20.12.18

Mandarinenmarmelade: ein perfektes Geschenk aus der Küche zum Weihnachtsfest

Wenige Tage vor Weihnachten trudeln hier die letzten Geschenke mit den Paketboten ein. Sie sind für unsere Mädchen und andere Kinder in der Familie, denn unter uns Erwachsenen haben wir beschlossen: wir schenken uns dieses Jahr nichts. Zumindest nichts Materielles. Weniger Konsum, dafür mehr Zeit. Miteinander, oder auch allein, weil man sich eben am Adventssamstag nicht durch überfüllte Innenstädte drängeln muss auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für die Großtante oder Cousine 2. Grades (nicht, dass ich eine hätte, hihi). Weil ich Menschen aber gerne eine Freude mache, und auch den einen oder anderen Kandidaten kenne, der selber sehr ungern in der Küche steht, habe ich vorgestern spontan einen großen Topf Mandarinenmarmelade gekocht, in hübsche Gläser gefüllt und mit Papier und Band zu kleinen Geschenken aus der Küche gemacht. 


Mandarinenmarmelade mit Zimt


Zutaten (für etwa 2 Liter Marmelade)
1,7 kg Mandarinen
Gelierzucker 3:1
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone
50 ml Wasser
2 Sternanis
2 Stangen Zimt
Zubereitung

Zunächst die Mandarinen schälen, Kerne entfernen (das ist wichtig, damit die Marmelade nicht bitter wird) und in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben und mit dem Gelierzucker vermischen und etwa 1 Stunde stehen lassen, bis die Früchte etwas Saft gezogen haben. Die Masse nun auf den Herd stellen, die Zimtstangen und den Sternanis dazu geben. Die Schale der Orange abreiben und dazu geben, ebenso den Saft der Orange und den Saft der Zitrone und alles mit dem Wasser unter rühren aufkochen. Den Topf kurz vom Herd nehmen, die Gewürze entfernen und die Masse mit einem Pürierstab fein pürieren. Wichtig ist, dass sie nochmal aufkocht, dann könnt Ihr sie noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und verschließen. 
Meine Gläser habe ich noch mit einem Papier und einem Stück Bast verpackt - fertig sind die Geschenke aus der Küche. Ein Glas haben mein Mann und ich am selben Abend noch auf warmem Toast vernascht und was soll ich sagen? Traumhaft! Ich liebe Mandarinen sowieso und diese Marmelade fängt das köstliche Aroma wunderbar ein und konserviert es für viele Wochen. 
Eine liebe Freundin und eine ganz liebe Kollegin haben schon die ersten Gläser Mandarinenmarmelade in Empfang genommen unter leuchtenden Augen. Da macht das Schenken doch gleich doppelt Freude, wenn jemand zu schätzen weiß, dass man sich Mühe für ihn gemacht hat. Vielleicht ist der eine oder anderen von noch auf der Suche nach einem kleinen Mitbringsel, das Freude macht und schnell zusammen gerührt ist, dann kann ich dieses Rezept nur empfehlen. 


23.11.18

Couscoustaler mit Kürbis: perfekte Resteverwertung für Gemüse

Mögt Ihr Couscous? Ich liebe ihn. Besonders weil er so schnell zubereitet ist. Couscous besteht aus zu kleinen Kügelchen zerriebenem Hirsegrieß, der besonders in der afrikanischen Küche verwendet wird. Aber auch hierzulande ist Couscous aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken. Mit kochendem Wasser aufgegossen, ist er meist in wenigen Minuten gar und verzehrfertig. Oft bereite ich aus Couscoussalat mit Tomaten und Schafskäse zu, diesmal aber hatte ich Lust auf kleine gebratene Couscoustaler. Schnell gemacht, sättigend und superlecker. 

Couscoustaler mit Kürbis


Zutaten (für 10 - 15 Taler)
100 g Couscous
100 ml Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln
2 Eier
150 g Kürbis
Salz
Pfeffer
Muskat
Zubereitung

Die Gemüsebrühe aufkochen, den Couscous damit übergießen und 30 Minuten quellen lassen. Frühlingszwiebeln in feine Stücke schneiden, den Kürbis in sehr kleine Würfel schneiden. Wenn man keinen Kürbis zur Hand hat, kann man auch jedes andere Gemüse verwenden. Couscous mit den Zwiebeln, dem Kürbis und den Eiern vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen, aus der Couscousmasse kleine Taler formen und im Öl von beiden Seiten je 5 Minuten braten, so dass sie braun werden und knusprig. 
Gegessen habe ich die Taler mit einem Dip aus Magerquark, einem Löffel Naturjoghurt und Kräutern. Es war das perfekte Mittagessen, das ich nach der Arbeit zubereiten konnte und dennoch pünktlich bei den Mäusen in der Kita war, um sie abzuholen.


