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17.11.18

Konfetti-Muffins: Kuchenspaß für Groß und Klein

Die besten Dinge sind ja bekanntlich oft die einfachsten. So verhält es sich auch mit diesen Muffins im Konfetti-Look, die ich vor einigen Tagen spontan und in der Mittagspause für unseren nachmittäglichen Besuch bei einer Freundin gebacken habe. Dem Grunde nach handelt es sich um einen Marmorkuchenteig, der verziert mit Schokoglasur und Streuseln lustig-fröhlich daher kommt und jedem gute Laune macht. 


Konfetti-Mufffins mit Schokolade


Zutaten (für etwa 12 Stück)
200 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
300 g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
150 ml Milch
3 EL Kako
dunkle Glasur
bunte Streusel
Zubereitung

Die Butter in der Küchenmaschine cremig schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und so lange rühren, bis dieser sich aufgelöst hat. Salz hinzugeben und die Eier nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit der Milch zum Teig geben, bis sich alles gut verbunden hat. Ein Blech mit Muffinförmchen auslegen (achtet darauf, dass Ihr Förmchen nehmt, die formstabil sind, wenn Ihr nicht sicher seid, wie sich eure Förmchen verhalten, könnt Ihr auch jeweils zwei Muffinförmchen ineinander stellen für mehr Stabilität oder alternativ die Förmchen in ein Muffinblech stellen) und etwa die Hälfte des Teiges auf die Förmchen verteilen. Unter den restlichen Teig das Kakaopulver rühren und den Teig dann auf den hellen Teig geben. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Muffins gar sind. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Glasur im Wasserbad schmelzen, je einen Klecks auf einen Muffin geben und mit bunten Streuseln dekorieren. 
Das sieht hübsch aus und stieß bei unserer Verabredung auf leuchtende Augen. Da griffen nicht nur die Kinder gerne zu, auch die eine oder andere Mama hat mehr als einen Gute-Laune-Muffin verputzt. Unser Mitbringsel war ein voller Erfolg und ich habe mich gefreut, dass ich dafür nur so kurz in der Küche gestanden habe. Diese Muffins wird es noch häufiger geben, da bin ich mir sicher. 



28.07.17

Double-Chocolate-Muffins: soo schokoladig und dennoch gesund

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, backe ich aktuell gerne mit Dinkelmehl und versuche, so weit wie möglich auf raffinierten Zucker und Butter zu verzichten. Mir geht es damit besser und ich fühle mich gesünder, außerdem macht mir das experimentieren mit alternativen Lebensmitteln Freude. So stieß ich auch auf dieses Rezept für oberschokoladige Schoko-Muffins von der lieben Veronika

14.06.17

Gesunder Schokoladenkuchen: Genuss ohne Reue

Vor einiger Zeit habe ich Euch das Buch Gesund backen auf meinem Blog vorgestellt, von dem ich ganz begeistert bin. Nun backe ich mich nach und nach durch die Liste der Rezepte, die gesund sind und unserer Familie gut tun. Mitunter variiere ich die Zutaten etwas, tausche aus oder ersetze, - gerade wie es der Vorratsschrank hergibt. Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch und von diesem Blog.

20.07.16

Selbstgemachtes Frozen Yogurt mit verschiedenen Toppings in einer hübschen Candybar

Unglaublich, aber unsere kleine Maus ist vor wenigen Tagen schon zwei Jahre alt geworden. Ich erinnere mich noch gut an ihren ersten Geburtstag im letzten Jahr (zu diesem Anlass feierten wir eine Erdbeer-Party) und wie besonders dieser Tag für mich war. All die Details an den Tag ihrer Geburt waren wieder präsent und manches Tränchen wurde vergossen, weil wir so glücklich und dankbar sind über diese Zuckermaus. So wollte ich auch den 2. Geburtstag schön im Kreis der Familie feiern und entschied mich für das Thema "Eisparty". Im Vorfeld habe ich auf Pinterest eine Pinnwand angelegt und dort eifrig Ideen gesammelt. Ein Teil meines Sweettables war eine kleine Candybar mit selbstgemachtem Frozen Yogurt, die ich Euch heute zeigen möchte.


