, wird nun ein Fruchkompott hergestellt. Dafür die Blaubeeren in einen Topf geben, mit dem Gelierzucker mischen, kurz aufkochen und fein pürieren. Ich habe die Masse zusätzlich noch durch ein Sieb gestrichen. Dann abkühlen lassen.
Nun die Quarkmasse zubereiten. Dafür das Agar Agar nach Packungsanweisung zubereiten. Ich musste mein Produkt in Wasser auflösen und aufkochen. (Nur so erhält Agar Agar seine Gelierfähigkeit.) Danach habe ich es etwas abkühlen lassen und mit zwei oder drei Löffeln Quark verrührt, um es zu temperieren. In der Zwischenzeit den restlichen Quark, Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft verrühren. Die Masse mit dem Agar Agar darunter heben. Die Sahne steif schlagen und mit dem Quarkmasse vorsichtig vermengen. Nun den Biskuitboden in eine Springform geben und die Quarkmasse darauf füllen. Das Fruchtkompott vorsichtig unterrühren, so dass der Quark schön marmoriert wird. Den oberen Biskuit darauf legen, etwas andrücken und die Torte abgedeckt mit Klarsichtfolie mindestens 4 Stunden kühl stellen. Ich habe sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt, wo sie richtig fest geworden ist. Kurz vor dem Servieren die Springform lösen, die frischen Blaubeeren auf die Torte geben und mit etwas Puderzucker bestäuben.
Unserer Familie hat diese Blaubeer-Quark-Torte zumindest einen Vorgeschmack auf den Frühling beschert und wir freuen uns jetzt um so mehr, dass die Tage wieder länger werden und die ersten Frühlingsboten schon in den Blumenbeeten aus der Erde hervor schauen.




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26.01.18

Saftige Möhren-Muffins: schnell gemacht und nicht nur für Kinder


Im Moment stehen bei mir beim Backen nicht die großen Torten oder aufwändigen Cupcakes auf der Liste, sondern kleine, feine Gebäcke, die besonders auch die Kinder naschen können. Das bedeutet nicht, dass unbedingt alles total zuckerfrei sein muss, aber wenn ich wie in diesen Möhren-Muffins ein bisschen Gemüse hineinschmuggeln kann, kommt mir das sehr gelegen, hihi. 


Möhren-Muffins


Zutaten (für 12 Muffins)
100 g Möhren
125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
100 g Dinkelmehl
1 El Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
150 g Sahne

Zubereitung

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Eier hinzugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver sieben, mischen und unter den Teig rühren, dass eine glatte Masse entsteht. Die Möhren schälen und fein raspeln. Zusammen mit den Mandeln unter den Teig heben. Sie geben den Muffins später eine herrlich lockere Textur. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen und jeweils einen gehäuften Eßlöffel Teig hinein geben. Bei 175 Grad (Umluft) nun im vorgeheizten Backofen etwa 20 - 25 Minuten backen.
Die Sahne steif schlagen und nach dem Auskühlen jeweils einen Tupf auf jeden Muffin spritzen. Ich habe zusätzlich noch ein wenig Zimt darauf gestreut. Die Kombination aus Zimt, Sahne und Möhre ist super lecker. Meine Mäuse haben jeweils einen großen Muffin allein verputzt und die eingebackenen Möhrenstückchen hat niemand bemerkt. Das nenn' ich doch mal ein gelungenes Rezept.



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