20.11.18

Nusskuchen für Kinder: gesund und lecker

Meine Kinder sind nun 4 und 2 Jahre alt und essen alles, was auch wir Erwachsene uns zubereiten. Beide mögen viele Lebensmittel, das meiste Obst und Gemüse (nicht immer in jeder Zubereitungsart, aber das passe ich dann an), trinken gerne Wasser (aber nur mit Sprudel), bekommen aber auch Süßigkeiten. Wir haben eine Schublade im Küchenschrank in der in einer Kiste einige kleine Tüten Gummibärchen, Mini-Lollies oder Kekse liegen. Die Schublade ist für beide frei zugänglich, aber sie wissen ganz genau, dass sie nur etwas herausnehmen dürfen, wenn sie Mama oder Papa vorher gefragt haben. Das klappt gut und ich habe noch nicht erlebt, dass eines der Mädchen sich nicht daran hält. Falls es anders wäre, würde ich den freien Zugang unterbinden, so möchte ich aber die Eigenständigkeit der beiden fördern, sich selbst etwas nehmen zu können und ihnen auch zeigen, dass ich auf unsere Vereinbarungen vertraue und weiß, dass sie sich auch daran halten. Damit die täglich Portion Zucker aber nicht überhand nimmt, verwende ich beim Backen gerne Alternativen zu industriellem Zucker, in diesem Fall reife Bananen. Ein Klassiker. 

Nusskuchen für Kinder


Zutaten (für eine Kastenform)
3 sehr reife Bananen
150 g Butter
100 ml Milch
3 Eier
1 Vanilleschote
150 g Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Prisen Zimt 
50 g gemahlene Haselnüsse
Zubereitung

Die Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit der Gabel fein zerdrücken. Die Butter in einer Rührschüssel cremig rühren, dann die Milch und die Eier dazu geben, zuletzt die Bananen. Mehl mit dem Backpulver mischen (Ihr könnt auch Weizenmehl verwenden) und gemeinsam mit dem Zimt und den gemahlenen Nüssen zu der Masse geben, dass ein glatter Teig entsteht. Diesen in eine gefettete Kastenform geben und bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 45 bis 50 Minuten backen lassen. Ob der Kuchen wirklich durch ist, teste ich immer mithilfe der Stäbchenprobe. Ihr seht, dass der Kuchen nicht all zu weit nach oben backt in der Form, aber für Kinderhände hat ein Stück so genau die richtige Größe.
Der Kuchen war nämlich für eine Nachmittagseinladung bei einer Freundin und ihren Kindern, deshalb habe ich ihn nach dem Auskühlen noch mit weißer Kuvertüre bestrichen und mit Sternchenstreuseln garniert. Bei Kindern kommt doch nichts besser an, als ein kunterbunter Kuchen mit leckeren Streuseln, oder?
Interessiert Ihr Euch noch für mehr Rezepte, die gesund sind und dennoch gut schmecken? Dann schaut doch auch mal nach meinen Double Chocolate Muffins, meinen Apfel-Muffins, dem gesunden Schokoladenkuchen oder meiner Birnentarte mit Zimt



17.11.18

Konfetti-Muffins: Kuchenspaß für Groß und Klein

Die besten Dinge sind ja bekanntlich oft die einfachsten. So verhält es sich auch mit diesen Muffins im Konfetti-Look, die ich vor einigen Tagen spontan und in der Mittagspause für unseren nachmittäglichen Besuch bei einer Freundin gebacken habe. Dem Grunde nach handelt es sich um einen Marmorkuchenteig, der verziert mit Schokoglasur und Streuseln lustig-fröhlich daher kommt und jedem gute Laune macht. 