Frozen Yogurt mit verschiedenen Toppings


Zutaten (für 4 Personen)
1 kg griechischer Joghurt 
1 Vanilleschote
100 g Puderzucker
Waffelhörnchen
100 g weiße Schokolade
bunte Zuckerperlen
Mini-Smarties
10 Toffifee 
150 g Blaubeeren
150 g Erdbeeren
Zubereitung

Den griechischen Joghurt in eine Schüssel geben, die Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben, den Puderzucker dazu sieben und alles mit einem Löffel gut verrühren (wer es nicht so süß mag, kann die Puderzuckermenge auch reduzieren). Die Masse in eine Eismaschine (ich habe ein Modell von Unold* und bin sehr zufrieden damit) füllen und gefrieren lassen. Bei mir hat das etwa 50 Minuten gedauert.
In der Zwischenzeit können die Waffelhörnchen dekoriert werden. Dafür die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Jeweils den Rand eines Hörnchens hineintauchen, abtropfen lassen und in die bunten Zuckerperlen drücken. Trocknen lassen. Wer sein Frozen Yogurt nicht sofort verzehrt, stellt es einfach noch in den Gefrierschrank und holt es etwa 30 Minuten vor dem Anrichten heraus. Noch einmal Durchrühren, fertig ist der Eisgenuss.
Bei der Wahl der Toppings sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Obst wie Blaubeeren, Mangos, Erdbeeren oder Himbeeren eignet sich ebenso wie kleine Smarties, Schokostückchen, Oreo-Kekse oder auch Toffifee. Ich empfehle, die Zutaten nach Bedarf klein zu schneiden und jeweils in einen kleinen Muffinbecher zu füllen. So kann sich jeder Gast an der Candybar bedienen und ganz nach persönlicher Vorliebe sein Frozen Yogurt dekorieren.
Angerichtet habe ich meine Candy Bar auf diesem grandiosen Eiswagen von Minidrops**, der perfekt zu meinem Partythema passte und so so hübsch aussah. Die dekorierten Waffelhörnchen fanden ebenso ihren Platz wie meine verschiedenen Toppings  und optisch war der Wagen einfach der Knaller - unsere Gäste waren begeistert. Da die Temperaturen am der Tag der Feier auf über 30 Grad kletterten, waren alle begeistert über diese selbstgemachte und dabei dennoch halbwegs gesunde Erfrischung. Alle hatten viel Spaß, ihr Frozen Yogurt selber zu dekorieren und besonders die Augen von unserer Tochter leuchteten beim Angesicht des schier unerschöpflichen Vorrats an Smarties, Gummibärchen und Co.
Und weil es so wunderbar zum Thema passt, reiche ich dieses Rezept rüber zur lieben Sarah von Das Knusperstübchen, die wieder ihren tollen Knuspersommer veranstaltet. (Im letzten Jahr habe ich mit meinen Schokoladen-Brombeer-Muffins mitgemacht.) Drückt mir die Daumen, vielleicht gewinne ich ja einen der tollen Preise.

*Amazon Affiliate-Link: Wenn Ihr über diesen Link etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision - der Preis bleibt für Euch gleich!
** Die liebe Kerstin von Minidrops hat mir den Eiswagen für meine Party unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Tausend Dank dafür!



27.05.16

Russischer Apfel-Schokoladenkuchen (Eine kulinarische Entdeckungsreise)

Wie auch schon im vergangenen Jahr nehme ich Euch mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise. Einige Blogger haben sich zusammen getan, reisen gemeinsam um die Welt und entdecken unbekannte und neue kulinarische Schätze. So waren wir schon in Brasilien, Neuseeland, Thailand oder Singapur. Ich nehme Euch heute mit nach Russland. Ehrlich gesagt war ich bisher weder in Moskau noch Sankt Petersburg oder einem anderen Teil von Russland, aber ich würde so gerne. Einmal auf dem roten Platz stehen und die hübschen Zwiebeltürme der Moskauer Altstadt bestaunen, das fände ich toll. Bis dahin mach ich es mir mit einem russischen Apfel-Schokoladenkuchen gemütlich. Das Rezept habe ich von einer lieben Freundin und backe es gerne, wenn es mal fruchtig-schokoladig-schnell gehen soll. Der Teig reicht für ein Blech oder eine runde Springform.

27.04.16

Einfacher Schokoladen-Marmorkuchen

Einfache Kuchen sind doch oft die Besten. Ich liebe zum Beispiel einfachen Mamorkuchen. Und ganz so langweilig sieht der auch gar nicht aus, wenn man ihn in einer hübschen Form backt und mit eine glänzenden Glasur pimpt.

