Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20.11.18

Nusskuchen für Kinder: gesund und lecker

Meine Kinder sind nun 4 und 2 Jahre alt und essen alles, was auch wir Erwachsene uns zubereiten. Beide mögen viele Lebensmittel, das meiste Obst und Gemüse (nicht immer in jeder Zubereitungsart, aber das passe ich dann an), trinken gerne Wasser (aber nur mit Sprudel), bekommen aber auch Süßigkeiten. Wir haben eine Schublade im Küchenschrank in der in einer Kiste einige kleine Tüten Gummibärchen, Mini-Lollies oder Kekse liegen. Die Schublade ist für beide frei zugänglich, aber sie wissen ganz genau, dass sie nur etwas herausnehmen dürfen, wenn sie Mama oder Papa vorher gefragt haben. Das klappt gut und ich habe noch nicht erlebt, dass eines der Mädchen sich nicht daran hält. Falls es anders wäre, würde ich den freien Zugang unterbinden, so möchte ich aber die Eigenständigkeit der beiden fördern, sich selbst etwas nehmen zu können und ihnen auch zeigen, dass ich auf unsere Vereinbarungen vertraue und weiß, dass sie sich auch daran halten. Damit die täglich Portion Zucker aber nicht überhand nimmt, verwende ich beim Backen gerne Alternativen zu industriellem Zucker, in diesem Fall reife Bananen. Ein Klassiker. 

Nusskuchen für Kinder


Zutaten (für eine Kastenform)
3 sehr reife Bananen
150 g Butter
100 ml Milch
3 Eier
1 Vanilleschote
150 g Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Prisen Zimt 
50 g gemahlene Haselnüsse
Zubereitung

Die Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit der Gabel fein zerdrücken. Die Butter in einer Rührschüssel cremig rühren, dann die Milch und die Eier dazu geben, zuletzt die Bananen. Mehl mit dem Backpulver mischen (Ihr könnt auch Weizenmehl verwenden) und gemeinsam mit dem Zimt und den gemahlenen Nüssen zu der Masse geben, dass ein glatter Teig entsteht. Diesen in eine gefettete Kastenform geben und bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 45 bis 50 Minuten backen lassen. Ob der Kuchen wirklich durch ist, teste ich immer mithilfe der Stäbchenprobe. Ihr seht, dass der Kuchen nicht all zu weit nach oben backt in der Form, aber für Kinderhände hat ein Stück so genau die richtige Größe.
Der Kuchen war nämlich für eine Nachmittagseinladung bei einer Freundin und ihren Kindern, deshalb habe ich ihn nach dem Auskühlen noch mit weißer Kuvertüre bestrichen und mit Sternchenstreuseln garniert. Bei Kindern kommt doch nichts besser an, als ein kunterbunter Kuchen mit leckeren Streuseln, oder?
Interessiert Ihr Euch noch für mehr Rezepte, die gesund sind und dennoch gut schmecken? Dann schaut doch auch mal nach meinen Double Chocolate Muffins, meinen Apfel-Muffins, dem gesunden Schokoladenkuchen oder meiner Birnentarte mit Zimt



17.11.18

Konfetti-Muffins: Kuchenspaß für Groß und Klein

Die besten Dinge sind ja bekanntlich oft die einfachsten. So verhält es sich auch mit diesen Muffins im Konfetti-Look, die ich vor einigen Tagen spontan und in der Mittagspause für unseren nachmittäglichen Besuch bei einer Freundin gebacken habe. Dem Grunde nach handelt es sich um einen Marmorkuchenteig, der verziert mit Schokoglasur und Streuseln lustig-fröhlich daher kommt und jedem gute Laune macht. 


Konfetti-Mufffins mit Schokolade


Zutaten (für etwa 12 Stück)
200 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
300 g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
150 ml Milch
3 EL Kako
dunkle Glasur
bunte Streusel
Zubereitung