Konfetti-Mufffins mit Schokolade


Zutaten (für etwa 12 Stück)
200 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
300 g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
150 ml Milch
3 EL Kako
dunkle Glasur
bunte Streusel
Zubereitung

Die Butter in der Küchenmaschine cremig schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und so lange rühren, bis dieser sich aufgelöst hat. Salz hinzugeben und die Eier nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit der Milch zum Teig geben, bis sich alles gut verbunden hat. Ein Blech mit Muffinförmchen auslegen (achtet darauf, dass Ihr Förmchen nehmt, die formstabil sind, wenn Ihr nicht sicher seid, wie sich eure Förmchen verhalten, könnt Ihr auch jeweils zwei Muffinförmchen ineinander stellen für mehr Stabilität oder alternativ die Förmchen in ein Muffinblech stellen) und etwa die Hälfte des Teiges auf die Förmchen verteilen. Unter den restlichen Teig das Kakaopulver rühren und den Teig dann auf den hellen Teig geben. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Muffins gar sind. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Glasur im Wasserbad schmelzen, je einen Klecks auf einen Muffin geben und mit bunten Streuseln dekorieren. 
Das sieht hübsch aus und stieß bei unserer Verabredung auf leuchtende Augen. Da griffen nicht nur die Kinder gerne zu, auch die eine oder andere Mama hat mehr als einen Gute-Laune-Muffin verputzt. Unser Mitbringsel war ein voller Erfolg und ich habe mich gefreut, dass ich dafür nur so kurz in der Küche gestanden habe. Diese Muffins wird es noch häufiger geben, da bin ich mir sicher. 



24.10.18

Klassischer Apfelkuchen: aus Omas Rezeptsammlung

An einem der warmen Herbsttage, die uns nochmal mit so viel Sonnenschein versorgt haben, kam bei uns ein klassicher Apfelkuchen auf den Tisch, den bereits meine Großmutter vor 20 Jahren backte. Beim Aufräumen fiel mir ihr Rezept in die Hände und ich fühlte mich zurückversetzt in meine Kindheit nach Bonn. Die Tage bei ihr im Garten waren mir wieder so nah, als seien sie gestern gewesen, ihr herzliches Wesen und ihre große Güte umfingen mich auch viele Jahre nach ihrem Tod mit einer schmerzlichen Erinnerung. Und ich vermisste sie schrecklich. Der Gedanke aber, einen ihrer Kuchen nachbacken zu können, tröstete mich ein wenig. Hier ist ihr Rezept. 



Klassischer Apfelkuchen


Zutaten (für eine Springform mit 28 cm Durchmesser)
250 g kalte Butter
180 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
450 g Dinkelmehl
2 TL Backpulver
Salz
1 kg Äpfel
1 Prise Zimt
1 EL Zitronensaft
Zubereitung

Für den Mürbteig 125 g Butter, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, das Ei und 250 g Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Klarsichtfolie einschlagen und für 60 Minuten in den Kühlschrank legen. Für die Füllung die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und klein würfeln. In einer Schüssel mit Zimt und Zitronensaft vermengen. Zur Herstellung der Streusel die restliche Butter, 200 g Mehl, den restlichen Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker sowie eine Prise Salz zu Streuseln verkneten. Ich mache das immer mit den Händen, das gelingt am besten. Den Teig aus der Kühlung holen und mit einem Nudelholz ausrollen und zwar etwas größer, als die Springform groß ist. Diese einfetten, den Teig vorsichtig hinein legen und den überstehenden Teig als etwa 3 cm hohen Rand am Rand der Springform andrücken. Die Apfelmischung darauf geben, zuletzt die Streusel auf den Kuchen streuen. Diesen nun bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 60 Minuten backen lassen. Wer sich unsicher ist, ob der Kuchen durch ist, macht eine Stäbchenprobe.
Vor dem Lösen der Springform sollte man den Kuchen etwas abkühlen lassen. Aber nicht ganz, denn lauwarm schmeckt er am allerbesten. Wer mag, kombiniert eine Kugel Vanilleeis zum Apfelkuchen, das Knusprige und das Cremige zusammen entführt jeden in den siebten Kuchenhimmel. Wir haben unser Stück auf unserer neuen Terrasse genossen, mit Blick ins Grüne. Auch wenn der Garten weit weit entfernt davon ist, "fertig" zu sein, so kann man doch den Blick in die Bäume genießen und sich an dem vielen Grün erfreuen. Das ist wie Balsam auf die Seele. Zusammen mit lauwarmem Apfelkuchen sowieso. Und irgendwo dort ist sicher auch meine Großmutter und schaut auf uns herab.