Schokoladen-Marmorguglhupf


Zutaten:
300 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier
350 g Mehl
3 TL Backpulver
3 EL Milch
5 EL Kakao
100 g Zartbitterschokolade
200 g Kuvertüre
Zubereitung

Zunächst die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Eine Prise Salz hinzugeben. Die Eier nach und nach unterrühren. Backpulver und Mehl mischen und vorsichtig unter den Teig rühren. Etwa die Hälfte der Masse in eine gefettete Gugelhupfform streichen. Ich habe meine aktuelle Lieblingsbackform von Nordicware* genommen, weil ich sie einfach wunderschön finde. Die Milch und den Kakao zum restlichen Teig geben und unterrühren. Die Schokolade fein hacken, ebenfalls unterrühren und die Masse auf den hellen teig streichen. Für ein hübsches Mamormuster (mir gelingt das immer nicht besonders gut) mit einer Gabel durch den Teig rühren. Bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen den Gugelhupf etwa 60 Minuten backen. Am besten per Stäbchenprobe testen, ob er auch gar ist. Auskühlen lassen.
Wer wenig Zeit hat, kann den Marmorgugelhupf nun einfach mit Puderzucker bestäuben und servieren, das sieht hübsch aus. Ich hatte aber gerade Gelüste nach einer doppelten Portion Schokolade und habe meinen Kuchen mit dunkler Kuvertüre überzogen. Diese dafür einfach im Wasserbad schmelzen und auf den Kuchen streichen.
Das erste Stück haben Helena und ich verspeist, während die Glasur noch feucht war - herrlich. Danach musste die kleine Maus zwar samt Schokifingerchen und Krümelschnute in die Badewanne, aber das war den Spaß wert.
Wer noch mehr Lust auf Gugelhupf hat, der darf einen Blick auf meinen Apfel-Mamorgugl mit weißer Schokolade werfen, den ich vor einiger Zeit gebacken habe. Habt Ihr auch ein schönes Guglhupfrezept? Dann nur her damit, ich brauche Inspiration für eine neue Backrunde.


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14.04.16

Einfache Brownies | Die ersten meines Lebens

Brownies sind ja eigentlich ein Klassiker und kommen bei vielen meiner Freundinnen regelmäßig auf den Tisch. Gerade mit kleinen Kindern sind sie eine gute Alternative zu Sahnetorte und Buttercreme, deren Verzehr mit kleinen Patschehänden immer im Chaos endet. Tatsächlich habe ich Brownies aber noch nie selber gebacken, immer nur bei den anderen versucht. Das hat sich nun geändert. 


Einfache Brownies


Zutaten (für ein Blech 24 cm x 24 cm)
250 g Zartbitterschokolade
250 g Butter
6 Eier
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl
1 Prise Salz
100 g gehobelte Mandeln
Zubereitung

Die Schokolade grob hacken, mit der Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Rührer schaumig schlagen. Die Schoko-Butter-Mischung etwas abkühlen lassen und dazu rühren. Mehl und Salz unterheben sowie die Mandeln, dass ein glatter Teig entsteht. Die Form einfetten oder mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen. Bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen 25 bis 30 Minuten backen.
Wer Brownies nicht selber backen, sondern verschenken möchte, der sollte mal einen Blick auf meine Backmischung im Glas werfen: das perfekte Geschenk aus der Küche.



31.01.16

Apfel-Marmorgugl mit weißer Schokolade und Haselnusskrokant

Vor einigen Tagen war ich bei einer lieben Mama, die ich noch von meiner Pekip-Runde mit Leni kannte und ihren drei Töchtern zum Kaffee eingeladen. Da eine Dreifach-Mama bestimmt weniger Zeit hat als eine Einfach-Mama, bot ich an den Kuchen mitzubringen. Beste Gelegenheit, meine neue Backform auszuprobieren und ein wenig mit Marmorkuchen und Äpfeln zu experimentieren. Heraus gekommen ist dieser feine, sehr sehr leckere Guglhupf.

11.09.15

Gugelhupf mit Blaubeeren und weißer Schokolade: Yummy yummy yummy, I got love in my tummy

Seit Tagen habe ich schon diesen Ohrwurm im Kopf: Yummy yummy yummy I got love... Und denke dabei an zwei Schokoriegel, die gemeinsam Walzer tanzen. Whaaa, ich Opfer von Fernsehwerbung (dabei gucke ich eigentlich gar kein Fernsehen, nur Serien bei Netflix oder YouTube-Videos). Bei meinem heutigen Kuchen tanzen auch Zwei gemeinsam in den kulinarischen Siebten Himmel: Blaubeeren und weiße Schokolade. Eine Kombination zum Dahinschmelzen. 