Die Butter in der Küchenmaschine cremig schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und so lange rühren, bis dieser sich aufgelöst hat. Salz hinzugeben und die Eier nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit der Milch zum Teig geben, bis sich alles gut verbunden hat. Ein Blech mit Muffinförmchen auslegen (achtet darauf, dass Ihr Förmchen nehmt, die formstabil sind, wenn Ihr nicht sicher seid, wie sich eure Förmchen verhalten, könnt Ihr auch jeweils zwei Muffinförmchen ineinander stellen für mehr Stabilität oder alternativ die Förmchen in ein Muffinblech stellen) und etwa die Hälfte des Teiges auf die Förmchen verteilen. Unter den restlichen Teig das Kakaopulver rühren und den Teig dann auf den hellen Teig geben. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Muffins gar sind. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Glasur im Wasserbad schmelzen, je einen Klecks auf einen Muffin geben und mit bunten Streuseln dekorieren. 
Das sieht hübsch aus und stieß bei unserer Verabredung auf leuchtende Augen. Da griffen nicht nur die Kinder gerne zu, auch die eine oder andere Mama hat mehr als einen Gute-Laune-Muffin verputzt. Unser Mitbringsel war ein voller Erfolg und ich habe mich gefreut, dass ich dafür nur so kurz in der Küche gestanden habe. Diese Muffins wird es noch häufiger geben, da bin ich mir sicher. 



13.09.18

Konfetti-Schokoladenkuchen: der perfekte Geburtstagkuchen

Gefühlt haben wir in den letzten Monaten beinahe wöchentlich Gäste bei uns im Haus. Helena hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, meine Brüder waren zu Besuch, Marlenchen wurde 2 Jahre alt, die Schwiegereltern kommen regelmäßig. Zu diesen Gelegenheiten habe ich auch den einen oder anderen Kuchen gebacken. Weil doch so ein Zusammentreffen viel schöner ist, wenn der Kaffeetisch hübsch gedeckt ist und eine kleine Leckerei auf der Tafel steht. Besonders gut an kam dieser Rührkuchen, den ich gemeinsam mit den Mädchen gebacken und dekoriert habe. Hübsch, oder nicht? Das Rezept ist auch ganz einfach, ich habe es Euch mitgebracht. 


Konfetti-Schokoladenkuchen

 

Zutaten (für eine große Kastenform oder einen Guglhupf)
300 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
4 Eier
150 g Dinkelmehl
150 g gemahlene Haselnusskerne
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz
4 EL Kakao
100 g Vollmilchschokolade
Kuvertüre
Zuckerstreusel zur Dekoration
Zubereitung

Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Haselnusskerne und Backpulver mischen und mit dem Salz unter die Zuckermasse rühren, dass ein glatter Teig entsteht. Den Kakao dazu geben, die Schokolade grob hacken und ebenfalls unterheben. Den Teig nun in eine gut gefettete Backform geben (ich habe meine Lieblingsform* benutzt) und bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 50 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Vor dem Dekorieren sollte der Kuchen gut ausgekühlt sein, sonst wird die Kuvertüre nicht fest.
Diesen Kuchen habe ich zum 2. Geburtstag von Marlene gebacken. Da sie Schokolinsen und Gummibärchen liebt, war klar, dass diese auf jeden Fall auf den Kuchen müssen. Die Mädchen haben beim Dekorieren fleißig geholfen und der Kuchen ist gut gelungen. Er ist durch die Haselnüsse schön fluffig und sehr schokoladig Dank der gehackten Vollmillschoki, die beim Backen im Kuchen schmilzt. Hmmm, lecker. Alle Gäste waren begeistert und die Kinder sowieso. 
Noch mehr Ideen für Kindergeburtstage findet Ihr hier:

Regenbogen-Muffins
Kitkat-Torte
Fanta-Kuchen
Prinzessinnen-Kuchen
Rainbow-Cake
 
 

    *Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!

20.07.18

Französische Erdbeertorte: zum Ende der Erdbeersaison

Vor einigen Tagen hatte ich Euch berichtet, dass wir nun - nach langer Bauzeit - in unser Haus im Nordosten von Düsseldorf gezogen sind. Der Stadtteil ist grün, kinderfreundlich und naturnah, genau richtig also für diese Phase unseres Lebens. Keine 5 Minuten vom Kindergarten der Mädchen liegen große Felder auf denen man Erdbeeren pflücken kann. Und ratet, wo wir in den letzten Wochen mindestens einmal die Woche waren? Auf dem Erdbeerfeld - richtig. Die Mäuse haben fleißig mitgepflückt, und natürlich auch ganz viel genascht. So soll das sein. Mit den letzten Freilanderdbeeren der Saison habe ich diese feine Erdbeertorte gebacken, die geschmacklich wie optisch echt ein Träumchen ist. 