Seid Ihr auch so apfelverrückt? Dann schaut doch nach meinen anderen Apfel-Rezepten:

Apfelstreusel mit Zimtpudding
Apfelkuchen mit Streuseln
Russischer Apfel-Schokoladenkuchen
Apfelkuchen mit Marzipan
Apfel-Marmorgugl mit weißer Schokolade
 


20.10.18

DIY Upcycling Konservendosen: wunderschöne Dosen für Besteck

Viele haben mich auf Instagram darum gebeten, einen Teil der Dekoration der Tauffeier von Marlene zu zeigen und heute kommt ein Post dazu. Während wir für die Kaffeetafel die Tische für 25 Personen eingedeckt haben, gab es das Abendessen in Form eines Buffets. Um das Besteck nicht wahllos rumliegen zu haben, bastelte ich aus ausgedienten Konservendosen hübsche kleine Behälter, um Löffel, Gabel und Messer darin aufzustellen. Die Dosen gefallen mir so gut, dass ich sie auch weiterhin verwende, zum Beispiel um Kerzen darin aufzubewahren oder Stifte. 


DIY Dosen für Besteck


Ihr braucht:
Alte, ausgewaschene Konservendosen
Masking Tape
Naturfarbenen Bast
Juteband
Spitzenband
Schere
1. Ich habe für meine Besteckdosen Konservendosen mittlerer Größe verwendet, ausgewaschen und gut trocknen lassen. Bei der Handhabung solltet ihr darauf achten, dass die Dosen innen noch eine scharfe Kante haben, an der Stelle an der der Dosenöffner geschnitten hat. Wer mag, kann diese scharfe Kante mit einer Feile einkürzen.
2. Da unser Farbschema bei der Taufe blau/pink war, entschied ich mich bei der Dekoration der Dosen für blaues Masking Tape. Das könnt ihr natürlich beliebig anpassen. Einen Streifen des Bandes rundum oben und unten an der Dosen aufkleben.
3. Für den mittleren Teil der Dose ein entsprechend langes Stück Juteband zuschneiden. Ich habe ein Produkt verwendet, bei dem das Spitzenband  schon aufgenäht war. Das kann man aber auch selber machen, beziehungsweise die Bänder einfach übereinander legen und um die Dose wickeln. 
4. Zuletzt ein Stück Bast zuschneiden, ich hatte mich für naturfarbenen Bast entschieden, und mit diesem das Juteband und die Spitze festbinden. Eine kleine Schleife binden und zurecht zupfen. Die Dosen sind sehr dekorativ und passten perfekt in unser Farbschema mit Blau, Weiß und Naturfarben.




18.10.18

Zebra-Cheesecake: cremiger Kuchen blitzschnell gemacht

Dieser Kuchen ist so einfach und schnell gemacht, da war ich selber überrascht, denn von der Optik macht er doch einiges her und sieht eher aufwändig aus. Ist er aber gar nicht. Na gut, die Füllung sollte man mit etwas Fingerspitzengefühl einfüllen, um einen richtig schönen Zebraeffekt zu erhalten, aber sonst ist der Kuchen wirklich von der schnellen Sorte. Und lässt sich super einfrieren. Das ist nämlich mein Geheimtipp für spontanen Besuch: immer ein paar Stücke Kuchen im Tiefkühler, die können bei Bedarf ruck zuck aufgetaut werden. 


Zebra-Cheesecake


Zutaten (für eine Springform mit 28 cm Durchmesser)
250 g Dinkelmehl
370 g Zucker
120 kalte Butter/125 g weiche Butter
6 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Backpulver
900 g Magerquark
2 EL Kakaopulver
Zubereitung