01.09.15

Haferflocken-Birnen-Cookies mit Schokolade: ich bin ein Krümelmonster

An manchen Tagen habe ich blaues Fell, zwei niedliche Knopfaugen, an jeder Hand nur 4 Finger und rufe immerzu: "Keeekse"! Dann packt mich die akute Cookies-Lust und ich werde zum Krümelmonster. Gut, wenn man dann ein paar Kekse zur Hand hat wie diese Haferflocken-Cookies mit Birne und gaanz viel Schokolade. Ich habe sie gebacken für die Runde von Post aus meiner Küche zum Thema "Sommer im Glas".

22.08.15

Rezept für Toffee-Nuss-Schokokuchen: Mutti ist die Beste!

Wie ist das bei Euch? Backt Ihr gerne und habt das Talent dafür von Eurer Mama geerbt? Hier ist das definitiv so. Meine Großmütter und Großtanten haben auch immer gebacken, aber mit meiner Mama begann meine Begeisterung fürs Backen und Kochen. Schon in meiner Kindheit haben wir zu Weihnachten Butterkekse ausgestochen, durfte ich die Schüssel auslecken, wenn es am Wochenende Kuchen gab, stand ich dabei und hab geholfen. Auch heute kann ich mich noch darauf verlassen, dass meine Mama mich bei Familienfeiern und Co. kulinarisch unterstützt. So hat sie zu unserer Erdbeer-Party einen tollen Toffee-Nuss-Kuchen mitgebracht. Soo schokoladig und da einige schon gefragt haben, hier das Rezept (adaptiert von lecker.de). 

04.08.15

Rezept für Schokoladen-Brombeer-Muffins

An manchen Tagen läuft es wie am Schnürchen. Das Baby schläft bis nach 7.00 Uhr (jaaa, das ist laaang), die Haare sitzen auch ohne große Fön-Session, der Nachbar hat das langersehnte Päckchen entgegen genommen während man selber im Keller die Wäsche aufgehängt hat und der Spontan-Einfall für einen Schoko-Muffin wird so köstlich und lecker, dass man ihn sofort verbloggen möchte. Voila, hier ist er. 

11.06.15

Perfekter Picknickbegleiter in 15 Minuten | Rezept für einfache Schoko-Muffins

Was schenkt Ihr Eurer Mama zum Geburtstag? Seid Ihr die Überraschungs-Käufer? Gibt es in Eurer Familie eine Wunschliste? Oder verzichtet Ihr vielleicht auf Geschenke, um nicht überflüssigen Plunder anzuhäufen? Meine Mutter hat sich zu ihrem Geburtstag dieses Jahr "Zeit" gewünscht. Zeit mit der Familie. Zeit mit dem Enkelchen, Zeit mit ihren Kindern. Obwohl man weiß, dass gute Momente kostbar sind, hat man in der Realität doch oft zu wenige davon, hetzt von Tag zu Tag und vergißt das Innehalten. Nicht mit uns, haben meine Brüder und ich gedacht und einen Besuch im Tierpark mit einem kleinen Picknick organisiert. Ein Nudelsalat, ein paar Frikadellen, Gemüsesticks, Erdbeeren und Bananen - perfekt war der Mittagsschmaus. Für den süßen Hunger gab es diese Schoko-Muffins. Schnell gemacht und super-schokoladig. Nicht nur fürs Picknick perfekt.


Schoko-Muffins


Zutaten (für 12 Stück)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Kakako
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
135 g weiche Butter
2 Eier
5 EL Milch
80 g gehackte dunkle Schokolade
Zubereitung

Das Mehl mit Backpulver, Kakao, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mischen. Die weiche Butter und die Eier unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist. So viel Eine Muffinsform mit Förmchen auslegen und den Teig jeweils zu etwa 2/3 einfüllen. Bei 160 Grad (Umluft) werden die Muffins nun 15 Minuten gebacken. Danach nur noch auskühlen lassen, fertig ist der Picknick-Spaß. 

