28.07.17

Double-Chocolate-Muffins: soo schokoladig und dennoch gesund

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, backe ich aktuell gerne mit Dinkelmehl und versuche, so weit wie möglich auf raffinierten Zucker und Butter zu verzichten. Mir geht es damit besser und ich fühle mich gesünder, außerdem macht mir das experimentieren mit alternativen Lebensmitteln Freude. So stieß ich auch auf dieses Rezept für oberschokoladige Schoko-Muffins von der lieben Veronika



Double-Chocolate-Muffins


Zutaten (für 12 Stück)
200 g Dinkelmehl
2 gestrichene TL Backpulver
40 g Kakao
1 Prise Salz
6 EL Ahornsirup
100 g mildes Kokosöl*
2 Eier
4 EL Milch
50 g Schokolade
Kuvertüre
Zubereitung

Die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver, Kakao und Salz in einer Schüssel mischen. Den Ahornsirup und das Kokosöl dazu geben (das Öl sollte flüssig sein, wenn es fest geworden ist aufgrund niedriger Raumtemperatur, es kurz im Topf erwärmen), zuletzt Milch und Eier und alles gut verrühren. Die Schokolade grob hacken und unter den Teig heben. Diesen in Muffinsförmchen füllen und bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen. Auskühlen lassen. Wer mag, kann die Muffins nun noch mit einem Klecks Kuvertüre überziehen. Diese dafür im Wasserbad schmelzen und mit einem Eßlöffel jeweils einen Klecks oben auf den Muffin setzen und verteilen.
Zugegeben, die Muffins schmecken nicht 1:1 wie welche mit herkömmlichem Mehl und Zucker. Aber das sollen sie ja auch gar nicht. Ich habe festgestellt, dass man sich nach und nach an den Geschmack der "gesunden" Varianten von einem Rezept gewöhnt und erst dann bemerkt, wie überzuckert normalerweise Gebäck und Kuchen sind. Die Muffins sind herrlich schokoladige und beinahe ein wenig "herb" im Geschmack, fest in der Konsistenz und wunderbar zu einem Schluck Kaffee und heißem Kakao.



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19.07.17

Kitkat-Torte: genau richtig für Schoki-Naschkatzen

Die Regenbogen-Muffins zum dritten Geburtstag meiner Tochter habe ich Euch ja schon gezeigt, nun möchte ich natürlich auch noch das Rezept für die Torte verraten. Sie war das Highlight auf meinem Kuchenbuffet und ist optisch doch wirklich ein Knaller, oder nicht?

 

Kitkat-Torte


Zutaten (für eine Torte mit Durchmesser 25 cm)
3 Eier
220 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
240 g Mehl
1 EL Backpulver
3 EL Kakao
3 EL Milch
200 g weiche Butter
3 reife Bananen (je reifer, desto süßer der Teig später)  
400 g Sahne
400 g Vollmilchschokolade
80 g Raspelschokolade
Smarties
Kitkat

Zubereitung

Die Eier in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen. Abwechselnd mit der weichen Butter und der Milch in den Teig geben und verrühren. Die Bananen schälen, zerstampfen und unter den Teig rühren. Diesen in eine gefettete Backform füllen (ich verwende für meine Kuchen immer eine solche PushPan) und bei 170 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten backen. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Ganache zubereiten. Dafür die Schokolade grob hacken. Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade in die Sahne rühren, dass sie vollständig schmilzt. Die Ganache in den Kühlschrank geben, dass sie richtig gut durchkühlt. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, den Boden einmal längs durchschneiden. Nun die Ganache mit einem Handrührgerät steif schlagen. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit der Hälfte der Schokoladensahne bestreichen. Den oberen Boden darauf setzen, etwas andrücken und oben sowie rundum mit Ganache bestreichen. Nun die Kitkat jeweils in Zweierblöcke brechen und rund um die Torte am Rand ansetzen und etwas festdrücken. 
Auf die Torte selber eine Schicht Raspelschokolade streuen und dann die Smaties verteilen (eigentlich war geplant, die ganze Torte mit Smarties zu bedecken, aber das Geburtstagskind hat so viel genascht, dass nicht mehr genug Schokolinsen übrig waren). Es ist wichtig, dass die ganze Torte mit Schokoraspeln bedeckt ist und die Smarties die Schokoladensahne nicht berühren, sonst beginnen sie sich aufzulösen und die Torte sieht so gar nicht mehr schön aus. 
Zuletzt kann man die Torte noch mit einem Schleifenband umwickeln, das sieht hübsch aus. Die Torte macht optisch einiges her, aber wie Ihr seht ist sie in der Herstellung gar nicht schwer (das hat sich gerade sogar gereimt, hihi). Geschmacklich kommt jeder Schoko-Fan voll auf seine Kosten: superschokoladig, cremig, lecker. Zum Motto unserer Einhorn-/Regenbogenparty passte sie doch perfekt, findet Ihr nicht?