Zunächst wird der Knetteig vorbereitet. Dafür das Dinkelmehl mit 120 g Zucker in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stücken dazu geben, das Ei hineinschlagen und zusammen mit dem Vanillezucker und dem Backpulver zu einem Teig verkneten. Das gelingt mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder auch mit den Händen. Den Teig nun mit einem Nudelholz rund ausrollen und zwar soweit, dass er um etwa zehn Zentimeter größer ist als die Springform. Nun kann der Teig gut dort hinein gelegt und auch der Rand angedrückt werden. Für die Füllung den Quark mit dem restlichen Zucker verrühren, bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Die Eier und die weiche Butter hinzugeben und verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel umfüllen und mit dem Kakaopulver vermischen. Nun kann die Füllung in die Form gegeben werden. Für einen schönen Zebraeffekt gibt man einen Eßlöffel der hellen Füllung in die Mitte auf den Teig. Darauf setzt man einen Eßlöffel der dunklen Füllung. Und dann wieder einen Klecks der hellen Füllung. Immer abwechselnd, bis die Masse aufgebraucht ist. Den Kuchen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 60 Minuten backen.
Nach dem Backen den Kuchen bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen, so bekommt er keine Risse. Und nun ist er fertig, der Zebrakuchen. Wir haben die eine Hälfte direkt zum Kaffee vernascht, die andere Hälfte schlummert noch im Tiefkühlfach und wartet darauf, zu einer besonderen Gelegenheit aufgetaut zu werden.



09.10.18

Gelbe Linsensuppe mit Croutons: wir läuten den Herbst ein

Auch wenn es am Wochenende einen kleinen Rückfall Richtung Sommer gab, so sind die Temperaturen bei uns am Morgen nun durchgängig einstellig. Wir haben die Jacken und langen Hosen rausgeholt, für die Kinder packe ich Mütze und Schal ein und kulinarisch steht uns der Sinn nun nach Suppe, Kürbis und Deftigem. So habe ich gestern spontan im Vorratschrank nach Suppenzutaten gesucht und eine Packung Gelber Linsen gefunden. Das Rezept für diese leckere Suppe teile ich gerne mit Euch. 



Gelbe Linsensuppe mit Croutons


Zutaten (für 2 Personen)
150 g gelbe Linsen (schnellkochend)
1 kleine Zwiebel
1 Stange Lauch
1 Möhre
500 ml Gemüsebrühe
4 EL Saure Sahne
Salz
Pfeffer
Apfelessig
2 Scheiben Roggenbrot 
etwas Butter zum Anrösten
Zubereitung

Die Zwiebel fein würfeln, den Lauch putzen und in Scheiben schneiden, die Möähre schälen und fein würfeln. Etwas Öl in einen Topf geben und das Gemüse dort einige Minuten andünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen. Die gelben Linsen hinzugeben und alles etwa 15 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen. Etwa die Hälfte der Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, zurück in den Topf geben. Mit saurer Sahne, Salz, Pfeffer und Apfelessig abschmecken. Das Brot in kleine Würfel schneiden, in etwas Butter anrösten und kurz vor dem Servieren auf die Suppe geben.
Die Suppe ist lecker cremig und gerade recht für die anbrechenden kühleren Tage. Auch meine Kinder haben beide je einen großen Teller davon verputzt, so gut schmeckte sie ihnen. Am Abend haben wir uns dann noch auf die Couch gekuschelt und das erste Mal in diesem Jahr unseren Kamin angemacht - herrlich. Ich mag die herbstlichen Tage.


27.09.18

(*Werbung) Die Streithörnchen - eine Kinderbuchrezension + Verlosung

Vor einiger Zeit habe ich Euch auf Instagram meine Einkäufe zum 2. Geburtstag meiner Tochter Marlene gezeigt. Mit zwei kleinen Kindern bleibt es nicht aus, dass sich nach und nach eine beachtliche Sammlung an Bilder- und Kinderbüchern in den Bücherregalen tummelt. Mein Motto lautet: Bücher kann man nie genug haben. So gab es auch zum Geburtstag Nachschub für die Leseecke. Ich lese gerne Bücher vor und freue mich, wenn die Mädchen gebannt neben mir sitzen und den Geschichten lauschen. Ein besonders niedliches Buch heißt "Die Streithörnchen" von Rachel Bright aus dem Magellan Verlag*.
Die Geschichte handelt von den beiden Eichhörnchen Lenni und Finn, die in Streit darüber geraten, wer den letzten Tannenzapfen vom Baum pflücken darf, bevor der Winter kommt. Während die beiden den Baum hinauf- und dem Zapfen hinterherjagen, kommt ihnen dieser immer wieder abhanden. Ein Wettstreit beginnt, die beiden zanken sich, wecken dabei den schlafenden Bären, geraten an einen gefährlichen Vogel und stürzen den Wasserfall hinab. Wer erhält wohl am Ende den Tannenzapfen ...?
Das Buch erzählt eine behutsame, lehrreiche Geschichte, wunderschöne illustriert und mit eingängigen Worten gereimt - meine Kinder lieben die beiden Streithörnchen (und erkennen sich mitunter in ihnen wieder :-)).
Wer nun Lust bekommen hat zu erfahren, wie die Geschichte um Lenni und Finn ausgeht, der kann sich freuen. Ich darf ein Exemplar des Buches an Euch verlosen.