Und jetzt überlegt einmal: Wem aus Eurem Umfeld könntet Ihr auch wieder ein bißchen Zeit schenken? Die Mama anrufen? Der Oma eine Postkarte schicken? Vielleicht auch einfach nur dem einsamen Nachbarn ein liebes Wort mit auf den Weg geben? Schiebt es nicht auf und vertagt es auf Morgen, sondern macht es jetzt! Ich verspreche Euch, Ihr werdet Euch großartig fühlen. Es gibt doch nichts Schöneres als das Lächeln im Gesicht eines glücklichen Menschen. 
Und wenn all Eure Lieben, Eure Nachbarn und Freunde schon versorgt und mit Zeit beschenkt wurden, dann tut Euch selber etwas Gutes. Zum Anfang könntet Ihr diese Muffins backen und es Euch mit einem dieser Schoki-Träumchen an einem lauschigen Plätzchen bequem machen. Denn Zeit für einen selber, die vergißt man auch all zu oft. Lasst es Euch gut gehen!



14.04.15

Black or white? - Warum ich am Wochenende in Hamburg war ... | Rezept für Marmorgugl mit Kaffeearoma

Wie trinkt Ihr Euren Kaffee am Liebsten? Als Espresso und doppelt stark? Schwarz mit einem Würfel Zucker? Mit viel Milch als Latte Macciato? Die Varianten der Zubereitung von Kaffee sind vielfältig und häufig hat man mehrere Sorten im Haus - eben für jedes Bedürfnis eine. Bei uns daheim bin ich die Kaffeetrinkerin (mein Mann kann Kaffee nicht leiden) und trinke gerne die eine oder andere Tasse Milchkaffee. Seitdem aber meine Maschine kaputt gegangen ist, hantiere ich unbeholfen mit Kaffeepulver, heißem Wasser und Filtertüten oder der French Press rum - das Ergebnis oft zum Wegschütten. Da kam die Anfrage von Tchibo wie gerufen, die mich gemeinsam mit anderen Bloggern nach Hamburg einluden, um mir mehr über Kaffee und das warum und wie zu erzählen (im übrigen mein erstes Blogevent, ich war ganz schön aufgeregt die anderen Blogger zu treffen, aber alle waren soooo nett!!).*


Gemeinsam mit Tobi (Der Kuchenbäcker), Sonja (Zauberhaftes Küchenvergnügen), Andrea (Zimtkeks und Apfeltarte), Silvia (Volle Lotte) und Jasmin (elbmadame) sowie einigen Fashion-Bloggern verbrachte ich einen Tag über den Dächern Hamburgs im alten Büro des Unternehmensgründers Max Herz. Allein für den wundervollen Blick über die Speicherstadt hätte sich die Anreise gelohnt. Wir bekamen nicht nur leckeren Kaffee serviert, sondern konnten auch ganz viel über Röstverfahren, Herkunft der Bohnen und Lagerung erfahren sowie über die perfekte Zubereitung - total spannend.
Foto von Jürgen Müller, der uns im Anschluss in einem Fotoworkshop viel über Foodfotografie erzählt hat
Damit Ihr auch etwas von meiner Reise habt, hier die wichtigsten Fakten: 1. Kaffeepulver wird am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt, 2. Wird Kaffee durch einen Papierfilter aufgebrüht, sollte dieser einmal mit heißem Wasser durchgespült werden (das Papier gibt sonst Geschmack an den Kaffee ab), 3. Das Wasser hat eine ideale Temperatur bei 85 bis 95 Grad, 4. Je länger das Wasser in Kontakt mit dem Kaffee ist, desto stärker wird der Kaffee. Bei Benutzung einer French Press sollten nicht mehr als 4 Minuten vergehen, bevor man das Pulver herunter drückt. 5. Man kann auch ganz ohne Papierfilter aufbrühen mit der sogenannten Karlsbader Kanne - hier bleiben die ätherischen Öle im Kaffee erhalten und er schmeckt stärker. 
Ich fand das ganze Kaffee-Wissen hochinteressant - endlich verstehe ich, warum mein handgebrühter Kaffee oft schmeckt wie die letzte Plörre (*hüstel*). Außerdem hat Tchibo einen ganz neuen Kaffee entwickelt, der pur schwarz ebenso schmeckt wie als Milchkaffee: Black 'n White. Endlich muss man keinen "Kompromiss"-Kaffee mehr kochen, der für den Schwarz-Trinker eine Spur zu stark, für den Milchkaffee-Trinker eine Spur zu schwach ist. Die neue Sorte entwickelt Dank Langzeitröstung ihr volles Aroma in beiden Varianten.
Nach der Verkostung von so viel tollem Kaffee auf den Geschmack gekommen, habe ich nach meiner Rückkehr aus Hamburg direkt noch einen Marmor-Gugl gebacken und mit Kaffee aromatisiert. Die neue Kaffee-Sorte schmeckt nicht nur als Kaffeespezialität, sondern auch im Kuchen - das kann ich hiermit berichten. 