Französische Erdbeertorte


Zutaten (für eine Springform mit 24cm Durchmesser)

Für den Teig:
 5 Eier
 150 Zucker
150 g Mehl
 75 flüssige Butter
1 Prise Salz
Butter und Mehl für die Form

Für die Füllung:
750 ml Milch
1/2 Vanilleschote
3 Eigelb
150 g Zucker
60 g Maisstärke
120 ml kalte Sahne
1 EL Zucker
600 - 700 g Erdbeeren

Zubereitung

Zunächst wird der Teig gebacken. Dafür die Eier trennen. Das Eigelb mit zwei Drittel des Zuckers im Wasserbad bei geringer Hitze hellgelb schaumig aufschlagen. Vollständig abkühlen lassen. Das Mehl sieben und zusammen mit der flüssigen Butter unterheben. Das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen. Unter den Teig heben und zu einer homogenen Masse verrühren. Die Springform buttern und mit Mehl ausstäuben. Den Teig einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etw 20 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit kann die Creme hergestellt werden. Dafür die Milch mit der Vanilleschote zum Kochen bringen und 1 Minute aufkochen. Die Vanilleschote entfernen. Eigelb mit dem Zucker mit einem Schneebesen aufschlagen, dann die Stärke hinzufügen und die heiße Milch unter Rühren dazugießen. Die Masse in den Topf zurück geben und bei mittlerer Hitze aufkochen, dabei beständig rühren, damit nichts anbrennt. Mit einer Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Haut auf der Creme bildet. Zunächst bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank geben. Die kalte Sahne mit dem Zucker steif schlagen, unter die abgekühlte Creme geben und in den Kühlschrank stellen. 
Nun können die Erdbeeren vorbereitet werden. Dafür etwa 10 bis 15 Erdbeeren heraussuchen, die gleich hoch sind und diese halbieren. Den Tortenboden einmal durchschneiden, einen Boden auf eine Tortenplatte setzen und den Springformrand darumsetzen. Die halbierten Erdbeeren nun mit der Außenseite zum Rand eng auf den Boden setzen. Mit einem Spritzbeutel einen Teil der Creme auf den Boden geben, so dass die Erdbeerhälften eben bedeckt sind und Halt bekommen. Einige Erdbeeren zur Dekoration beiseite stellen, die restlichen Früchte würfeln und auf die Creme geben, etwa 4 Eßlöffel Creme beiseite stellen zur Dekoration, den Rest in die Springform geben und gleichmäßig auf den Erdbeeren verteilen. Den zweiten Tortenboden aufsetzen und leicht festdrücken. Mit dem Spritzbeutel die Torte verzieren und mit einigen Erdbeeren belegen. Nun sollte die Torte mindestens 4 Stunden, aber besser über Nacht in den Kühlschrank. Beachtet man dies nicht, geht es Euch nämlich so wie mir. Ich dachte, zwei Stunden Kühlung würden schon ausreichnen, und dann passiert das:
Die Torte war innen noch viel zu weich und flüssig, die Creme hat sich wenig dekorativ auf den Tellern verteilt. Nun ja, das nächste Mal weiß ich Bescheid und Ihr schon jetzt. Wer nachbacken möchte, also immer schön kühlen! Ob zerlaufen oder nicht, geschmacklich ist diese französische Torte ein wahrer Erdbeertraum, leicht, lecker und gerade passend für warme Sommerabende.






04.02.18

Blaubeer-Quark-Torte: so erfrischend und fruchtig

Sehnt Ihr Euch auch so sehr nach dem Frühling, den ersten Sonnenstrahlen und dem Ende dieser regnerischen, diesigen Tage? Ich versuche jede Trockenphase für einen kleinen Spaziergang mit den Mädchen auszunutzen, aber dennoch bekommen wir langsam alle einen Lagerkoller. Scheinbar, das erzählte mir eine Freundin, war dieser Winter der dunkelste seit 40 Jahren. Wenn man schon nicht die Sonne herbeizaubern kann, kann man zumindest die Erinnerung an den Sommer herbei backen, dachte ich mir. So entstand diese lecker-fruchtige, frische Blaubeer-Quark-Torte.

Blaubeer-Quark-Torte


Zutaten (für eine Torte mit 20 cm Durchmesser)

Für den Biskuit:
80 g Mehl
120 g Speisestärke
4 Eier
100 g brauner Zucker   
Salz

Für die Quarkmasse:
150 g Gelierzucker 
300 g Blaubeeren (frisch oder TK)
1 Beutel Agar Agar (entspricht 4 Blatt Gelatine)
250 g Sahnequark
50 g Zucker
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
250 ml Schlagsahne   