Und so könnt Ihr gewinnen:

Mitmachen bei dieser Verlosung kann jeder, der Fan meines Blogs ist (z. Bsp. auf Facebook oder Bloglovin) und über eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verfügt. Hinterlasst mir unter diesem Post bis zum 02.10. (20.00 Uhr) einen Kommentar, wem Ihr von den Streithörnchen vorlesen möchtet. Zeitgleich findet die Verlosung auch auf Instagram statt. Den Gewinner lose ich mit random.rog aus und geben ihn hier und auf Instagram bekannt. Das Buch wird direkt von mir versandt, dafür benötige ich Eure Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.



*Aufgrund aktueller Rechtsprechung müssen alle Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden, auch wenn keine bezahlte Partnerschaft dahinter steht. Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

20.09.18

(Werbung*) Apfelstreusel mit Zimtpudding: ich liebe den Herbst

Ach, ich bin ja so froh, dass die heißen Tagen nun wohl endgültig der Vergangenheit angehören. Mir ist der Herbst die liebste Jahreszeit. Ich mag es mit den Kindenr durchs Laub zu rascheln, Kastanien und Haselnüsse zu sammeln (wir haben zwei große Haselnussträucher im Garten, die Kinder sind seelig, die Eichhörnchen auch), in erntefrische Äpfel zu beißen und die Abende vor dem Kamin in eine Decke gekuschelt auf der Couch ausklingen zu lassen. Zum Herbst gehört natürlich auch Apfelkuchen in jeder Form. Diesmal habe ich mich von einem Rezept der lieben Sarah von Das Knusperstübchen inspirieren lassen und meine eigene Version des Kuchens gebacken. 


Apfelstreusel mit Zimtpudding



Zutaten (für eine Springform mit Durchmesser 26cm)
350 g Dinkelmehl
180 g brauner Zucker
250 g Butter 
4 EL Haferflocken 
Zimt
500 ml Milch
4 Eigelb 
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Speisestärke
5 Äpfel  
Zubereitung

Für die Zubereitung des Pudding 400 ml Milch in einen Topf geben und erhitzen. Die restliche Milch mit etwas Zimt, Eigelb, 70 g Zucker, Vanillezucker und Speisestärke gut verrühren, dass sich keine Klümpchen bilden. Sobald die Milch kocht, diese vom Herd nehmen, die Eimischung darunter rühren und kurz aufkochen, bis die Masse eindickt. Vom Herd nehmen, 50 g Butter darunter rühren, mit einer Klarsichtfolie bedecken, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet und abkühlen lassen. 
Für den Teig Mehl, restliche Butter, 100 g Zucker und etwas Zimt in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. 3/4 des Teiges in eine gefettet Springform geben und gut andrücken, auch am Rand. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel mit 1 TL Zimt und dem restlichen Zucker gut vermischen. Zimtcreme auf den Boden geben, die Äpfel darauf verteilen. Unter den übrigen Teig die Haferflocken kneten und als Streusel darauf geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 40 bis 50 Minuten backen, auskühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.


Wir hatten ein Stück dieses leckeren Apfelkuchens zum Kaffeetisch für den zweiten Geburtstag meiner Tochter. Die Kombination aus cremigem Zimtpudding und aromatischen Äpfeln unter Streuselkruste ist traumhaft lecker! Wir waren ganz begeistert. Seid ihr nun auf den Geschmack gekommen? Noch mehr Apfelkuchen findet Ihr hier:

Einfacher Apfelkuchen mit Marzipan
Apfelkuchen vom Blech
Gesunde Apfelmuffins ohne Zucker und Butter



*Aufgrund aktueller Rechtsprechung müssen Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden, auch wenn keine bezahlte Partnerschaft dahinter steht, sondern ich lediglich auf eine liebe Bloggerkollegin verweise.