Marmorgugl mit Kaffeearoma


Zutaten (für eine Gugl-Form)
100 g Zartbitter-Schokolade
250 g Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
100 ml Sahne
50 ml starker Kaffee
70 g Zartbitter-Kuvertüre
30 g helle Kuvertüre

Zubereitung

Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen und abkühlen. Die Butter mit Zucker, Salz und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und weißschaumig aufschlagen. Die Eier einzeln zum Teig geben und glatt rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und nach und nach abwechselnd mit der Sahne und dem Kaffee zu der Masse geben. Den Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen und die Zartbitterschokolade unter einen Teil rühren. Vanille- und Schokoteig löffelweise in die Form einfüllen (ich habe den Teig auf drei kleine Gugl-Formen verteilt) und mit einer Gabel marmorieren. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 50-60 Minuten backen. Abkühlen lassen. Die Kuvertüre jeweils im Wasserbad schmelzen. Den Gugl zunächst mit der dunklen Kuvertüre bestreichen, diese trocknen lassen, dann mithilfe einer Gabel mit der hellen Kuvertüre feine Linien über den Gugl ziehen. 
Der Gugl schmeckt klassisch nach Marmorkuchen, erhält durch den starken Kaffee aber eine spannende Note. Zudem schaut er durch das hübsche Muster auf jeder Kaffeetafel gut aus. Genauso wie bei der neuen Kaffeesorte muss man sich hier nicht zwischen Black und White entscheiden - perfekt. 
Und jetzt verratet mir: Wie trinkt Ihr Euren Kaffee am liebsten? Als Variante mit viel aufgeschäumter Milch? Oder lieber schwarz wie die Nacht? Mit einem Stück Zucker oder als Cappuccino? 6 Tassen am Tag oder reicht eine Tasse am Nachmittag?

 
 * Vielen Dank an das Unternehmen Tchibo für die Einladung nach Hamburg. Ich hatte zwei wundervolle Tage und freue mich sehr, Teil dieses Events gewesen zu sein. Meine Meinung in diesem Beitrag ist selbstverständlich meine eigene.




08.04.15

Welcome Frühling | Rezept für Kirsch-Tartelettes

Seit Tagen scheint hier in Düsseldorf die Sonne, die Vögelchen zwitschern schon morgens ab 5.00 Uhr und überhaupt liegt Frühlingsduft in der Luft. Sogar die erste Hummel hat sich schon zu uns ins Wohnzimmer verirrt - herrlich. Habt Ihr auch solche Sehnsucht nach warmen Sonnenstrahlen, nackten Füßen in Ballerinas und Eis auf die Hand? Dann sind diese locker-leichten Tartelettes vielleicht auch nach Eurem Geschmack. Sie kommen daher wie eine sanfte Meeresbrise, zergehen auf der Zunge und auch nach dem zweiten Stück muss man noch keine Hose weiter schnallen *gnggnggg*.



Kirsch-Tartelettes


Zutaten (für 4 kleine Tartelettes oder 1 große)
125 g weiche Butter
90 g Puderzucker
Salz
1 Ei
230 g Mehl
20 g Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
1 Päckchen Rote Grütze

Zubereitung

Zunächst aus Butter, 80 g Puderzucker, Salz, dem Ei, Mehl und Kakao einen Mürbteig kneten. Diesen für 30 Minuten kühl stellen. Eine Tarteform fetten, 2/3 des Teigs rund ausrollen und hineinlegen. Am Rand den Teig etwas hochschieben, mit einer Gabel überall ein paar Mal einstechen und wieder kühl stellen. Die Schattenmorellen abgießen und den Saft auffangen. Die Grütze mit 300 ml Saft zubereiten (nach Anleitung müsste man 500 ml nehmen, dann wird die Masse aber zu feucht zum Backen), etwas abkühlen lassen und die Kirschen hineingeben. Die Masse auf dem Tarteboden verteilen. Den restlichen Teig ausrollen und mithilfe eines Teigrades in Streifen schneiden. Diese auf der Tarte verteilen und dann bei vorgeheizten 180 Grad (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Hierbei ist es wichtig, dass ihr die Tarteform auf einen Rost stellt, dass die Hitze auch von unten an den Boden kommt. Wenn ich sie auf dem Blech backe, wird bei mir der Boden nie richtig fest. Wenn die Tarte gar ist, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch mit dem restlichen Puderzucker bestreuen. 
Das Rezept ist einfach und überfrachtet nicht mit Sahne oder Pudding, erinnert durch den fruchtigen Geschmack der Kirschen an Frühling, reifendes Obst und viele Sonnenstrahlen. Und was ist Euer liebstes Frühlings-Gebäck?