Außerdem:
Puderzucker
200 g frische Blaubeeren zur Garnitur 
Zubereitung

Für den Biskuitboden das Mehl mit der Speisestärke mischen und sieben. Die Eier mit dem braunen Zucker und dem Salz in der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten aufschlagen, dass eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Die Mehlmasse mit einem Schneebesen vorsichtig darunter heben. Eine Backform mit Backpapier auslegen (ich habe eine solche PushPan* verwendet und auf den Boden Backpapier gespannt), den Teig einfüllen und bei 160 Grad (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis der Biskuit goldgelb ist. Auskühlen lassen, aus der Form drücken und den Boden dann mit einem scharfen Messer einmal durchschneiden. 
Um die Quarkmasse später zu marmorieren, wird nun ein Fruchkompott hergestellt. Dafür die Blaubeeren in einen Topf geben, mit dem Gelierzucker mischen, kurz aufkochen und fein pürieren. Ich habe die Masse zusätzlich noch durch ein Sieb gestrichen. Dann abkühlen lassen.
Nun die Quarkmasse zubereiten. Dafür das Agar Agar nach Packungsanweisung zubereiten. Ich musste mein Produkt in Wasser auflösen und aufkochen. (Nur so erhält Agar Agar seine Gelierfähigkeit.) Danach habe ich es etwas abkühlen lassen und mit zwei oder drei Löffeln Quark verrührt, um es zu temperieren. In der Zwischenzeit den restlichen Quark, Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft verrühren. Die Masse mit dem Agar Agar darunter heben. Die Sahne steif schlagen und mit dem Quarkmasse vorsichtig vermengen. Nun den Biskuitboden in eine Springform geben und die Quarkmasse darauf füllen. Das Fruchtkompott vorsichtig unterrühren, so dass der Quark schön marmoriert wird. Den oberen Biskuit darauf legen, etwas andrücken und die Torte abgedeckt mit Klarsichtfolie mindestens 4 Stunden kühl stellen. Ich habe sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt, wo sie richtig fest geworden ist. Kurz vor dem Servieren die Springform lösen, die frischen Blaubeeren auf die Torte geben und mit etwas Puderzucker bestäuben.
Unserer Familie hat diese Blaubeer-Quark-Torte zumindest einen Vorgeschmack auf den Frühling beschert und wir freuen uns jetzt um so mehr, dass die Tage wieder länger werden und die ersten Frühlingsboten schon in den Blumenbeeten aus der Erde hervor schauen.




  *Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!

26.09.17

Brombeer-Muffins: selbstgepflückte Früchte treffen auf zarte Streusel

Dank des Tipps einer lieben Freundin haben mein Mann, die Kinder und ich vor einigen Tagen die letzten Brombeeren der Saison gepflückt. An einem versteckten Ort, gegenüber einer Pferdeweide wuchsen zahlreiche Brombeersträucher und wir haben uns alle gemeinschaftlich die Arme beim Ernten verkratzt. Diese Muffins wurden dann den Tag darauf gebacken. Herrlich buttrig zarte Streusel krönen dabei jeden Brombeer-Muffin. 

19.07.17

Kitkat-Torte: genau richtig für Schoki-Naschkatzen

Die Regenbogen-Muffins zum dritten Geburtstag meiner Tochter habe ich Euch ja schon gezeigt, nun möchte ich natürlich auch noch das Rezept für die Torte verraten. Sie war das Highlight auf meinem Kuchenbuffet und ist optisch doch wirklich ein Knaller, oder nicht?

 

14.06.17

Gesunder Schokoladenkuchen: Genuss ohne Reue

Vor einiger Zeit habe ich Euch das Buch Gesund backen auf meinem Blog vorgestellt, von dem ich ganz begeistert bin. Nun backe ich mich nach und nach durch die Liste der Rezepte, die gesund sind und unserer Familie gut tun. Mitunter variiere ich die Zutaten etwas, tausche aus oder ersetze, - gerade wie es der Vorratsschrank hergibt. Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch und von diesem Blog.

15.12.16

Weihnachtsbäckerei | Nutellakekse

Die letzte Plätzchensorte, die ich Euch dieses Jahr zeigen möchte, sind diese schnellen und einfachen Nutellakekse. Die Zutaten habt Ihr sicher alle daheim (oder habt Ihr etwa kein Nutella da?? Bei uns gibt es das nicht, hihi) und könnt sofort loslegen.