13.09.18

Konfetti-Schokoladenkuchen: der perfekte Geburtstagkuchen

Gefühlt haben wir in den letzten Monaten beinahe wöchentlich Gäste bei uns im Haus. Helena hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, meine Brüder waren zu Besuch, Marlenchen wurde 2 Jahre alt, die Schwiegereltern kommen regelmäßig. Zu diesen Gelegenheiten habe ich auch den einen oder anderen Kuchen gebacken. Weil doch so ein Zusammentreffen viel schöner ist, wenn der Kaffeetisch hübsch gedeckt ist und eine kleine Leckerei auf der Tafel steht. Besonders gut an kam dieser Rührkuchen, den ich gemeinsam mit den Mädchen gebacken und dekoriert habe. Hübsch, oder nicht? Das Rezept ist auch ganz einfach, ich habe es Euch mitgebracht. 


Konfetti-Schokoladenkuchen

 

Zutaten (für eine große Kastenform oder einen Guglhupf)
300 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
4 Eier
150 g Dinkelmehl
150 g gemahlene Haselnusskerne
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz
4 EL Kakao
100 g Vollmilchschokolade
Kuvertüre
Zuckerstreusel zur Dekoration
Zubereitung

Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Haselnusskerne und Backpulver mischen und mit dem Salz unter die Zuckermasse rühren, dass ein glatter Teig entsteht. Den Kakao dazu geben, die Schokolade grob hacken und ebenfalls unterheben. Den Teig nun in eine gut gefettete Backform geben (ich habe meine Lieblingsform* benutzt) und bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 50 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Vor dem Dekorieren sollte der Kuchen gut ausgekühlt sein, sonst wird die Kuvertüre nicht fest.
Diesen Kuchen habe ich zum 2. Geburtstag von Marlene gebacken. Da sie Schokolinsen und Gummibärchen liebt, war klar, dass diese auf jeden Fall auf den Kuchen müssen. Die Mädchen haben beim Dekorieren fleißig geholfen und der Kuchen ist gut gelungen. Er ist durch die Haselnüsse schön fluffig und sehr schokoladig Dank der gehackten Vollmillschoki, die beim Backen im Kuchen schmilzt. Hmmm, lecker. Alle Gäste waren begeistert und die Kinder sowieso. 
Noch mehr Ideen für Kindergeburtstage findet Ihr hier:

Regenbogen-Muffins
Kitkat-Torte
Fanta-Kuchen
Prinzessinnen-Kuchen
Rainbow-Cake
 
 

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27.08.18

DIY Schmuckkästchen: ein einfaches Projekt für Kinder ab 2 Jahre

Vor einigen Tagen fragte meine Tochter Helena am Frühstückstisch: "Mama, können wir heute ein Schmuckkästchen basteln?" Wie genau sie darauf kam, das weiß ich nicht, aber sie hatte leuchtende Augen und erzählte mir direkt, was sie alles in das fertige Kästchen legen wolle. Also suchte ich in meiner Bastelkiste und überlegte, wie wir mit einfachen Mitteln (denn Zeit für einen Einkauf hatte ich nicht) ein solches Kästchen basteln könnten. Alles was man dafür braucht, ist in den meisten Haushalten vorhanden - denn so mag ich meine Bastelprojekte am liebsten. Die Anleitung habe ich euch heute mitgebracht. 