01.02.15

Love is in the air | Rezept für Valentine-Cookies

Hach ja, Valentinstag...  Tag der Liebe... Tag vieler Sehnsüchte (am 14. Februar gibt es doppelt so viele Heiratsanträge wie an den restlichen Tagen des Jahres) ... Und Tag der großen Umsätze im Blumenhandel, hihi. Wie handhabt Ihr das? Feiern oder nicht feiern, das Fest der Liebe? Mein Mann und ich planen jetzt kein Candle Light-Dinner im großen Stil und tragen uns Liebesgedichte vor (wobei, schön wäre das schon..), aber wenn er am 14. Februar mit einem Strauß Rosen heim kommt, freue ich mich natürlich. Man sollte sich auch an den übrigen Tagen im Jahr zeigen, dass man sich liebt, aber - Ihr kennt das vielleicht - oft kommt das im Alltag dann doch zu kurz. Ein Tag nur für die Liebe ist daher für uns schöner Anlass, diese auch zu zelebrieren. Eine besonders schöne Ideen, den Liebsten zu verwöhnen, sind diese Valentins-Cookies. Von Außen knusprig zart und lecker, tragen sie Innen einen kleinen Hohlraum mit sich, der mit einer Liebesbotschaft oder ein paar Liebesperlen befüllt werden kann. Zuckersüß, oder? Das Rezept habe ich vor Jahren hier gefunden (dort findet Ihr auch eine Step-by-Step-Anleitung auf englisch).

 

Valentins-Cookies


Zutaten (für etwa 10 Kekse)
225 g weiche Butter
110 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
240 g Mehl
Kuvertüre
Zucker-Herzchen in Rot
Streusel zum Verzieren
Herzausstecher in zwei Größen 
weißes Papier
Buchstabenstempel


Zubereitung

Die Butter in einer Rührschüssel cremig schlagen und den Zucker einrieseln lassen. So lange rühren, bis die Masse luftig locker ist und der Zucker sich gelöst hat. Vanille und Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren. Diesen nun etwa 30 Minuten lang in den Kühlschrank stellen (nicht wundern, der Teig ist erst mal recht weich, wird aber im Kühlschrank ausrollfähig). Wenn die Masse eine feste Konsistenz hat, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und 30 Herzchen ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Nun bei zehn der Herzchen in der Mitte ein kleineres Herz ausstechen. Sollte der Teig durch das Ausrollen und Ausstechen warm geworden sein, stellt das Blech nochmal für einige Minuten kühl, sonst verlaufen Euch die Herzchen. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minten backen bis die Cookies leicht gebräunt sind. Vollständig auskühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Kuvertüre schmelzen. Ich habe für meine Valentins-Cookies Vollmilch-Kuvertüre genommen sowie Candy Melts in rosé. 
Nun geht es ans Zusammensetzen der Cookies. Wählt dafür jeweils zwei vollständige Herzchen als Ober- und Unterteil Eures Cookies aus sowie einen Cookie mit "Herzchen-Loch" für die Mitte. Gebt etwas Kuvertüre mithilfe eines kleinen Spritzbeutels auf den Rand des Unterteils, lasst sie zwei Minuten antrocknen und setzt das Mittelteil darauf. Alle Cookies so zusammen setzen und kühl stellen, dass die Kuvertüre gut trocknen kann. In der Zwischenzeit stempelt Ihr kleine Liebesbotschaften auf weißes Papier und schneidet sie aus (wer mag, kann das natürlich auch handschriftlich machen). Denkt daran, dass die Botschaften nicht all zu lang sein dürfen. Sind die Cookies getrocknet, legt Ihr jeweils eine Liebesbotschaft sowie einige Zuckerherzchen in den entstandenen Hohlraum und klebt das Oberteil ebefalls mit Kuvertüre fest. Wenn Eure zehn Valentins-Cookies fertig sind, diese wieder gut trocknen lassen. 
Jetzt dürft Ihr verzieren. Ich habe meine Cookies dafür auf ein Abtropfgitter gesetzt ud zunächst mit Kuvertüre rundum überzogen. Nachdem diese etwas angetrocknet war, habe ich meine rosé-farbenen Cookies mit bunten Liebesperlen überzogen. Die Cookies mit Schokoladen-Kuvertüre erhielten ein Kleidchen in roten Zuckerherzen. Jetzt alles gut trocknen lassen und fertig sind Eure Valentins-Cookies mit Geheimbotschaft. 
Wer würde sich über diesen Liebesbeweis nicht freuen? Es soll sich auch schon mancher Heiratsantrag in einem solchen Cookie versteckt haben. Das wäre doch mal etwas anderes als der obligatorische Ring im Champagner-Glas, Ihr Männer da draußen... :-)