14.07.17

Regenbogen-Muffins: Wo steigt hier die Einhornparty?

Vor einigen Tagen wurde meine Tochter drei Jahre alt. Wow, drei Jahre ist diese kleine Maus also schon bei uns. Hat unser Leben auf den Kopf gestellt und dabei um so viel reicher gemacht, beschert uns nach wie vor manche schlaflose Nacht, aber am Tag doppelt so viel Freude. Während wir zum 1. Geburtstag eine Erdbeerparty gefeiert haben und bei Geburtstag Nummer 2 eine Eisparty, war dieses Jahr das Motto "Einhörner und Regenbogen". Schon an Morgen galoppierten glitzernde Einhörner durch unsere Wohnung und überall hingen Regenbogen-Wolken, auf dem Kuchenbuffet ging es ebenfalls kunterbunt zu. 


Regenbogen-Muffins


Zutaten (für 12 Stück)
300 g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl verwenden)
2 TL Backpulver 
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Bio-Zitrone
200 ml Buttermilch
80 g weiche Butter
1 Ei
Candy Melts in hellblau*
Regenbogen-Fruchtgummi
Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel geben und mischen. Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Die Schale der Zitrone abreiben, den Saft auspressen und beides in die Schüssel geben. Buttermilch, Butter und Ei ebenfalls dazu geben und alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren. Die Muffinförmchen (ich habe diese hier* verwendet) in ein Muffinblech geben und zu je 2/3 mit Teig befüllen. Man kann die Muffins natürlich auch ohne Blech backen, dann würde ich aber jeweils zwei Förmchen in einander setzen und befüllen, so sind sie formstabiler und die Muffins werden schön rund. Bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen. Gut auskühlen lassen. Die Candy Melts im Wasserbad bei nieddriger Temperatur schmelzen. In der Zwischenzeit das Fruchtgummi (auf Instagram wurde ich so oft gefragt, wo ich das Regenbogen-Fruchtgummi her habe: Metro :-)) in etwa 10 cm lange Streifen schneiden. Nun jeweils einen Klecks Glasur auf je einen Muffin geben, verstreichen, einige Minuten antrocknen lassen und dann das Fruchtgummi wie einen kleinen Regenbogen darauf setzen. 
Die Regenbogenmuffins kamen besonders bei allen kleinen Gästen gut an und lassen sich auch mit aufgeregten Kinderhänden wunderbar essen. Natürlich muss man keine Zitronenmuffins backen, es kann auch ein Marmor- oder Vanilleteig sein. Nur von dunklem Schokoladenteig würde ich abraten; die Muffinförmchen sind nicht ganz blickdicht und der dunkle Teig würde den Regenbogen-Effekt weniger sichtbar werden lassen. Da wir einige Muffins übrig hatten, wurden sie am nächsten Tag noch an Helenas Kindergarten-Freunde verschenkt und fanden dort ebenfalls großen Zuspruch. Wer kann schon einem Regenbogen-Muffin widerstehen? Ebenfalls auf dem Kuchentisch standen eine Kitkat-Torte und Möhrenmuffins mit Zimtzauber. Wollt Ihr diese Rezepte auch bald auf dem Blog sehen?


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