23.08.16

Himbeer-Muffins mit Streuseln

Ich bin ein großer Picknick-Fan. Es macht mir wahnsinnig viel Freude, ein paar schöne Servietten, Besteck und Teller in meinen Picknickkorb zu packen, ein paar Kleinigkeiten vorzubereiten, die Picknickdecke und raus an die frische Luft. Was gibt es Schöneres, als an einem lauschigen Plätzchen im Schatten die eine oder andere Leckerei zu schlemmen, mit lieben Menschen oder der Familie zusammen zu sein und die Natur zu genießen. So habe ich vor einigen Tagen mit meiner kleinen Tochter, einer anderen Mama und deren Tochter ein spontanes Picknick im Wildpark bei uns um die Ecke gemacht. Es gab diese superleckeren Himbeer-Muffins, die erfrischend sind und gleichzeitig buttrig-knusprig auf der Zunge zergehen. Ich war selber überrascht, WIE lecker sie am Ende waren, da ich spät am Abend eher etwas wahllos die Zutaten zusammen geworfen habe.



Himbeer-Muffins mit Streuseln


Zutaten (für 12 Muffins)
225 g weiche Butter
375 g Mehl
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
4 EL Milch
250 g Himbeeren
100 g Puderzucker
Zubereitung

100 g weiche Butter mit 125 g Mehl, 75 g Zucker und 1/2 Päckchen Vanillezucker zu Streuseln verkneten und in den Kühlschrank stellen. Die restliche Butter mit 100 g Zucker, dem restlichen Vanillezucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Die Eier dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen (die Förmchen sollten nur bis etwa zur Hälfte befüllt werden, sonst laufen sie über). Die Himbeere waschen, 1 Beere beiseite legen, die restlichen Himbeeren auf die Muffinförmchen verteilen und etwas in den Teig drücken. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank holen, die Streusel auf den Muffins verteilen und diese dann im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft) etwa 35 Minuten backen.
Wenn die Muffins ausgekühlt sind, die letzte Himbeere in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerdrücken. Den Puderzucker dazu geben und alles zu einer sämigen Glasur rühren. Diese über die Muffins träufeln und fest werden lassen.
Wer sich über die Form der Muffins wundert: ich habe zunächst ein ganzes Päckchen Backpulver genommen, das tat den Muffins aber nicht gut und einige sind ganz schön übergelaufen. Die schönsten Exemplare habe ich für meine Fotos rausgesucht, die anderen kamen auf den Naschteller, hihi. Im Rezept habe ich die Menge natürlich angepasst. Ihr seht, auch einer Foodbloggerin passiert so manches Küchenmissgeschickt. Wer mag, kann mir im übrigen auf Instagram folgen. Dort habe ich die einzelnen Schritte beim Backen in einer Story dokumentiert und auch sonst bekommt ihr manchen Einblick hinter die Kulisse geboten.

16.08.16

Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen

Hmmm, ich habe tatsächlich die ersten Pflaumen des Jahres entdeckt in unserem kleinen Bauernladen. Herrlich! Sie wurden direkt verbacken in einer einfachen Tarte, deren Rezept ich noch von meinen Großtanten kenne. 


Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen


Zutaten (für eine Form mit 26 cm ø)
200 g Mehl
25 g Puderzucker
100 g weiche Butter
1 Ei
300 g Pflaumen
300 g Pfirsiche (ich habe Weinbergpfirsiche genommen)
etwas Paniermehl

Zubereitung

Aus Mehl, Puderzucker, Butter und dem Ei mit den Händen einen glatten Teig kneten und diesen 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Pflaumen putzen, den Kern entfernen und vierteln, die Pfirsiche ebenfalls. Etwa 3/4 des Teiges rasch rund ausrollen und in eine gefettete Tarteform legen (ich nehme immer diese Form mit Hebeboden*). Mit etwas Paniermehl ausstreuen, das Obst schichtwe4ise darauf verteilen. Aus dem restlichen Teig eine Platte rollen und mit einem Teigrad dünne Streifen davon schneiden, diese über das Obst legen. Bei 150 Grad im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen. 
Die Tarte etwas auskühlen lassen. Hier wurde sie mit frisch geschlagener Sahne serviert und sogar meine kleine Tochter hat eifrig mitgegessen. Man kann das Rezept sehr gut variieren und nur Pflaumen nehmen, aber auch Äpfel oder Birnen verwenden. Die Tarte gelingt immer und ist doch so einfach zu machen.
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, für den habe ich noch mehr Pflaumenrezepte in meinem Archiv. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Pflaumentarte mit Zimtstreusel oder einem Pflaumeneis?
Nun sind es noch wenige Wochen bis zum errechneten Geburtsttermin unserer zweiten Tochter. Es kann gut sein, dass bis dahin nicht mehr all zu viele Rezepte online gehen hier auf dem Blog. Es wird alles beschwerlicher und manches Mal lege ich mich  lieber auf die Couch, als dass ich mich in die Küche stelle um zu backen oder kochen :-).


*Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...