22.11.14

Mit Tee und Tarte zum Knusperglück | Rezept für eine Schokoladen-Tarte



Mein heutiges Rezept kommt nicht einfach nur so auf den Tisch, sondern ist ein Geschenk für die liebe Sarah. Ihr Blog Das Knusperstübchen (vielleicht kennt Ihr ihn?) feiert seinen ersten Geburtstag und ich bin natürlich mit von der Partie. Sarah ist eine ganz außergewöhnlich nette und liebe Bloggerin, die mir schon manche Frage beantwortet hat (ihr habe ich mein schönes neues Logo zu verdanken weil sie einen tollen Tipp zu einer Grafikerin für mich hatte). Sie ist immer hilfbereit, zaubert manchen guten Rat aus der Jackentasche, macht Mut, muntert auf - einfach toll. Sarah feiert in ihrem Jubiläumsjahr eine winterliche Tea-Party und da passt dieses knusprige Schoko-Träumchen perfekt dazu.


Schokoladen-Tarte


Zutaten (für eine runde Tarteform ø 26 cm)
135 g kalte Butter (plus etwas mehr für die Form) 185 g Mehl (Typ 405) 70 g Puderzucker 1 Eigelb 1 Prise Salz - See more at: http://schlaraffenwelt.de/2013/09/02/chocolate-cheesecake-rezept/#sthash.iYQorLVd.dpuf
135 g kalte Butter (plus etwas mehr für die Form) 185 g Mehl (Typ 405) 70 g Puderzucker 1 Eigelb 1 Prise Salz - See more at: http://schlaraffenwelt.de/2013/09/02/chocolate-cheesecake-rezept/#sthash.iYQorLVd.dpuf
125 g kalte Butter
250 g Mehl 
2 EL Puderzucker
Salz  
4 EL kaltes Wasser
270 g dunkle Schokolade
170 g Crème fraîche
55 g Butter
1/2 Tasse Espresso


Zubereitung

Zunächst wird der Mürbteig zubereitet. Dafür das Mehl in eine Schüssel geben und die kalte Butter in Flöckchen, Puderzucker und Salz darauf geben. Alles zusammen mit dem Wasser mit der Hand zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Minuten kühl stellen (wenn Ihr den Teig zu einem Fladen formt, kühlt er schneller ab als wenn Ihr eine Kugel macht). Den Teig ausrollen und in eine gefettete Tarteform legen, den Rand etwas hochdrücken und den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nun wird der Boden bei 200 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten gebacken (am besten backt man den Teig mithilfe von Hülsenfrüchten blind, so wird er schön dünn und gleichmäßig). Solange der Teig abkühlt, bereitet man die Füllung zu. Dafür die Schokolade grob hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Die Crème fraîche in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Schokolade und Butter dazugeben und verrühren. Zuletzt den Espresso zugeben und die Füllung auf den Tarteboden gießen. Dieser muss nun mindestens 2 Stunden kühl stehen, so dass die Masse fest wird.
Die Tarte bleibt relativ flach, sie ist aber sehr gehaltvoll und ein Stück reicht jedem Gast völlig. Zusätzlich kann man sie wunderbar einfrieren und bei Bedarf eine oder zwei Portionen auftauen. 


Liebe Sarah, zu Deinem Blog-Geburtstag ganz herzliche Glückwünsche. Danke für Deine tollen Rezepte, deine schönen Texte und all die Liebe, die Du in Deinen Blog steckst. Ich hoffe, es wird noch viele Geburtstage zu feiern geben. 






135 g kalte Butter
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