DIY Schmuckkästchen


Ihr braucht:
2 Eierkartons (helle Kartons eignen sich am besten)
Fingerfarbe
Pinsel
Klebstoff
Dekoration (z. Bsp. Aufkleber, Glitzersteine, Papierblumen, Streuglitzer)
1. Zunächst haben die Kinder die beiden Eierkartons mit Farbe angemalt. Wir haben dafür diese klassische Fingerfarbe* verwendet, da sie zum einen stark deckt und sich zudem aus Pullover oder Hose leicht auswaschen lässt. Gerade bei meiner kleinen Tochter Marlene landet schnell mal ein Klecks auf dem Shirt. Die Mädchen haben die Farbe mit Pinseln aufgetragen, was beide gut bewätligen konnten, nur in den Ecken und Rundungen musste Mama ein wenig helfen.
2. Bevor die Schmuckkästchen beklebt werden können, sollten sie gut trocknen, das hat bei uns etwa 2 Stunden gedauert. Ich habe die Kinder in der Zeit anderweitig beschäftigt und immer wieder gemeinsam geschaut, ob die Farbe getrocknet ist. Der Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn ihr die Eierkartons in einen gut durchlüfteten Raum stellt.
3. Für die Dekoration der Kästchen habe ich den Mädchen eine Auswahl an selbstklebenden Glitzersteinen, Pailetten, Federn, Papierblumen und Streuglitzer zur Verfügung gestellt. Diese gibt es sehr günstig in 1-Euro-Läden oder der Bastelabteilung mancher Kaufhäuser. Immer, wenn ich dort bin, nehme ich den einen oder anderen Stickerbogen mit, so dass wir immer einen kleinen Vorrat daheim haben für unsere Bastelprojekte.
 4. Meine Große hat ihr Kästchen mit viel Geduld und Akribie beklebt, die kleine Maus war nach ein paar Klebeherzchen fertig. Da beide recht viel Streuglitzer auf ihren Schmuckkästchen verteilt hatten, musste ich den einen oder anderen Edelstein nochmal mit Klebstoff befestigen, ebenso die rosafarbenen Papierrosen.
Die Mäuse bespielen ihre Schatzkästchen nun seit Tagen eifrig, sammeln darin Haarspangen, getrocknete Knetestücke, Puzzleteile, Barbiekleider und Teile aus ihrer Kinderküche. So haben wir mit ganz einfachen Mitteln zwei schöne Schmuckkästchen gebastelt, die für leuchtende Kinderaugen sorgen. Die Mäuse sind sehr stolz, dass sie beinahe alles selber gemacht haben. So eignet sich das Projekt für große wie für kleine Kinder ab 2 Jahre als schönes Projekt zum Beispiel für einen regnerischen Nachmittag.




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17.08.18

Fantakuchen: alle lieben ihn!

(Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links) 

Es gibt manche Klassiker, die hat man schon sehr oft gegessen, aber nie selbst gebacken. So ging es mir mit diesem Fantakuchen. Ich kenne ihn als Variante mit Schmandcreme und Pfirsichen oder einfach mit Puderzuckerguss, hatte ihn bisher aber immer woanders probieren dürfen.Vor einiger Zeit wurde unsere Tochter Helena 4 Jahre alt und neben der Familienfeier (hier habe ich euch gezeigt, was auf der Kuchentafel stand) gab es in diesem Jahr auch das erste Mal einen Kindergeburtstag. Um 15.00 kamen 8 große und kleine Prinzessinnen und Ritter zu uns nach Hause inklusive der entsprechenden Mamas. Gut, dass wir nun in einem großen Haus wohnen, hihi. Für den Geburtstagstisch habe ich diesen Fantakuchen gebacken, natürlich mit rosa Schokolinsen, ganz wie meine kleine Prinzessin sich das gewünscht hat.


Fantakuchen


Zutaten (für ein Blech)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
350 g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl nehmen)
1 Päckchen Backpulver
130g Speiseöl
175 ml Orangenlimonade
250 g Puderzucker
4 EL Orangensaft
Schokolinsen nach Geschmack
Zubereitung

Den Zucker mit Vanillezucker und den Eiern in einer Rührschüssel mit der Küchenmaschine (dies ist mein Modell*) schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Öl zu der Eimischung geben und unterrühren. Die Orangenlimonade kurz unterrühren und den Teig auf ein Backblech streichen. Am besten legt man dieses vorher mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen nach dem Backen besser lösen. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Abkühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker mit so viel Orangensaft glattrühren, dass die Masse cremig aber noch streichfest ist, auf dem Kuchen verteilen und mit Schokolinsen verzieren.
Für den Kindergeburtstag habe ich den Kuchen in recht kleine Stücke geschnitten, aller Erfahrung nach essen die Kinder bei der ganzen Aufregung nur häppchenweise und stürzen sich dann wieder zum Stopptanz (hoch im Kurs), auf die Puppenecke oder die Luftballons. Der Prinzessinnengeburtstag war im übrigen ein voller Erfolg, das Highlight war die Schatzsuche meines Mannes, bei der wir alle Kinder einmal quer durch unseren Garten gelotst haben auf der Suche nach dem Schatz der kleinen Prinzessin. Ich war am Abend zwar völlig ko und urlaubsreif, aber die leuchtenden Kinderaugen waren es wert.


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